Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2014 | Okt 2014

Programm September 2014

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.09. 21 Uhr

geschlossen - Big Band Sommerpause

Di. 02.09. - Sa. 06.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Max Merseny & Band

Max Merseny (as), Ferdinand Kirner (git), Matthias Bublath (keys), Claus Fischer (e-b), Felix M. Lehrmann (dr), Adriano Prestel (voc) am Do & Fr, Roger Rekless (turntables, raps) am Mittwoch, Felix Kirner (turntables) am Di, Do, Fr, Sa.

Mit "Everlasting" ist im April 2014 Max Mersenys dritte Platte bei ENJA Records erschienen. Nach der überaus erfolgreichen CD "Thank Y'All" (ECHO-nominiert) und dem Live-Mitschnitt "incontri", welcher 2012 exklusiv auf Vinyl erschien, wartet das aktuelle Werk mit zehn neuen Songs auf. Bei der Komposition wurde Merseny maßgeblich von Alex Han (Marcus Miller Band) und Ferdinand Kirner (u.a. bei Max Herre und Mic Donet) unterstützt. Während Merseny und Han in New York aufeinander trafen, bereichert Kirner den Max-Merseny-Sound von Anfang an als ideenreicher Gitarrist und Songwriter. An den Tasten der virtuose Matthias Bublath und am Schlagzeug Felix Lehrmann, der überall zu Hause ist: internationaler Pop und Neo-Soul, deutscher Hip-Hop und Fusion. Mit tollen Gästen wie "Illa J" (Slum Village), Michael "Paches" Stewart wird dem Zuhörer die musikalische Entwicklung Mersenys verdeutlicht. Die Band wird "Everlasting" (koproduziert vom Bassisten Claus Fischer) an fünf Unterfahrt-Abenden in Originalbesetzung spielen. Vieleicht schleicht sich auch der ein oder andere Special-Guest ein. Weitere Informationen

So. 07.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Max Grosch (violine)

Max Grosch begann mit vier Jahren mit dem Geigenspiel, studierte sie im klassischen Hauptfach in Augsburg und Houston, sowie Jazz und Improvisation an der "New School" in New York. Er ist Professor für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium und unterrichtet an der Münchner Musikhochschule. Er spielte u.a. mit Vincent Herring, Junior Mance, Kenny Werner, Rick Pekham, Rob Bargad, Chris Minh Doky, Jan Eschke, Matthias Bublath, Hugo Siegmeth und Bastian Jütte. Er freut sich auf eine musikalisch offene und vor allem auch spaßige Session mit zahlreichen Einsteigern in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 08.09. 21 Uhr

David Virelles Trio - entfällt

Liebe Jazzfreunde, das Konzert des "David Virelles Trio" entfällt. Die Tournee wurde sehr kurzfristig am 5.9. abgesagt. Unser Club bleibt an diesem Abend geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Ihr Team vom Jazzclub Unterfahrt Weitere Informationen

Di. 09.09. - Sa. 13.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Andromeda Mega Express Orchestra

Daniel Glatzel (comp, cl, sax), Oliver Roth, Laure Mourot (fl), Sebastian Hägele (fagott), Johannes Schleiermacher (sax, fl), Ritsche Koch, Magnus Schriefl (tp), Maria Schneider (vibes, perc), Jörg Hochapfel (synth, samples, p), Anna Viechtl (harp), Kalle Zeier (git), Matthias Pichler (b), Andi Haberl (dr), Matthew Lonson, Grégoire Simon (violin), Johannes Pennetzdorfer, Martin Stupka (viola, fl), Isabelle Klemt (cello)

Nach der umjubelten und ausverkauften Sommerwoche 2010 kehrt das AMEO für fünf festliche Tage zurück in die Unterfahrt. Im April 2014 veröffentlichte AMEO sein drittes Album "Live on Planet Earth", welches begeistert rezensiert wurde: "Das AMEO demonstriert seine Qualitäten: Musikalischer Witz, eine zitatenreiche Collagenkunst, die die Beliebigkeit der Postmoderne vergessen lässt und eine instrumentaltechnische Klasse der Musiker, die nicht zum Selbstzweck wird: variabel, kontrastierend, subtil." (Jazzthing) "Das eigentlich Besondere sind vor allem der außergewöhnliche Einfallsreichtum, die unbekümmert unorthodoxe Kreativität, die jugendliche Spielfreude und Frische sowie der Witz, mit denen die so heterogenen Stile und Genres kombiniert werden. Ohne seriöse Third-Stream-Beflissenheit ergibt sich eine äußerst kontrast- und abwechslungsreiche, vielschichtige, facettenreiche und klangvolle Musik." (Jazzpodium) Auf dem Programm stehen Stücke des aktuellen Albums und ein halbes Dutzend neuer Kompositionen Daniel Glatzels. Das Orchester nimmt nach seiner September-Tour bereits ein weiteres Studio-Album auf, das 2015 veröffentlicht wird. Weitere Informationen

So. 14.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Max Grosch (violine)

Max Grosch begann mit vier Jahren mit dem Geigenspiel, studierte sie im klassischen Hauptfach in Augsburg und Houston, sowie Jazz und Improvisation an der "New School" in New York. Er ist Professor für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium und unterrichtet an der Münchner Musikhochschule. Er spielte u.a. mit Vincent Herring, Junior Mance, Kenny Werner, Rick Pekham, Rob Bargad, Chris Minh Doky, Jan Eschke, Matthias Bublath, Hugo Siegmeth und Bastian Jütte. Er freut sich auf eine musikalisch offene und vor allem auch spaßige Session mit zahlreichen Einsteigern in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 15.09. 21 Uhr

geschlossen - Big Band Sommerpause

Di. 16.09. 21 Uhr CARE Music Group - CD-Präsentation - Kid Icarus

Tim Allhoff Trio

Tim Allhoff (p), Andreas Kurz (b), Batian Jütte (dr)

Tim Allhoff galt der JazzThing als "Piano-Shootingstar der Republik". Dabei absolvierte der gebürtige Augsburger zunächst eine klassische Klavierausbildung, bevor er in München Jazzpiano studierte. Heute spielt Allhoff in ganz Europa, mit der eigenen Formation und Größen wie Nils Landgren, Larry Grenadier, Johannes Enders und Tony Lakatos; von 2009 bis 2011 war Allhoff musikalischer Leiter am Theater Ingolstadt. "Obwohl streng durchstrukturiert," ist die Musik des Trios "so leicht, locker und verspielt, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt." (Wiesbadener Kurier) Und so hat das Trio für das Debütalbum "Prelude" (2010) den ECHO Jazz als "Newcomer des Jahres national" und Bastian Jütte für sein Spiel auf dem zweite Album "Hassliebe" (2012) als "Schlagzeuger des Jahres" erhalten. Mut, Kreativität und Neugier: Diese Eigenschaften werden auch auf "Kid Icarus" unter Beweis gestellt – diesmal mit ein wenig Overdubs und Elektronik. Auch wenn die Kompositionen durchweg anspruchsvoll sind, sorgen gerade Beats, melodiöse Elemente und Hooklines für einen poppigen und verspielten Sound. Die neue Platte erscheint am 19. September bei CARE. Weitere Informationen

Mi. 17.09. 21 Uhr GLM - CD-Präsentation - Lonely Dancer

Hannah Köpf & Band

Hannah Köpf (voc, ukulele, git), Benjamin Schaefer (p), Bastian Ruppert (git, tb, voc), Jakob Kühnemann (b), Tim Dudek (dr)

Auch bei ihrem dritten Album wartet Hannah Köpf mit jeder Menge liebevoll komponierter Songs auf. Die neue CD "Lonely Dancer" der Kölnerin erscheint am 19. September bei GLM: Die einsame Tänzerin fängt die facettenreiche Stimmung der Lieder trittsicher ein, tänzelt zwischen wohligen, fröhlichen Gefühlen, lädt zum Verweilen ein und schlüpft in die Rolle eines Traumtänzers. In melancholischen Zeilen trifft sie auch auf die Einsamkeit, so spiegelt das Album Emotionen, die wir sicher alle kennen. Country, Folk, Jazz und Soul fusionieren zu einem sensiblen Sound, der den Zuhörer auf intellektueller und emotionaler Ebene berührt. In bester Gesellschaft toller Musiker kann man sich dabei dem Spagat zwischen Rückzug und ausgelassenem Tanz ganz hingeben. Franz X.A. Zipperer beschreibt in der Jazzthetik Köpfs Stimme als "Natürlich. Klar. Nuancierend. Voller Gefühl. Sinnlich. (...) Tradition und Zukunft großer vokaler Kunst lodern gleichzeitig" und machen Ihre Musik stilsicher stilunabhängig, denn "die Jazz-Schublade scheint nun völlig aus dem Schatzkästchen ihrer überfließenden Kreativität ausgebaut." (Stefan Franzen) Weitere Informationen

Do. 18.09. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 69

Helge Lien Trio

Helge Lien (p), Frode Berg (b), Per Oddvar Johansen (dr)

Das mehrfach ausgezeichnete, norwegische Helge Lien Trio hat in den letzten Jahren einen völlig eigenständigen und unverkennbaren Stil entwickelt, den es auf dem hochgelobten Vorgängeralbum "Natsukashii" zur Perfektion gebracht hat. Die zehn neuen Kompositionen auf "Badgers and other Beings" knüpfen an die atmosphärisch dichten Songs der ersten beiden Alben an und geben sich dabei reflexiv und experimentell, aber auch verspielt und groovig. Lien, Berg und Johansen experimentieren mit weltmusikalischen Elementen und finden überraschende Wege, vermeintlich bekannte Harmonien und Rhythmen in eine neue Form zu bringen. Sie beeindrucken mit virtuos-freiem Suchen nach Klang und Melodie und fühlen sich dabei wenig an Form und Struktur gebunden. Helge Lien und Frode Berg verstehen sich nach vielen Jahren gemeinsamen Musizierens absolut blind: "It's that kind of unconditional trust that gives Lien's trio its unmistakable voice, and the highly recommended (recording) the kind of effortless appeal that truly deserves to place it on the international map." (John Kelmann, allaboutjazz). Die neue CD "Badgers and other Beings" ist im Mai bei Ozella Music erschienen. Weitere Informationen

Fr. 19.09. 21 Uhr Blue Note - Universal Music release

Julia Kadel Trio: Im Vertrauen

Julia Kadel (p), Karl-Erik Enkelmann (b), Steffen Roth (dr)

Wer zuerst die Augen schließt um dieser Musik zu lauschen, kommt um eine Überraschung nicht umhin, wenn er sie wieder öffnet: dieser mitreißende, reife Sound kommt von drei Deutschen, die sich in der Szene gerade erst einen Namen machen. In Berlin nahm die 27-jährige Pianistin das Debütalbum "Im Vertrauen" auf und eine Vorabkopie gelangte an Don Was, Chef der legendären Plattenfirma "Blue Note". Er war begeistert: "Eine fantastische Musikerin!", schreibt er der deutschen Dependance: "vor 75 Jahren begann die Blue-Note-Geschichte mit zwei Berliner Exilanten, ich bin sicher dass Alfred Lion (...) Julia Kadel mit Freude unter Vertrag nehmen würde." Es ist emotionale Musik, die Melodien und Grooves, Komponiertes und Improvisiertes fein ausbalanciert, sich an den jazzbewussten Gourmet, wie den flexiblen Klassik-Hörer und offenherzigen Pop-Fan wendet. Der Klang kann sich in jede denkbare Richtung bewegen, alles scheint einem organischen Fluss zu entspringen: "Charmant, intelligent, schillernd. Bilder entstehen im Kopf, man lehnt sich zurück und lauscht…" (Dresdner Neueste Nachrichten) "Im Vertrauen" erscheint am 29. August bei Blue Note. Weitere Informationen

Sa. 20.09. 21 Uhr

Bluesgangsters

Paul M. Vilser (git, lead-voc), Frank Stone (hammond, p, git), Karl Hiemann (b, voc), Bernie Vilsmeier (dr)

Seit der Gründung im Jahr 1982 werden die Bluesgangsters ihrem Anspruch gerecht, den modernen urbanen Chicago-Blues ständig weiterzuentwickeln. Selbst an der dortigen Wiege der Musik konnten sie Eindruck hinterlassen: "It sounds black" (Luther Allison), "They're playin' a real deep Blues." (Magic Slim) Die Teilnahme am Bavarian Blues Award (als eine von 148 Bands) bescherte ihnen bereits 1992 die Siegertrophäe. Seither sondern sie sich von der Masse der Bluesbands ab und verlassen die Pfade des ewig-authentischen. Heavy-Bluesrock ist angesagt. Das neueste Werk "Hell For Free" begeistert Publikum wie Fachpresse: "Für die Fans pumpender, pulsierender, satter, gnadenlos vorwärts marschierender Grooves, sich in den Unterleib bohrender Riffs und engagierter Texte ist 'Hell For Free' (…) der ideale Stoff. Hier werden die Ärmel hochgekrempelt, hier wird ehrliche Arbeit abgeliefert. Was anderswo Gefahr läuft, schnell eintönig zu werden, ergibt hier eine Ansammlung von Nummern, von denen jede Eigenständigkeit beweist. (…) Ein rundum gelungenes Album." (Bluesnews, 69/2012) Weitere Informationen

So. 21.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Max Grosch (violine)

Max Grosch begann mit vier Jahren mit dem Geigenspiel, studierte sie im klassischen Hauptfach in Augsburg und Houston, sowie Jazz und Improvisation an der "New School" in New York. Er ist Professor für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium und unterrichtet an der Münchner Musikhochschule. Er spielte u.a. mit Vincent Herring, Junior Mance, Kenny Werner, Rick Pekham, Rob Bargad, Chris Minh Doky, Jan Eschke, Matthias Bublath, Hugo Siegmeth und Bastian Jütte. Er freut sich auf eine musikalisch offene und vor allem auch spaßige Session mit zahlreichen Einsteigern in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 22.09. 21 Uhr Big Band Night

The Jazz Big Band Association - Special Guest: Claus Reichstaller (tp, flh)

Klaus Graf, Florian Riedl (alto sax), Axel Kühn (ts, cond), Christof Hörmann (ts), Michael Lutzeier (bari), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse, Claus Reichstaller (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Hans-Heiner Bettinger, Eberhard Budziat (tb)

Für den Start in die Big-Band-Saison hat die Jazz Big Band Association Claus Reichstaller mit Trompete und Flügelhorn zu Gast. Reichstaller, Professor für Trompete und Leiter der Jazzabteilung der Münchner Musikhochschule, spielte mit vielen internationalen Jazzstars wie Benny Golson, Randy Brecker und Nathan Davis. In seiner Zeit als Solist bei der Big-Band des SWR arbeitete er mit namhaften Arrangeuren wie Sammy Nestico, Rob McConnell oder Toshiko Akyoshi; einige großartige Kompositionen und Arrangements aus dieser Zeit stehen heute auf dem Programm. Die "Jazz Big Band Association" ist mittlerweile ein echtes Highlight in München und vereint unter Axel Kühns Leitung viele bekannte Jazzer der deutschen Szene, die sowohl als Bandleader, wie auch als gefragte Big-Band-Sidemen bekannt sind. Ein begeisterter Kritiker schrieb: "Mitunter war man vom Blending der Stimmen dermaßen angetan, dass man es am liebsten festhalten wollte. Die Bühne knisterte schier vor Energie und Konzentration!" Weitere Informationen

Di. 23.09. 21 Uhr

Scott Hamilton & Band

Scott Hamilton (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Michael Keul (dr)

Der amerikanische Tenorsaxophonist Scott Hamilton ist ohne Zweifel einer der großen Protagonisten des swingenden Jazz. Das "Who's Who in Jazz" nennt ihn gar den "Mainstream Messias". Souverän spielt Hamilton mit dem Vokabular seiner Ahnen Lester Young, Ben Webster, Coleman Hawkins und Don Byas und hat dabei längst seine ureigene, gewichtige Stimme gefunden. Swinglegende Roy Eldridge holte das Ausnahmetalent 1976 für ein sechswöchiges Gastspiel nach New York und ebnete ihm den Weg für Engagements mit Hank Jones und Anita O'Day. Fortan gehörte er zur ersten Riege der New Yorker Szene. Mit dem Trio des Würzburger Pianisten Bernhard Pichl hat Scott Hamilton kongeniale Partner für seine Musik gefunden, die weit über die deutsche Szene hinaus bekannt sind. Dass sie zu dritt sehr gut miteinander können, belegen mehrere gemeinsame CDs, zuletzt: Scott Hamilton & Bernhard Pichl Trio "How About You" (2011, BR-KLASSIK/Ozella Music) und Michael Keul and Superfocus feat. Scott Hamilton: s/t (2014, Ozella Music) Weitere Informationen

Mi. 24.09. 21 Uhr TUTU Records - CD Präsentation - At The Middle

Goodman - Turku Duo

Fjoralba Turku (voc), Geoff Goodman (git)

Intensive musikalische Erlebnisse benötigen keinen riesigen äußeren Aufwand. Singstimme und Gitarre - die Kombination ergibt bei diesem Duo einen intensiven Dialog, der auf feinsinnige Akzente, auf einfühlsame Nuancen setzt. Die albanische Sängerin Fjoralba Turku und der aus New York stammende Gitarrist Geoff Goodman liefern ein musikalisches Spiegelbild ihrer biographischen Reise: Albanische Volkslieder, japanisches Haiku, Blues und Jazz integrieren sie authentisch in ihre atemberaubende Zwiesprache. Durch intensive Farbtöne und Klangbilder verschmelzen Stimme und Gitarre zu einem Instrument, ihr Programm ist dabei fern jeder Doktrin: Es bietet eine Mischung aus eigenen Kompositionen, bekannten und neueren Jazzstandards und hält jede Menge Überraschungen bereit. "Die Stimme (...) trifft mitten ins Herz – ohne dass man die Sprache ihrer alten Heimat verstanden hätte. Dabei hat diese Stimme kein besonders großes Volumen. Sie zielt schlicht in die Tiefe, dies im doppelten Sinn des Wortes. Energie und Reife machen ihren Gesang aus. Und: Kaum eine Sprache ist so lautmalerisch wie die albanische." (Badische Zeitung) Weitere Informationen

Do. 25.09. 21 Uhr

Doctor Nerve

Nick Didkovsky (git), Ross Feller (ss), Rob Henke (tp), Ben Herrington (tb), Michael Lytle (bcl), Kathleen Supové (keys), Jesse Krakow (el-b), Leo Ciesa (dr)

Nick Didkovsky studierte am Dartmouth College elektronische Musik. Schon immer wollte er Prinzipien der Computermusik in den Kontext einer am akustischen Spiel orientierten Band übersetzen und gründete 1983 die Experimental-Rock-Band Doctor Nerve. In seinem zweiten Leben unterrichtet und programmiert er heute Software an einem New Yorker Forschungsinstitut für Neurobiologie, doch die experimentelle, grenzenverschiebende Musik hat ihn nie losgelassen: Zehn Jahre (1989-99) war er Mitglied im "Fred Frith Guitar Quartet", doch Doctor Nerve existiert noch immer: Die undogmatische Herangehensweise, menschliche und maschinelle Kreativität zu verbinden, ist ziemlich einmalig; eine Verschmelzung von Rockmusik, algorithmischer Komposition und zeitgenössischer Musik. Doctor Nerve ist "eine der stichhaltigsten lautesten Ideen der gegenwärtigen Szene, postminimal, neomaximal und voller Energie" (Kyle Gann, Village Voice) und "eine verblüffende Kollision von Post-Metal Gitarre, Avantgarde Improvisation, und engen Bigband Arrangements" (Guitar Player). Keine leichte Kost also, aber überwältigend spannend! Weitere Informationen

Fr. 26.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Adam Baldych - Yaron Herman Duo

Adam Bałdych (vln), Yaron Herman (p)

Nach seinem gefeierten Debüt bei der Münchner Plattenfirma ACT, für das er als bester Instrumentalist international mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet wurde, kehrt der "göttliche Teufelsgeiger" (Musikmarkt) Adam Bałdych in Begleitung des Pianisten Yaron Herman zurück. Zusammen verlieren sie sich in virtuoser Melodiösität, welche sich immer wieder in der Freiheit aufbauscht. Es entsteht eine unglaublich packende Energie, die sofort durch den Körper geht. "Stile werden überschätzt. In der Musik geht es darum, seine Zuhörer zu berühren." Dieses Zitat von Yaron Herman könnte auch von Adam Bałdych stammen, denn Berühren – das tun die beiden auf ihrem gemeinsamen musikalischen Weg, der "The New Tradition" heißt: Eine Expedition, die von bekannten Pfaden ausgehend neue Spuren hinterlässt. Ein intensiveres und selbstverständlicheres Zusammenspiel hat man selten gehört. Kein Kräftemessen, sondern virtuos und hochemotional, voller Tiefe und Seele, machen Bałdych und Herman einfach nur Musik. Magische Momente in trauter Zweisamkeit. "The New Tradition" ist im Mai bei ACT in der noch frischen Reihe "Duo Art" erschienen. Weitere Informationen

Sa. 27.09. 21 Uhr

Jenny Evans & Trio

Jenny Evans (voc), Antje Uhle (p), Chris Lachotta (b), Matthias Gmelin (dr)

Die englische Jazzsängerin Jenny Evans und die Pianistin Antje Uhle spielen seit einiger Zeit ein Duo-Programm. Beide Musikerinnen schöpfen ihr Repertoire aus dem großen Musiktopf, Songs von Paul Simon und den Beatles sind genauso vertreten, wie Stücke aus der E-Musik: zu impressionistischen Klängen von Erik Satie und Claude Debussy gesellen sich sogar Themen von Carl Orff, reduziert auf eine Kleinbesetzung. Uhles (Re-)Kompositionen erleben mit Texten von Evans eine neue Dimension. Selbstverständlich dürfen auch Jennys Jazzfavoriten nicht fehlen, eine Liedauswahl aus verschiedenen Epochen und Stilen. Für dieses Konzert wird das Duo zum Ensemble erweitert: mit dem Münchner Bassisten Chris Lachotta und dem jungen Schlagzeuger Matthias Gmelin. Weitere Informationen

So. 28.09. 20:30 Uhr

ArtSession

"free" Midisage der Jazz-Fotografien von Stefan Erhardt mit anschließender Jam Session unter der Leitung von Max Grosch (violine)

Was passiert, wenn man (Jazz-)Fotografien von ihrer ursprünglichen Bildgebung befreit? Farben loslässt, Akzente setzt? Wenn sich Jazz-Motive ihrer Erwartungshaltung entledigen? Stefan Erhardt nimmt sich in seinen bearbeiteten Fotos diese Freiheiten, führt weg von der reinen Darstellung des Jazz-Protagonisten hin zur Darstellung des Hörerlebnisses. Oder auch der Atmosphäre; oft sind es eher die Nebenschauplätze, über die das Zentrum definiert wird. In jedem Fall 'free': farbig, rhythmisch, energisch, entlegen! - Bei der anschließenden Jam Session freut sich Max Grosch auf alle Einsteiger auf der offenen Bühne. Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen

Mo. 29.09. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München - Ltg. Prof. Joe Viera

Prof. Joe Viera (ltg), Reinhard Greiner (tp), Günther Hauser (dr) u.a.

Joe Viera ist einer der ersten deutschen Jazzpädagogen ─ trotz Physikstudium. Seit 1957 unterrichtet er in Workshops, Seminaren und mit regelmäßigem Lehrauftrag. Seit 1960 ist er hauptberuflich als Musiker, Arrangeur, Komponist, Lehrer und Autor tätig, hat zahlreiche Aufsätze und Lehrbücher verfasst und war in vielen europäischen Ländern tätig. Seit 20 Jahren existiert die Big-Band, in der junge und ein paar ältere Musiker eine überzeugende Einheit bilden. Angetrieben von Schlagzeuger Günther Hauser wird eine Mischung verschiedener Stile gespielt - mit Arrangements von Bill Liston, Dave Wolpe, Michael Philip Mossman, David Berger, Les Sabina, Alan Baylock und Mike Tomaro. Als Gast steht der Trompeter Reinhard Greiner (Bayerisches Staatsschauspiel, Pop- und Musicaltourneen, Dozent an der Münchner Musikhochschule) mit auf der Bühne. Weitere Informationen

Di. 30.09. 21 Uhr ENJA Records - CD release

Lisa Wahlandt präsentiert: Die Drei Damen

Lisa Wahlandt (voc), Andrea Hermenau (p, voc), Christiane Öttl (b, voc)

Die Abendzeitung bezeichnet Lisa Wahlandt als „deutsche Ausnahmestimme“, die Welt am Sonntag als „eine der faszinierendsten Jazzstimmen Europas“ und die Süddeutsche Zeitung bemerkt treffend: „Die ist was Besonderes“. Und was besonders Schönes hat Sie sich neuerdings angelacht. Sie gründet mit Andrea Hermenau die durch ihre rhythmusbezogene aber auch romantische Spielweise beeindruckt und Christiane Öttl, die ihren Bass nonchalant in Szene setzt Ihre neue "Die Drei Damen"-Band. Beide umgarnen die unverwechselbare Frontstimme Lisa Wahlandts mal sphärisch, mal typisch backgroundig und auch mal mit Bairischer Dreistimmigkeit, wenn es der Song fordert. Das ist wahre Vielfältigkeit. Das ist Freiheit. Ganz im Sinne von Lisa Wahlandt. Jazz, Ethno, Bossa Nova und Popelemente werden da in Eigen- und Coverversionen verarbeitet dass es eine wahre Freude ist. Wärmend & Herzlich! Spielerisch & sinnlich jazzt das Trio auf hohem Niveau und das ganze lässig dahin! "Die Drei Damen" erscheint heute, 30. September bei ENJA. Weitere Informationen

Seitenanfang