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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2015 | Okt 2015

Programm September 2015

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.09. 21 Uhr Vocal Jazz Night - Swing all the Way

Don Menza presents Ulrike Tropper

Ulrike Tropper (voc), Don Menza (ts), Tizian Jost (p), Luka Gaiser (b), Bernd Reiter (dr)

Don Menza ist eine echte Jazzlegende. Geboren 1936 in Buffalo, begann er im Alter von 13 Jahren, Saxofon zu spielen. Mit der American Army Jazz Band kam er 1956 erstmals nach Deutschland. 1964 wurde er von Max Greger für dessen Big Band engagiert und lebte für einige Jahre in München. Der Stadt fühlt er sich bis heute verbunden und kehrt nun in den Jazzclub Unterfahrt zurück, um im Rahmen der Munich Summer Jazz Weeks in unterschiedlichen Besetzungen fünf abwechslungsreiche Abende mit swingender Musik auf höchstem Niveau zu zelebrieren. Am ersten Abend präsentiert er die junge österreichische Sängerin Ulrike Tropper, mit der er bereits viele Male mit dem HGM Jazz Orkestar Zagreb arbeitete. Sie bringt mit ihrer warmen Stimme, viel Charme und Eleganz Klassiker des Jazz auf die Bühne und wird für einen spannenden Vocal-Abend unter dem Motto "Swing all the Way" sorgen. Unterstützt wird sie dabei von Don Menza sowie einer hervorragend besetzten internationalen Rhythmusgruppe, bestehend aus Tizian Jost, Luka Gaiser und Bernd Reiter. Weitere Informationen

Mi. 02.09. 21 Uhr Bossa Nova Night: The Stan Getz - João Gilberto Project

Don Menza feat. Ulrike Tropper & Paulo Morello

Ulrike Tropper (voc), Don Menza (ts), Paulo Morello (g), Tizian Jost (p), Luka Gaiser (b), Bernd Reiter (dr)

1964 veröffentlichten Stan Getz und João Gilberto - mit Antônio Carlos Jobim am Piano - ein Album, das zu einem der meist verkauften aller Zeiten wurde. Die Sängerin Astrud Gilberto erlangte dadurch ebenfalls Weltruhm. Dieser Erfolg markiert einen der Höhepunkte der Bossa Nova-Welle in den USA und machte diese Musik auch weltweit populär. Zudem wurde das Album mit vier Grammys gewürdigt. Don Menza nennt Stan Getz als eines seiner größten Vorbilder und wird den Bossa Nova gemeinsam mit Ulrike Tropper präsentieren. Mit Tizian Jost steht ihm zudem ein wahrer Meister der brasilianischen Musik zur Seite. Gitarrist Paulo Morello, ausgewiesener Spezialist für diese Stilistik, konnte ebenfalls für diesen Abend gewonnen werden. Klassiker wie 'The Girl from Ipanema' oder 'Corcovado' garantieren einen entspannten Abend. Weitere Informationen

Do. 03.09. 21 Uhr Big Band Night

Don Menza Big Band

Don Menza, Patrick Bianco, Jon Boutellier, Johan Hörlen, Axel Kühn, Michael Lutzeier (sax), Eberhard Budziat, Lukas Jochner, Jürgen Neudert, Roman Zladek (tb), Benny Brown, Florian Jechlinger, Gabriel Keogh, Peter Tuscher (tp), Tizian Jost (p), Luka Gaiser (b), Bernd Reiter (dr)

Seit jeher tritt Don Menza gleichermaßen mit verschiedenen Big Bands, aber auch mit Soloauftritten oder als Arrangeur in Erscheinung. Er arbeitete unter anderem mit Maynard Ferguson, Stan Kenton, Max Greger, Kenny Clarke/Francy Boland, Buddy Rich, Louie Bellson oder die WDR Bigband. Klassiker der Bigband-Literatur wie 'Groovin‘ Hard' oder "Time Check" entstammen seiner Feder. Was liegt also näher, als diesen großen und wichtigen Teil in Don Menzas Schaffen auch in der Unterfahrt zu präsentieren? Die Besetzung für dieses Konzert ist eine europäische Allstarband mit den profiliertesten Musikern der Bigband-Szene. Weitere Informationen

Fr. 04.09. 21 Uhr Classic Night

Don Menza Quartet - Non Dimenticar

Don Menza (ts), Tizian Jost (p), Luka Gaiser (b), Bernd Reiter (dr)

Im Rahmen seiner Sommerwoche konzertiert Don Menza auch einmal ganz klassisch im Quartett mit Saxofon, Piano, Bass und Schlagzeug. "Non Dimenticar" - 'Vergiss‘ (mich) nicht!', heißt eine italienische Filmkomposition aus dem Jahre 1951, die auch auf Don Menzas 2014 für Alessa Records veröffentlichter CD (mit Renato Chicco und Bernd Reiter) zu hören ist. Don Menza wird an diesem Abend ausgewählte Standards präsentieren, die für ihn von besonderer Bedeutung sind. Weitere Informationen

Sa. 05.09. 21 Uhr Generations Night

Don Menza Two Tenors Quintet feat. Gábor Bolla

Don Menza (ts), Gábor Bolla (ts), Tizian Jost (p), Luka Gaiser (b), Bernd Reiter (dr)

In der Jazzgeschichte gab es immer wieder große Tenor Battles, wie zum Beispiel das bekannte Stück "Tenor Madness" im Zusammentreffen von Sonny Rollins und John Coltrane. In der Unterfahrt trifft Altmeister Menza auf den 26-jährigen Tenorsaxofonisten Gábor Bolla aus Budapest, der als großes Talent gilt und bereits mit 15 Jahren Gastsolist im weltberühmten Vienna Art Orchestra war. Menza und Bolla sind hochvirtuose und temperamentvolle Improvisatoren voller Ideen und Energie. Unterstützt werden sie von der ausgezeichneten Rhythmusgruppe bestehend aus Tizian Jost, Luka Gaiser und Bernd Reiter. Weitere Informationen

So. 06.09. 21 Uhr

Jam Session mit Götz Grünberg

Götz Grünberg (sax), Andi Kurz (b), Mathias Gmelin (dr)

Der Münchener Saxofonist Götz Grünberg lebte und arbeitete in New York, Puerto Rico, Berlin und Kiew. Im Laufe seiner Karriere spielte er mit Musikern wie Matt Garrison, Richard Bona, Nils Wogram, Cecil Bridgewater, Tino Derado, Lew Soloff und vielen anderen. Mit seinen ausgezeichneten Kollegen Mathias Gmelin, Andi Kurz und Matthias Bublath wird er in diesem Monat sonntags die Funken sprühen lassen. Die Musiker freuen sich auf Sessions mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 07.09. 21 Uhr

Wolfgang Muthspiel Trio

Wolfgang Muthspiel (g), Larry Grenadier (b), Jeff Ballard (dr)

Was für ein Abend, was für ein Weltklasse-Trio: Wolfgang Muthspiel gilt heute als einer der einflussreichsten Gitarristen seiner Generation. Seine Karriere begann in einem kleinen Dorf in der Steiermark. Aus der Provinz zog es ihn in die Ferne und schließlich nach New York, wo er 16 Jahre lang in der Jazzszene unterwegs war. Seit 2002 lebt und wirkt er von Wien aus. Seine Arbeit als Bandleader und Co-Leader ist auf über 30 CDs dokumentiert, für die er den Großteil der Stücke komponierte. Als klassisch ausgebildeter Musiker hat er gleichermaßen direkten Zugang zur akustischen Gitarre wie zur Welt der Improvisation und des Jazz. Seine renommierten Mitspieler Larry Grenadier und Jeff Ballard kennen sich bereits gut durch ihre Zusammenarbeit im Trio FLY (mit Marc Turner) und im Brad Mehldau Trio. Gemeinsam bilden die drei ein Meister-Trio der Improvisation. Weitere Informationen

Di. 08.09. - Sa. 12.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

The Killing Popes

Petter Eldh (b, comp), Oli Steidle (dr, comp), Andrea Parkins (acc, electronics), Frank Gratkowski (reeds), Kalle Kalima (g)


Achtung Besetzungsänderung!

The Killing Popes - das sind die Masterminds Oliver Steidle an den Drums und der Bassist Petter Eldh aus Schweden. Beide sind seit Jahren international erfolgreiche Musiker. Petter Eldh spielt u.a. mit Django Bates, dem Trondheim Jazz Orchestra sowie Marius Neset. Oliver Steidle, Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises 2008 und 2010, ist vor allem durch seine Zusammenarbeit mit 'Der Rote Bereich', Peter Brötzmann und Aki Takase bekannt. Beide verbindet eine Leidenschaft für rhythmisch orientierte Musik: Petter war dem HipHop verbunden und Oliver hörte in seiner Jugend Grindcore und Punk. Musikstile, die einen gesellschaftskritischen Charakter besitzen, wie der Jazz in seinen besten Jahren. Diese Mischung bildet die Grundlage für ihre Kompositionen die widerspiegeln, was den Jazz heute ausmacht: rhythmisch komplexe, fesselnde Melodien und Platz für Improvisationen. Speziell für diese fünf Abende in der Unterfahrt haben sie eine echte Supergroup zusammengestellt: An den Vocals sollte Andreas Schaerer, der frisch gebackene ECHO Jazz Gewinner 2015, das Duo begleiten. Leider musste Andreas seine Auftritte in der Unterfahrt aufgrund eines schweren Krankheitsfalles in seiner Familie absagen. Das ist äußerst bedauerlich, aber nachvollziehbar. Auf das musikalische Programm hat das allerdings wenig Einfluss. Die Killing Popes spielen die geplanten Kompositionen von Petter Eldh und Oli Steidle und haben lediglich Momente umgestellt und verlängert, um Andreas Schaerers Stimme zu ersetzen. Wir erwarten also auch so garantiert ein spannendes, vielseitiges Programm. Die Band betont, alles zu geben, um diese fünf Abende zu einem unvergesslichen Musik-Erlebnis werden zu lassen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
Aus New York kommt die Akkordeonistin und Klangkünstlerin Andrea Parkins, die durch ihre Klanginstallationen und die Zusammenarbeit mit Jim Black und Ellery Eskelin bekannt wurde. Kalle Kalima an der Gitarre, der 2013 den finnischen ECHO Jazz gewann, hat sich vor allem durch seine Bands 'Klima Kalima', 'Kuu' und 'Johnny La Marama' einen Namen gemacht. Schließlich auch mit dabei ist der Saxofonist Frank Gratkowski, SWR Jazzpreisträger 2005 und seit Jahren weltweit eine der wichtigsten Stimmen in der Improvisations-Szene. Weitere Informationen

So. 13.09. 21 Uhr

Jam Session mit Götz Grünberg

Götz Grünberg (sax), Andi Kurz (b), Mathias Gmelin (dr)

Der Münchener Saxofonist Götz Grünberg lebte und arbeitete in New York, Puerto Rico, Berlin und Kiew. Im Laufe seiner Karriere spielte er mit Musikern wie Matt Garrison, Richard Bona, Nils Wogram, Cecil Bridgewater, Tino Derado, Lew Soloff und vielen anderen. Mit seinen ausgezeichneten Kollegen Mathias Gmelin, Andi Kurz und Matthias Bublath wird er in diesem Monat sonntags die Funken sprühen lassen. Die Musiker freuen sich auf Sessions mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 14.09. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Franz Weyerer, Albrecht Huber, Nemanja Jovanovic, Florian Jechlinger (tp), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Alexander von Hagke, Matthieu Bordenave (ts), Wolfgang Roth (bs), Roman Sladek, Lukas Jochner, Auwi Geyer (tb), Walter Lang (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Eine Big Band zum Klingen zu bringen, das ist für nahezu jeden Jazzmusiker, als ginge ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung. Es verlangt aber neben Visionen und Teamgeist auch eine gehörige Portion Mut. Dass sich das Uptown Jazz Orchestra um Leader und Trompetensolist Franz Weyerer in den vergangenen Jahren zu einer außergewöhnlichen Großformation, nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern im gesamten süddeutschen Raum gemausert hat, spricht ohne Zweifel für die Qualität der beteiligten Musiker. Die Band verleiht jedem Song mit präzisen Bläsertutti, virtuosen Soli und farbenreichen Arrangements ein groovendes, unverwechselbares Gesicht. Weitere Informationen

Di. 15.09. 21 Uhr LAG Jazz-Preis 2015

Konstantin Herleinsberger Quartett

Konstantin Herleinsberger (ts), Andreas Feith (p), Peter Christof (b), Dominik Raab (dr)

Im April gewann das Quartett des jungen Saxofonisten Konstantin Herleinsberger den LAG-Jazzpreis. Die Prämie ist eine Tournee durch bayerische Jazzclubs, die von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Jazz in Bayern e.V. organisiert und vom Sparkassenverband Bayern unterstützt wird. Aus der Nürnberger Jazz-Szene, ihrer gemeinsamen musikalischen Heimat, formierten sich um den Tenor-Saxofonisten Herleinsberger drei weitere Musiker, deren Herz im Jazz-Rhythmus schlägt: Schlagzeuger Dominik Raab, Andreas Feith am Piano und Peter Christof am Bass. Mit ihren Arrangements in modernem Straight Ahead Sound und Improvisationskunst aus eigener Feder entwickeln sie die individuelle Klangformel ihrer musikalischen Virtuosität. "Für das jazzinteressierte Publikum, und nicht nur für dieses, ein empfehlenswerter Abend, um die vitale junge Jazz-Szene hierzulande kennenzulernen." (Tizian Jost, Vorsitzender LAG-Jazz in Bayern) Weitere Informationen

Mi. 16.09. 21 Uhr ECM artists in concert

Jakob Bro Trio

Jakob Bro (g), Thomas Morgan (b), Joey Baron (dr)

Nach der Veröffentlichung seines viel beachteten ECM-Albums 'Gefion' im Frühjahr 2015 geht der dänische Gitarrist Jakob Bro nun mit seinem Trio um Drummer Joey Baron und Bassist Thomas Morgan auf Tour. Von der Presse wurden vor allem die sphärischen und melancholischen Klanglandschaften und die zukunftsweisende Richtung des Albums gelobt. In der Alben-Trilogie 'Balladeering-Time-December Song' in Zusammenarbeit mit Jazz-Legenden wie Lee Konitz, Bill Frisell und Paul Motian wurden diese sphärischen Klänge charakteristisch für Bros Musik und ermöglichten ihm seinen internationalen Durchbruch als Bandleader und Komponist. Die Formation, mit der Jakob Bro heute auf der Bühne steht, versteht es geradezu spielerisch, ihre melodischen, offenen und fließenden Kompositionen zu interpretieren. Weitere Informationen

Do. 17.09. 21 Uhr

Bounce

Jonathan Maag (sax), Julian Hesse (tp), Andrey A. Tatarinets (b), Domi Chansorn (dr)

Das mehrfach preisgekrönte Quartett der vier Freunde macht Sound zum 'Bounce', also zum Hüpfen und Springen, und damit Klang zum körperlichen Erlebnis. Groovy und abwechslungsreich klingt die Musik der Senkrechtstarter der jungen europäischen Jazz-Szene. Ein trashig-wuchtiges Schlagzeug hält dagegen und balanciert diese einzigartige Mischung aus Avantgarde, Rockelementen und Free Jazz aus, die gut ohne ein Harmonieinstrument auskommt. Nach der Gründung der Band 2010 sorgte Bounce bald für Furore in den Feuilletons und wurde 2013 mit dem Jazzpreis der Zürcher Kantonalbank ausgezeichnet. 2014 folgte der Förderpreis Suisse Diagonales. Nach Veröffentlichung des Debütalbums 'Curiosities' erschien im Mai 2015 das zweite Studioalbum 'Altruistic Alchemy' bei MFLrecords. Weitere Informationen

Fr. 18.09. 21 Uhr CD-Präsentation ‘Oscar Lima Fango’

Trio Zahg

Tobias Reinsch (p), Stefan Berger (b), Matthias Fischer (dr)

Das Trio Zahg präsentiert heute in der Unterfahrt sein neues Album 'Oscar Lima Fango' (Record Jet). Hier wird nicht in strikten Kategorien gedacht, sondern es werden munter assoziative Genre-Mixturen aufgetischt. Die drei Musiker zeigen, wie leichtfüßig und undogmatisch auch Klassik und Pop dem Jazz beigemischt werden können. Sie selbst beschreiben ihren Stil als "freundlich, kompakt, überraschend und intensiv". Dabei zeichnet sich ihr Spiel vor allem durch die Gleichberechtigung der drei Individualisten aus. Komposition und Improvisation changieren zwischen lyrisch anmutenden Melodien und überraschend dynamischen Brüchen. Verpackt in subtilem Humor und spielerischer Leichtigkeit bietet das Trio Zahg modernen Fusion Jazz im besten Sinne. Ihr Ziel ist es, möglichst viele Leute aus den unterschiedlichsten Kreisen zu erreichen und so holen sie - frei nach dem Motto 'Jazz for Everyone' - immer wieder ihre Musik aus den Clubs und Konzertsälen und spielen auch in Gefängnissen, Behinderteneinrichtungen, in Kirchen und Schlössern. Ein "Trio am Puls der Zeit", meint die Augsburger Allgemeine Zeitung. Weitere Informationen

Fr. 18.09. 20:00 Uhr Einstein Kultur, Halle 1, CD-Präsentation

Marcio Schuster Trio ‘PraQuem’

Henrique Miranda de Rebouças (g), Ludwig Himpsl (perc, tb, hrn), Marcio Schuster (sax), Gäste: Christiane Ruvenal (voc), Xaver Himpsl (flgh), Luís Maria Hölzl (g, vl)

Auf dem neuen Album "PraQuem" mit Eigenkompositionen des Münchner Saxofonisten Marcio Schuster verschmelzen Pandeiro, Schlagzeug, Gitarre, Horn sowie Saxofon und Gesang zu einem individuellen Stil. Brasilianisch-lateinamerikanische Rhythmen wie Samba, Bossa Nova, Chôro und Frevo treffen auf feinste Jazzklänge. Leidenschaft, Freiheit und Vielfalt – das ist die Musik des Marcio Schuster Trios. Neben der Kernbesetzung des Trios mit Henrique Miranda de Rebouças und Ludwig Himpsl bringt der Komponist für diesen CD-Release-Abend mit Christiane Ruvenal, Xaver Himpsl und Luís Maria Hölzl weitere Gäste auf die Bühne.
In Kooperation mit Lusofonia e.V.
Bitte beachten: Das Konzert findet im Einstein Kultur in Halle 1 statt. Weitere Informationen

Sa. 19.09. 21 Uhr ‘The Gardener’

Till Martin Quartet

Till Martin (ts), Christian Elsässer (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr)

Der Gärtner, den Till Martin klanglich vermittelt, ist ein Wandler zwischen Gestaltung und entspanntem Zuschauen. Er weiß, wann er eingreifen muss, aber auch, wo der Fluss der Dinge nicht zu stören ist. Die von der Presse als "zauberhaftes Klang-Refugium" bezeichnete Musik, die "zwischen Jazzgeschichte und Gegenwart vermittelnd, in die Zukunft weist", lässt dabei verschiedenste Wurzeln anklingen: Spuren Duke Ellingtons, Anleihen des Impressionismus, der Folklore, des Minimalismus, sowie eine große Schippe modernen und improvisierten Jazz. All diese Ingredienzien gestaltet Martin "mit dem ihm eigenen, sehr individuellen Tenorsound. Er schafft eine berührende Musik, klar aber variabel, leicht gedämpft, mit einem unaufgeregten Hang zur Virtuosität. Eine sehr persönlich geratene, fast intime und homogene Musik." (J. Konrad, Kultkomplott). Neben den Kompositionen der 2015 bei Unitrecords veröffentlichten BR-Koproduktion "The Gardener" wird das wandlungsfähige und frische Luft liebende Quartett auch Stücke neuesten Datums spielen. Weitere Informationen

So. 20.09. 20:30 Uhr

ArtSession

"favourites" Ausstellungseröffnung der Malerei von Arvo Wichmann mit anschließender Jam Session unter der Leitung von Götz Grünberg (sax)

Die Malerei von Arvo Wichmann ist 'brillant'. Wie Edelsteine nämlich funkeln seine fotorealistischen Portraits in allen Spektralfarben. Der estnische, in Berlin lebende Maler hat sich ganz auf die Portraitierung von Jazzgrößen spezialisiert. Mittels Farb- und Kontrastakzentuierung lässt er seine 'favourites' in neuem Licht erscheinen und verwandelt so die Hörerinnerung in eine visuelle Vorstellung. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung findet die sonntägliche Jam Session unter der Leitung von Götz Grünberg (sax) statt. Alle Einsteiger sind auf der offenen Bühne willkommen. Eintritt frei! Weitere Informationen

Mo. 21.09. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic, Julian Hesse, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tb), Peter O’Mara (g), Leo Betzl (p), Henning Sieverts (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp, leader)

Für dieses Großprojekt hat Christian Elsässer eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre herausragenden Solisten wie auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. In der Fachpresse wird sie zurecht als "das Spannendste, was die Deutsche Big Band Szene derzeit zu bieten hat" beschrieben. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. "Er lässt immer wieder Luft unter seine musikalischen Flügel, die Musik wird davon getragen, Licht durchflutet seine Kompositionen. Leicht, frei, wild und ungezügelt klingen sie dann." (Ulrich Habersetzer, BR) Als Komponist, Arrangeur und Dirigent arbeitet Christian Elsässer regelmäßig mit den renommiertesten Klangkörpern der Szene wie den Rundfunk Big Bands des WDR und HR, dem Metropole Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester sowie mit der NDR Big Band, mit der er sein neues Album "Flying in Circles" (Label 11) eingespielt hat. Weitere Informationen

Di. 22.09. 21 Uhr CD-Präsentation ‘Fjord’

Susan Weinert & Torun Eriksen

Torun Eriksen (voc), Susan Weinert (g), Martin Weinert (b), Florian Schneider (dr)

Feen-Stimme trifft auf Meister-Gitarristin: Es war wie ein musikalischer Blitz aus heiterem Himmel, der Susan Weinert und Torun Eriksen bei ihrem ersten Zusammentreffen auf der Bühne durchfuhr. Auf der einen Seite die wundervolle Stimme Torun Eriksens, in der all die Schönheit des rauen Nordens Ausdruck findet. Auf der anderen Seite das Klanguniversum der Gitarristin Susan Weinert, die mit meisterhafter Leichtigkeit die Stimme Eriksens in Klänge der harmonischen Moderne hüllt. Diese musikalische Magie kommt nicht von ungefähr. Susan Weinert verfügt bereits über mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung und spielte mehr als 3000 Konzerte. Ihre zwölf CDs, die sie in verschiedenen Formationen aufgenommen hat, ernteten durchweg begeisterte Kritiken. Torun Eriksen nahm seit 2004 bereits vier Alben auf, die die norwegische Jazz-Szene nachhaltig geprägt haben. Aus dem Gospel-Gesang kommend, wird ihre Stimme in der internationalen Musikpresse als eine der einprägsamsten und wundervollsten Skandinaviens beschrieben. Auf dem gemeinsamen Album "Fjord" (Tough Tone) fließen die kreativen Energien von Susan Weinert und Torun Eriksen zusammen. Dieser Synergismus lässt Songs entstehen, deren Eigenständigkeit faszinieren und entspannen. Weitere Informationen

Mi. 23.09. 21 Uhr

Goodman-Turku Duo

Geoff Goodman (g), Fjoralba Turku (voc)

Intensive musikalische Erlebnisse benötigen keinen großen äußeren Aufwand. Singstimme und Gitarre - diese Kombination ergibt bei diesem Duo einen intensiven Dialog, der vor allem auf feinsinnige Akzente und einfühlsame Nuancen setzt. Die albanische Sängerin Fjoralba Turku und der aus New York stammende Gitarrist Geoff Goodman liefern ein musikalisches Spiegelbild ihrer biographischen Reise: Albanische Volkslieder, japanisches Haiku, Blues und Jazzstandards integrieren sie authentisch in ihren Dialog. Durch intensive Farbtöne und Klangbilder verschmelzen Stimme und Gitarre zu einem Instrument. Ihr Programm ist fern von jeder Doktrin: Es bietet eine Mischung aus eigenen Kompositionen, bekannten und neueren Jazzstandards und hält jede Menge Überraschungen bereit. Mit im Gepäck haben die beiden ihr neues Album 'At the Middle' (TUTU Records). Weitere Informationen

Do. 24.09. 21 Uhr "Seaven Teares" - A Tribute to John Dowland

Christian Muthspiel 4 feat. Steve Swallow

Christian Muthspiel (tb, p), Matthieu Michel (tp, flgh), Franck Tortiller (vibes), Steve Swallow (b)

Seit jeher übt die Musik der Renaissance mit ihren wie endlos wirkenden, von Taktstrichen unbehelligten, schwerelos schwebenden Linien und polyphonen Stimmgeflechten größte Faszination auf Christian Muthspiel aus. 450 Jahre nach John Dowlands Geburt begibt er sich nun mit seinen Mitmusikern auf die Suche nach Möglichkeiten der Übersetzung dieser skizzen- und rätselhaft notierten Klangwelt des elisabethanischen England in unsere Jazz-Sprache. Die dabei zu Tage geförderten Parallelen beider Stilistiken und Epochen lassen den Stellenwert der Improvisation in Dowlands Musik erahnen. Alle Kompositionen dieses Programms sind aus dem Instrumentalzyklus "Lachrimae or Seaven Teares" extrahiert. Sieben verschiedene Arten von Tränen werden hier von fünf Gamben und einer Laute vielstimmig besungen. Muthspiels Metamorphosen bleiben stets nahe am thematischen Material des Originals, um die sehr spezifische Linienführung und daraus resultierende Harmonik zu verändern, umzudeuten oder in andere Kontexte zu stellen. Somit sind aus Keimzellen dieses Meisterwerks der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert neue Stücke im Spannungsfeld von Kammermusik und Jazz entstanden. Weitere Informationen

Fr. 25.09. 21 Uhr CD-Präsentation ‘Tension/Release’

Frederik Köster - Die Verwandlung

Frederik Köster (tp, electronics), Sebastian Sternal (p, rhodes), Joscha Oetz (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Vor drei Jahren präsentierte der Kölner Trompeter Frederik Köster das erste Album seiner damals frisch formierten Band Die Verwandlung. Mit Pianist Sebastian Sternal und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel (beide ECHO-Preisträger) sowie Joscha Oetz am Kontrabass geht Die Verwandlung musikalisch in eine andere Richtung als Kösters vorheriges Quartett, für das er ebenfalls mit einem ECHO Jazz sowie dem Neuen Deutschen Jazzpreis geehrt wurde. Parallel zu den Auszeichnungen kamen internationale Erfolge, darunter Auftritte beim renommierten North Sea Festival Rotterdam, in Mexiko, Costa Rica, Honduras, Nicaragua, Indien, Budapest und Lissabon. Das neue Album 'Tension/Release' (Traumton Records) bietet unerwartete Eindrücke: Sebastian Sternal setzt sich nun auch ans Rhodes Piano, Köster selbst greift seit längerem wieder zum Flügelhorn. Pointiert eingesetzte Elektronik und Looper erweitern die Klangvielfalt. Der Name des Albums - Spannung und Entspannung - spielt nicht nur auf musikalische Stilmittel an, sondern erzählt auch davon, dass das Leben generell nach einem kontrastiven Prinzip funktioniert: Alles hat zwei Seiten, ein Yin und ein Yang. Weitere Informationen

Sa. 26.09. 21 Uhr A Tribute to Nancy Wilson & Cannonball Adderley

Nina Plotzki

Nina Plotzki (voc), Tom Reinbrecht (sax), Peter Tuscher (tr), Klaus von Heydenaber (p), Ernst Techel (b), Jay Lateef (dr)

Mit ihrem aktuellen Projekt erfüllt sich die charismatische Sängerin, das "Juwel aus Moosach" (Münchner Merkur), einen lang gehegten musikalischen Traum: Die eigene Interpretation einer ihrer Lieblingsschallplatten aus dem Jahr 1961, ein Meisterwerk der großartigen Nancy Wilson zusammen mit Cannonball Adderley. Nina Plotzki, die sich mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme und ihrer ausgeprägten Bühnenpräsenz längst einen festen Platz in der Szene ersungen hat, lässt Stücke wie "Old Country", "Happy Talk" oder "Save your love for me" aufleben und öffnet damit "verschlossene Schleusen für einen Sturzbach der Leidenschaft" (SZ). Mit Tom Reinbrecht, "einem der virtuosesten Saxofonisten weit und breit" (SZ) fand Nina den idealen Partner an ihrer Seite, der den Part von Cannonball ehren wird. Der Münchner Trompeter Peter Tuscher rundet mit seinem beseelten, facettenreichen Spiel die Frontline des Sextetts ab. Ein Who-is-Who der lokalen Jazz-Szene bildet die swingende, groovende und erdige Rhythmusgruppe mit Klaus von Heydenaber, Ernst Techel und Jay Lateef. Weitere Informationen

So. 27.09. 21 Uhr

Jam Session mit Götz Grünberg

Götz Grünberg (sax), Andi Kurz (b), Mathias Gmelin (dr)

Der Münchener Saxofonist Götz Grünberg lebte und arbeitete in New York, Puerto Rico, Berlin und Kiew. Im Laufe seiner Karriere spielte er mit Musikern wie Matt Garrison, Richard Bona, Nils Wogram, Cecil Bridgewater, Tino Derado, Lew Soloff und vielen anderen. Mit seinen ausgezeichneten Kollegen Mathias Gmelin, Andi Kurz und Matthias Bublath wird er in diesem Monat sonntags die Funken sprühen lassen. Die Musiker freuen sich auf Sessions mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 28.09. 21 Uhr Big Band Night

Sunday Night Orchestra feat. Bill Watrous

Marko Lackner, Florian Trübsbach, Lutz Häfner, Hubert Winter, Norbert Emminger (sax), Jürgen Neudert, Gerhard Gschlössl, Felix Fromm, Eberhard Budziat (tb), Johannes Schneider, Sebastian Strempel, Ralf Hesse, Martin Auer, Jürgen Hahn (tp), Michael Flügel (p), Markus Schieferdecker (b), Paul Höchstädter (dr) & guest Bill Watrous (tb)

Das Sunday Night Orchestra besteht seit 22 Jahren und ist inzwischen eine feste Größe in der deutschen und internationalen Big Band-Szene. Auszeichnungen wie der Kulturpreis der Stadt Nürnberg und der Wolfram von Eschenbach Preis belegen die hohe Qualität der Big Band. Internationale Solisten, die im Sunday Night Orchestra gastierten, von Jerry Bergonzi über Bert Joris, Roman Schwaller, Bart v. Lier, Maria Baptist, Jeff Cascaro, Efrat Alony, Al Porcino, Fola Dada bis Ack v. Rooyen schätzen die Professionalität der Musiker und sind begeistert von der Spielfreude und dem besonderen Spirit, der das Ensemble auszeichnet. So hat auch Anfang 2015 Jazzposaunist Bill Watrous erfolgreich beim SNO angeklopft. Er ist einer der bekanntesten Bop-orientierten Jazzposaunisten der letzten 40 Jahre und gilt als herausragender Techniker. Er arbeitete u.a. mit Größen wie Quincy Jones, Maynard Ferguson, Johnny Richards, Woody Herman und spielte zwischen 1965 und 1969 in der Band für die Fernsehsendung 'Merv Griffin’s Show'. Legendär sind auch seine Aufnahmen mit dem Posaunisten Carl Fontana. Bill Watrous leitete in den 70er Jahren auch eigene Big Bands in New York und seit Mitte der 90er Jahre zusätzlich in Los Angeles. Heute spielt das SNO Arrangements, die Bill Watrous eigens für die Unterfahrt mitgebracht hat. Weitere Informationen

Di. 29.09. 21 Uhr From Bach to Piazzolla - CD-Präsentation ‘Timeless Suite’

Klaus Paier & Asja Valcic

Klaus Paier (acc, bnd), Asja Valcic (cello)

Klassische Musik inspiriert seit jeher Jazzkünstler in ihrem Schaffen. Faszinierend dabei sind die unterschiedlichen Herangehensweisen der Musiker und somit die verschiedenartigen Bearbeitungen, Umsetzungen und Interpretationen klassischer Werke. Der Jazzclub Unterfahrt widmet dieser Erscheinung in der Jazzgeschichte eine Konzertreihe: vier 'klassische' Jazz-Abende kreativen Spiels mit Musik von Bach bis zu der zeitgenössischer Komponisten.
Den Beginn der Reihe macht das Duo Klaus Paier und Asja Valcics. Nach ihrer Erfolgs-CD 'Silk-Road' begeistern sie uns nun aufs Neue mit dem kunstvollen Zusammenspiel von Akkordeon und Cello und präsentieren heute Abend in der Unterfahrt Ihr drittes Album 'Timeless Suite' (ACT). Dabei stehen neben Arrangements von Bach, Strawinsky und Piazzolla noch nie gehörte Eigenkompositionen der beiden Musiker auf dem Programm. Die Suche nach dem perfekten Klang von Akkordeon und 
Bandoneon hat Klaus Paier zu einer völlig eigenen Spieltechnik geführt, die sein Instrument atmen lässt und ihm damit konkurrenzlose stilistische wie
improvisatorische Freiheit verschafft. Asja Valcic steht dem in keinster Weise nach: Mit "sagenhaftem Variantenreichtum" spielt sie ihr "Cello, das wie ein Kontrabass marschieren kann" (Kultur Spiegel). In Kombination schaffen diese Ausnahmemusiker "eine eigenwillige Schönheit, zu der uns alle Vergleiche fehlen. Energisch atmende Kammermusik, in der Komposition und Improvisation faszinierend verlinkt sind" (FAZ). Sie vereinen dabei südamerikanische und osteuropäische Klänge mit Balladen und Blues zu einem unverwechselbaren Klangbild
. Weitere Informationen

Mi. 30.09. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 80

Arild Andersen

Arild Andersen (b, electronics), Tommy Smith (sax), Paolo Vinaccia (dr)

Als dieses Trio ihr Album "Live at Belleville" (ECM) 2008 veröffentlichte, zeigten sich Öffentlichkeit und Presse begeistert. Arild Andersen wurde daraufhin von der französischen Academie du Jazz als "Europäischer Jazz-Musiker des Jahres 2008" ausgezeichnet. Der norwegische Bassist gilt allerdings schon seit vielen Jahren als Legende in der internationalen Jazz-Szene. Bekannt geworden ist er unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Jan Garbarek in 1960er Jahren, weiterhin arbeitete er mit Don Cherry, Sam Rivers, George Russell und Stan Getz. Im Jahr 1982 gründete er die legendäre Band Masqualero mit Jon Christensen, Nils Petter Molvaer, Jon Balke und Tore Brunborg. Aus dieser zehnjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit gingen drei norwegische Grammy Awards hervor. Seit 2007 ist er nun mit seinem Trio, bestehend aus dem schottischen Tenorsaxofonisten Tommy Smith und dem italienisch-norwegischen Schlagzeuger Paolo Vinaccia, international unterwegs. Letztes Jahr veröffentlichten die drei Musiker ihr neues Album "MIRA" (ECM). Hier treffen feine Balladen auf frei fließende klangforscherische Exkursionen in mittleren Tempi und Andersens muskulöser Bass auf Smiths voluminösen Tenorsound. In der Fachpresse wurde die Einspielung als "vollmundig" und doch "leichtfüßig, tänzerisch" (Stereo) gelobt. Weitere Informationen

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