Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2013 | Okt 2013

Programm September 2013

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

So. 01.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Jazz Institut der Hochschule für Musik in München ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet am Hardbop orientierte Strukturen, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im September freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 02.09. 21 Uhr

geschlossen - Big Band Sommerpause

Di. 03.09. - So. 08.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazzclub Unterfahrt präsentiert

30 Jahre in münchen. Jazznotes

Nach dem erfolgreichen Rock- und Pop-Festival Mitte Mai im Muffatwerk anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Magazins "in münchen" stehen nun in der "Munich Summer Jazz Week" vom 03. – 08. September die heimischen "Jazznotes" im Mittelpunkt. “in münchen“ präsentiert zusammen mit dem Jazzclub Unterfahrt einen hörenswerten Querschnitt durch die Münchner Jazzszene. Weitere Informationen

Di. 03.09. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Munich Summer Jazz Week - ACT: Jazz Night - BR-Klassik Mitschnitt - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Pete York Quartet "Basiecally Speaking"

Pete York (dr, voc), Lorenzo Petrocca (git), Gabor Bolla (ts), Andi Kissenbeck (hammond organ)

Die Sache reicht zurück bis ins Jahr 1965. Da nahm die Spencer Davis Group – mit dem Nummer-Eins-Hit "Keep On Running" gerade zu einer der heißesten Bands des Jahres avanciert – in London für die deutsche Phillips eine deutschsprachige Single auf. Neben dem Gitarristen und ehemaligen Deutschlehrer Spencer Davis, Steve Winwood und seinem älteren Bruder Muff gehörte der aufstrebende Schlagzeuger Pete York zur Band. Der nicht minder aufstrebende Produzent der Session war Siggi Loch. "Seit damals sind Siggi und ich befreundet", erinnert sich Pete York, der im August dieses Jahres 70 geworden ist. "Vielleicht ist es Siggis Geburtstags¬geschenk an mich, dass ich jetzt bei ACT ein Album machen konnte." Das Geschenk heißt "Basiecally Speaking", und wie der Titel unschwer vermuten lässt, steht Count Basie im Zentrum des Geschehens. York erklärt, warum: "Basie war meine erste Erfahrung mit Jazz. Als ich 15 war, nahm mich meine Mutter zu einem Konzert von ihm mit. Das war unvergesslich, auch sein dynamischer Schlagzeiger Johnny Payne. Wie natürlich auch die Power und die Dynamik dieser Big Band. Basie hat die ganze Sprache der Musik benutzt, und dazu kam noch sein Humor, sein ökonomisches Klavierspiel. Jede Note ist wichtig und swingt. All das habe ich immer versucht, in meine eigene Musik zu bringen. Vor allem habe ich von Basie gelernt, was man nicht spielt." Und so groovt, swingt und kracht es bei alten Basie-Reißern wie "Cute" , "Jumpin‘ At The Woodside" oder "Splanky", dass es eine wahre Freude ist. Oder, wie York bei Konzerten in seinem lustigen Denglish gerne sagt, wenn etwas zusammenkommt, was zusammenpasst: "Uh, what a Geschmack!" Weitere Informationen

Mi. 04.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Trio Pechlof/Weidner/Landfermann & Henning Sieverts Symmethree

Kathrin Pechlof (harfe), Christian Weidner (sax), Robert Landfermann (b). Henning Sieverts Symmethree: Henning Sieverts (b), Ronny Graupe (git), Johannes Lauer (tb)

An diesem Abend präsentieren wir zwei herausragende Trio-Formationen des Münchner Plattenlabels Pirouet. Trio Pechlof/Weiner/Landfermann: Die Harfenistin Kathrin Pechlof schafft mit Saxophonist Christian Weidner und Kontrabassist Robert Landfermann Klangräume für die Phantasie: in Stücken mit ganz eigener, starker Aura. Und mit Harfenklängen, die weit weg von dem sind, was man gewöhnlich mit diesem Instrument verbindet. In den seltensten Fällen kann man von einer Musik sagen, man habe etwas Vergleichbares noch nie gehört. In diesem Fall aber trifft dieser Satz sehr wahrscheinlich für viele Hörer zu. Diese Musik hat eine völlig eigene Schönheit. Sie zu entdecken stellt ein spannendes, leises Abenteuer dar. Und das liegt schon an der Instrumenten-Besetzung. Harfe, Altsaxophon und Bass: völlig unalltäglich. Aber sie stellt sich hier als völlig organisch heraus. Und führt zu einer Musik, die mit leisen, sparsamen Tönen Räume erschließt. Harfenmusik mit perlenden Läufen und betörend süßen Arpeggien ist hier nicht zu hören. Man kann die Harfe hier ganz neu erfahren. Und dies gerade, weil das Instrument der Bandleaderin hier nicht die Hauptrolle spielen will, sondern mit den beiden anderen eine Einheit bildet. Saxophonist Christian Weidner und Bassist Robert Landfermann sind die musikalischen Partner der Harfenistin in "Imaginarium", dieser ersten Pirouet-CD Kathrin Pechlofs. Und schon der Titel verrät: Die Räume, um die es hier geht, öffnen sich besonders der Imagination: der Phantasie der Zuhörer. Henning Sieverts Symmethree: Henning Sieverts zeigt hier, wie körperlich die musikalische Kopfeslust sein kann: Neue geistblitzende Spiele des Bassisten, Cellisten und Komponisten mit außergewöhnlichem Witz und ganz eigener Schönheit; knifflige Strukturen von vollkommener Natürlichkeit des Ausdrucks. Mit diesen drei Musikern klingt alles bestechend einfach: Die Themen und Motive sprudeln leicht und klar wie das Wasser einer Quelle. Man spürt nie auch nur im Ansatz die Mühe, die es machen könnte, Stücke dieser Art zu spielen, weil das Spiel der drei Musiker ausgesprochen viel Seele hat. Diese Musik macht Spaß und ist sinnlich! Weitere Informationen

Do. 05.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Tim Collins/Sven Faller Duo & LE BANG BANG

Tim Collins (vibes, voc), Sven Faller (b). LE BANG BANG: Stephanie Boltz (voc), Sven Faller (b).

Der renommierte Bassist Sven Faller steht mit zwei hochkarätigen Duo-Formationen im Mittelpunkt dieses Abends. Das Tim Collins & Sven Faller Duo verspricht ein kongeniales Gipfeltreffen zweier Instrumentalvirtuosen voller Spontanität und Spiel¬freude. Tim Collins wurde von der amerikanischen Presse nicht nur als “world-class vibes player” und “musician of fire” gefeiert, das Downbeat Magazine lobte auch seine herausragende Arbeit als feinfühliger Komponist. Er musizierte mit Jazzgrößen wie John Hollenbeck, Marty Ehrlich, Nasheet Waits, Antonio Sanchez, Mike Moreno und Charlie Hunter. Sven Faller machte sich mit seinem eigenständigen melodischen Stil auf dem Bass international einen Namen und begleitete Scott Hamilton, Don Menza, Konstantin Wecker, Chico Freeman, Milton Nascimento, Charlie Mariano und Bobby Watson. Dass eine Stimme und ein Bass mehr als ausreichend sind, um ein abendfüllendes Programm zu zaubern, das es mit der Dynamik und dem Farbreichtum eines philharmonischen Orchesters aufnehmen kann, haben Stefanie Boltz und Sven Faller alias LE BANG BANG unter dem Motto „all you hear is voice, bass, hands and feet“ schon hinreichend unter Beweis gestellt. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über die Beiden: „Stefanie Boltz und Sven Faller wissen, wie man Spannung erzeugt, und sie schaffen es auch, den Spannungsbogen einen ganzen Abend zu halten“. Die Wucht und epische Breite von AC/DC, Radio¬head oder Yes meistern sie mit der Spann-breite ihrer Ausdrucksmöglichkeiten ebenso mühelos wie die knisternden Zwischentöne der feinsinnigen Musik von Duke Ellington oder Hoagy Carmichael. Weitere Informationen

Fr. 06.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Die Drei Damen

Lisa Wahlandt (voc), Andrea Hermenau (p, voc), Christiane Öttl (b, voc)

Drei Damen, drei Stimmen und allerlei Instrumente drum herum. Mal frech und fröhlich, mal nachdenklich, aber immer phantasievoll verspielt, so präsentieren sich die "Grandes Dames" der Bayerischen Jazzszene. Lisa Wahlandt, die wandlungsfähige Sängerin und "eine der faszinierendsten Jazzstimmen Europas" (Welt am Sonntag), die immer wieder beweist, dass "Jazz wie Champagner sein kann, prickelnd und doch gehaltvoll“ (Financial Times), trifft hier auf zwei ebenso vielseitige und erfolgreiche Musikerinnen. Da ist zum einen die Jazzpianistin, Komponistin und Sängerin Andrea Hermenau, die gegenwärtig mit ihrem Andrea Hermenau Quartet ihr "künstlerisches Gespür für Eleganz und traumhaften Groove" (MOD ) zeigt, und Christiane Öttl, einer als tragendes Mitglied im Dozentenensemble des Bayerischen Landesjugendjazzorchesters mitwirkenden Multi-Instrumentalistin und Sängerin, die ihre Musikalität mit Freude, Schalk und Leichtigkeit präsentiert, ohne dabei der künstlerischen Intuition Grenzen zu setzen. Zusammen begibt sich dieses Ober- und Niederbayern vereinigende Damentrio mit überraschend neuen Arrangements in die Welt des Bossa Nova, gewinnt alten Disco-Klassikern neue Seiten ab, entlockt Jazzstandards außergewöhnliche Klangfarben und haucht Popsongs neues Seelenleben ein. Ausserdem schreiben sie Songs, die zu dieser Band wie die Faust aufs Auge passen. Singen auch mal in Deutsch und Bayrisch, und es ist nicht auszuschließen, dass unter Umständen eine Prise Humor aus dem Nichts auftaucht. Weitere Informationen

Sa. 07.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Tim Allhoff Trio

Tim Allhoff (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)

Ein preisgekröntes Trio! Das Tim Allhoff Trio gewann 2010 den "Neuen Deutschen Jazzpreis" in Mannheim. 2011 wurde es für das Debütalbum "Prelude" mit dem ECHO JAZZ "Newcomer des Jahres national" ausgezeichnet. Und nun wurde dem Drummer Bastian Jütte der ECHO JAZZ 2013 als "Schlagzeuger des Jahres national" für das Album "Hassliebe" verliehen. Eine Bilanz, die sich nach vier Jahren Bandgeschichte sehen lassen kann. Doch das Tim Allhoff Trio gönnt sich keine Pause, unaufhörlich und konsequent arbeiten die drei Musiker an der Weiterentwicklung ihrer gemeinsamen musikalischen Vision. "Das alles wirkt, obwohl streng durchstrukturiert, so leicht, locker und verspielt, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt. Dieses Trio wird zweifelsfrei für internationales Aufsehen sorgen. Großer Applaus.“ (Wiesbadener Kurier) Weitere Informationen

So. 08.09. 11:00 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazz Matinée - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Jazzbirds

Karl Lehermann (tp, flh), Stephan Reiser (ts, cl), Stefan Huber (git, comp), Gary Todd (b), Wolfgang Kotsowilis (dr)

Latin-, Swing- und Fusion zum Frühstück! Die Münchner Formation Jazzbirds, 1996 von Komponist und Gitarrist Stefan Huber gegründet, kreiert beständig und gefühlvoll einen eigenen Stil: eine Melange aus melodischem, zeitgenössischem Jazz, mit einer Prise Latin gewürzt. Die Band erzeugt einen eigenen Sound, emotional und spannend, der sich der Harmonik des Jazz und der Rhythmen der Latin-, Swing- und Fusionmusik bedient. Die stilistische Entwicklung der Band findet ihren vorläufigen Höhepunkt in der gerade erschienenen vierten CD "Elisation". Dort vereinen sich all die musikalischen Elemente, Temperamente und interkulturellen Strömungen in ihrer Vielseitigkeit. In der heutigen Matinee spielen die Jazzbirds ein stilistisch vielseitiges Programm aus eigenen Stücken und ausgewählten Standards für einen schönen, beschwingten Sonntag: "All That Jazz". Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt Sie mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 08.09. 21:00 Uhr Munich Summer Jazz Week - Jazzclub Unterfahrt präsentiert:

30 Jahre in münchen. Jazznotes - Christian Elsässer Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, tba, Matthieu Bordenave, Wolfgang Roth (sax), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Mathias Engl, Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Johannes Herrlich, Patrick Flassig (tb), Peter O’Mara (git), Andy Herrmann (p), Peter Cudek (b), Fabian Rösch (dr), Christian Elsässer (p, comp)

Trotz seiner gerade mal 30 Jahre ist Christian Elsässer ein alter Hase. Bereits als Teenager versetzte er die Münchner Jazz-Szene mit seinen reifen Klavierkünsten in kollektives Raunen. Seither hat die Bewunderung für ihn nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Mittlerweile nimmt man international Notiz von den Fähigkeiten des Pianisten, Komponisten und Hochschul-Dozenten. So gewann er für sein aktuelles Trio-Album "Seemingly" den ECHO Jazz 2012 in der Kategorie "Instrumentalist des Jahres national Piano/Keyboards" und stand mit Größen wie Klaus Doldinger, Pee Wee Ellis, John Abercrombie, Adam Nussbaum, Don Menza, Bobby Shew, Alphonze Mouzon, Franco Ambrosetti, Manfred Schoof und anderen mehr gemeinsam auf der Bühne. Als Komponist und Arrangeur arbeitete Christian Elsässer in letzter Zeit regelmäßig mit der NDR Big Band, dem Metropole Orchestra sowie der hr-Bigband, mit der er kürzlich sein von der Fachpresse hochgelobtes Album "Rise & Arrive" veröffentlichte. Für sein neues eigenes Großprojekt, das "Christian Elsässer Orchestra", hat er eine handverlesene Band zusammengestellt, die sowohl durch ihre hochkarätigen Solisten als auch durch ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft er den Klangfarbenreichtum dieser Formation komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. Weitere Informationen

Mo. 09.09. 21 Uhr

geschlossen - Big Band Sommerpause

Di. 10.09. 21 Uhr Lost & Found

Tian et al & special guest: Angel Rubio (Flamencogitarre)

„Tian“ Korthals (ss, ts), Achim Fink (tb), Christoph Siegenthaler (p), Ben Tai Trawinski (b), Tilo Weber (dr), Angel Rubio (Flamencogitarre)

Mit einer Besetzung, über die die WAZ resümierte, "sie spielten wie junge Götter", präsentiert der in Köln und Berlin wohnende Tenor- und Sopransaxophonist Christian Korthals, alias Tian seine Debüt-CD "Lost & Found" (NEUKLANG). Seine Weltreise als Straßenmusiker hat Tian musikalisch zu Geschichten über das Reisen, das Verlieren und das Finden zusammengefasst. Neben Jazz- und Latin-Einflüssen, die gelegentlich an Sonny Rollins erinnern, sind es vor allem die Flamenco-Elemente, die der Musik der Band ihre besondere Note verleihen. Doch selbst bei den experimentelleren Titeln bleibt Tians Musik immer verständlich und zugänglich, die Botschaft klar: keine Angst vor dem Unbekannten. Tian, 1978 in Nürnberg geboren, hat sich nach seinem Musikstudium in Arnheim (Niederlande) besonders als Komponist und Arrangeur einen Namen gemacht. In der generationenübergreifenden Band finden sich u.a. Achim Fink (Posaune), bekannt durch die "Talking Horns", und Angel Rubio aus Madrid (Flamencogitarre, Jazzhondo, Madera, Bigband del Foro, zahlreiche Preise und Auszeichnungen), mit dem Tian seit einigen Jahren ein festes Duoprojekt hat. Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Informationen

Mi. 11.09. 21 Uhr highlight

Rosario Giuliani Quartet

Rosario Giuliani (as), Roberto Tarenzi (p), Darryl Hall (b), Marco Valeri (dr)

Er gilt als einer der frischesten und „heißesten“ Saxophonisten der aktuellen europäischen Szene: Rosario Giuliani. 1996 gewann er den Massimo-Urbani-Preis als Italiens bester Altsaxophonist, im Jahre 2000 gewann er den jährlichen Kritikerpoll des italienischen Jazzmagazins „Muisca Jazz“ als Italiens bester junger Musiker. Bereits 1996 gründete er sein eigenes Quartett, das sich in kürzester Zeit zu einer der dynamischsten Gruppen der europäischen Jazzszene entwickelte und 1997 den „European Jazz Contest“ gewann. Giulianis Energievorrat scheint unerschöpflich, und wer ihn live auf der Bühne erlebt, wird gepackt von seiner Dynamik und Entschlossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als ein unglaublich lyrischer Musiker. Mit Bewunderung für die großen Stars der 40er und 50er Jahre wie z.B. Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Thelonious Monk spielt dieses Quartett der Superlative extravaganten, coolen, modernen Bebop-Jazz. Weitere Informationen

Do. 12.09. 21 Uhr Brazil Highlight - Chronicles of Love

Izabel Padovani & Ronaldo Saggiorato Quartet

Izabel Padovani (voc), Ronaldo Saggiorato (b), Ricardo Matsuda (git), Márcio Tubino (sax, fl, perc)

Izabel Padovani und Ronaldo Saggiorato präsentieren ihre eigene anspruchsvolle zeitgenössische brasilianische Musik sowie etliche Stücke der neuen brasilianischen Komponistengeneration. Die meisten Arrangements stammen aus der Feder des Virtuosen am sechssaitigen Bass, Ronaldo Saggiorato, der seit 2000 mit der Sängerin Izabel Padovani zusammenarbeitet. Izabel lebte mehrere Jahre in Österreich. 2005 kehrte sie nach Brasilien zurück und gewann einen der wichtigsten Preise für Vokalisten, den Visa Award of Brazilian Popular Music. Ergänzt wird das Duo durch die zwei ausgezeichneten brasilianischen Musiker Ricardo Matsuda und Márcio Tubino. Mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft e.V.. Weitere Informationen

Fr. 13.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Torsten Goods - Love Comes To Town

Torsten Goods (voc, git), Jan Miserre (p, fender rhodes, wurlitzer), Thomas Stieger (b), Felix Lehrmann (dr)

Dieser Top-Gitarrist wurde nicht zu Unrecht zum Shooting-Star der Jazzszene (Jazzthing) gekürt. Wer mit 31 Jahren vier Alben in der Tasche hat, mit 20 bereits ein Stipendium an der New School University in New York erhält und mit 24 als einziger Europäer von Wayne Shorter und Herbie Hancock in die Finalrunde der “Thelonious Monk Jazz Guitar Competition" in Washington gewählt wurde, muss einfach gut sein. Nach zwei Jahren intensiver kompositorischer Arbeit in London und Berlin kam nun im Juni 2013 sein lang erwartetes fünftes Album "Love Comes To Town" bei ACT heraus. Produziert wurde die neue CD von niemand Geringerem als dem Funk-Mastermind Nils Landgren. Torsten Goods präsentiert eine Mischung aus Jamie Cullum, George Benson und John Mayer mit eigenem Charakter und Stil! Auf seinem neuen Werk hat er die Eindrücke der letzten zwei Jahre kompositorisch zusammengefasst und stellt ein Album vor, das sich auf seine musikalischen Wurzeln im Blues, Jazz und R&B beruft, aber doch gleichzeitig einen Blick in die Zukunft wirft. Seine Live-Band besteht aus herausragenden Musikern der nationalen Jazzszene, mit denen er das neue Album im Herbst 2013 auf zahlreichen Konzerten präsentieren wird. Weitere Informationen

Sa. 14.09. 21 Uhr Brit Jazz Highlight

Empirical

Nathaniel Facey (as), Lewis Wright (vibes), Tom Farmer (b), Shaney Forbes (dr)

Die britische “Boywunder”-Jazzband Empirical transferiert die Prinzipien der Postbop-Ära mit erstaunlicher Reife in einen dem 21.Jahrhundert gemäßen Kontext. Ihr smarter Postbop-Stil, der Elemente klassicher, afrikanischer und kubanischer Musik in ihren originellen, ebenso anspruchsvollen wie frischen Jazz mit einbezieht, hat auf beiden Seiten des Atlantiks respektvolle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Empirical versteht sich dabei als eine Band ohne Leader, in der jedes Mitglied gleichberechtigt zum Gruppensound beiträgt. Ihre Debüt-CD (“Empirical”, CreativePeople) wurde vom Jazzwise Magazin und vom Musikmagazin Mojo zum Album des Jahres gewählt. Weitere Informationen

So. 15.09. 15:00 Uhr Premiere

Die Pecorinos - Liebe ist manchmal Käse

Lucia Kastlunger, Barbara Mayer, Stefan Noelle (voc), Henk Flemming (narrator, voc), Franz-David Baumann (leader, tp), Alexander von Hagke (sax), Volker Giesek (p), Alex Haas (b), Johannes Friebel (dr)

"Wenn irgendwo Käse gestohlen wird, auf wen fällt dann immer der erste Verdacht? Genau, auf Mäuse! Aber manchmal sind sie unschuldig – so unschuldig wie die Pecorinos. Doch trotzdem ist der gefürchtete Kater-Kommissar der musikalischen Mäuse-Bande immer dicht auf den Fersen. Im neuen Musical verschlägt es die Pecorinos von Paris über Süd-Frankreich bis nach Rio de Janeiro. Die Ereignisse in der Stadt der Liebe und beim großen Karneval lassen so manches Mäuseherz höher schlagen! Ob sie auch diesmal wieder dem Kater-Kommissar entwischen? Im Gepäck auf ihrer Reise haben die Pecorinos eine umwerfende Mischung aus souligen Balladen und rasanten Arrangements von Komponist Franz-David Baumann und Texter Henk Flemming. Diese Ohrwürmer zwischen Pop, Jazz, Bossa Nova und Musette wird man so schnell nicht wieder los. Kein Wunder, dass von dieser Musik nicht nur kleine, sondern auch große Mäuse-Fans begeistert sind" Einlass ab 13.30 Uhr, Reservierung unter www.unterfahrt.de und Tel.: 089/4482794, Plätze bleiben bis 14.30 Uhr reserviert, danach verfällt die Platzreservierung – die Kartenreservierung bleibt bestehen. Konzertbeginn ist 15 Uhr. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Eintrittspreise: Erwachsene 15,-€/ Kinder 7,50 € Mitglieder Förderkreis 7,50 €. Familienangebot: 2 Erwachsene à 12,-€ , jedes Kind 6,-€. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leuten mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 15.09. 19:30 Uhr

ArtSession

Ausstellungseröffnung "wings" von Holger Löcherer mit anschließender Jam Session unter Leitung von Florian Brandl (tp)

wings – Flügel: wer in dieser Ausstellung Engel erwartet, liegt nur teilweise richtig. Für Holger Löcherer, der an der Münchner Akademie studiert hat, sind Flügel Transportmittel, mit dem er die entlegensten Regionen seiner Seele erkundet. Zum Vorschein kommen Figuren, die sich zwischen Chaos und Ordnung positionieren, von aufgewühlt-brutal bis ruhig-abgeklärt. Zwischen 'heilig' und 'unheilig' auch das Programm der ArtSession: Holger Löcherer selbst trägt Mantras vor, der Autor Heinrich Reif „Göttinnenbeschimpfung“, Prosa in 22 Seiten in einem szenischen Versuch. - Nach der Ausstellungseröffnung sind ab 21 Uhr wie immer alle Einsteiger auf der offenen Bühne willkommen. Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen

Mo. 16.09. 21 Uhr Big Band Season Opening

The Jazz Big Band Association

Klaus Graf, Ulrich Wangenheim (as), Axel Kühn, Christof Hörmann ( ts), Michael Lutzeier (bs), Nemanja Jovanovic, Franz Weyerer, Florian Jechlinger, Ralf Hesse (tp), Jürgen Neudert, Erwin Gregg, Eberhard Budziat, Hans-Heiner Bettinger (tb), Heinrich Wulff (git), Chris Gall (p), Andi Kurz (b), Christoph Holzhauser (dr)

Nach der Sommerpause geht es endlich wieder weiter für alle Big Band-Freunde: Die Jazz Big Band Association vereint in Ihrer dritten Saison einige der herrausragenden Jazzmusiker Deutschlands,die sowohl als Bandleader wie auch als gefragte Sidemen bereits bestens bekannt sind. Das Konzept verfolgt die Idee eines "Musician’s Orchestra", das sowohl die Tradition des Mainstreams der Jazz-Big Bands fortführt als auch viel Raum für Neues und bislang wenig Gehörtes bieten will. Mit der Jazz Big Band Association hat sich ein Klangkörper entwickelt, in dem die Solisten die Musik gleichberechtigt mit dem Ensemble in Szene setzen. Die Namen der Bandmitglieder lesen sich wie ein „who is who“ der Big Band-Szene: Man kennt sie aus den Big Bands von SWR, HR und WDR, dem Sunday Night Orchestra, der Thilo Wolf Big Band und dem Jazz Factory Orchestra. Technisch brilliant und mit Ihren her-vorragenden Solisten spielt die Band Arrangements aus dem Repertoire weltbekannter Arrangeure wie Bert Joris, Bob Florence und Sammy Nestico, einem der Arrangeure der Count Basie Big Band. Zum Programm zählen aber auch Originalkompositionen der einzelnen Bandmusiker wie Ralf Hesse oder Christian Elsässer. Mit frischem Jazz- Big Band-Sound setzen wir unsere Reihe von Pro-grammen fort und haben auch diesmal wieder etliche neue musikalische Highlights vorbereitet. Weitere Informationen

Di. 17.09. 21 Uhr new & upcoming

Josef Reßle Quintet

Natalie Elwood (voc), Matthieu Bordenave (sax), Josef Reßle (p), Sebastian Gieck (b), Sebastian Wolfgruber (dr)

Der Pianist Josef Reßle hat in seiner Band einige der vielversprechendsten Musiker der jungen Münchner Szene um sich geschart. Die enorm facettenreiche Sängerin Natalie Elwood, der melodiös und elegant phrasierende Saxophonist Matthieu Bordenave, der durch hohe Präzision beeindruckende Bassist Sebastian Gieck sowie der stets variantenreich und sensibel spielende Sebastian Wolfgruber am Schlagzeug bilden zusammen mit dem Bandleader eine Formation, die durch Spielfreude, Virtuosität und aufmerksame Interaktion begeistert. Das Repertoire besteht überwiegend aus Reßles Eigenkompositionen. Die Stücke - stilistisch im Modern Jazz zu verorten - vereinen harmonische Komplexität mit eingängiger Melodik und bieten ein abwechslungsreiches Spektrum von lyrisch zarten bis hin zu energetischen und expressiven Passagen. Eine besonders schillernde Farbe im Klangbild der Band ist dabei die ungewöhnliche und interessante Verschmelzung von Saxophon und instrumental eingesetztem Gesang. Weitere Informationen

Mi. 18.09. 21 Uhr Enja release - The Road Ahead

Albare

Albare (git, synth), Phil Turcio (p), Yunior Terry (b), Pablo Bencid (dr)

“The Road Ahead“, das neueste Album von Albare, öffnet durch sein musikalisches Können und die Originalität der Musik die Herzen und den Geist der Hörer. Albare ist der Künstlername von Albert Dadon, einem virtuosen Jazz-Gitarristen mit starkem melodischen Einfühlungs-vermögen und vielen globalen Einflüssen. In Marokko geboren und in Israel und Frankreich aufgewachsen, arbeitete Albare zuerst mit Musikern in Paris, bevor er mit 27 Jahren nach Australien auswanderte. Albare ist seitdem eine treibende Kraft in der australischen Jazz-Szene. Er hat mehrere Jahre das Melboune-Jazz-Festival geleitet und ist der Vorsitzende der Australian-Jazz-Awards. Albare ist nicht nur ein bekannter Jazzmusiker, sondern auch ein angesehener Geschäftsmann in der australischen Baubranche. 2008 wurde er von Queen Elisabeth II. als Anerkennung für seine Verdienste um die Kultur mit dem Order Of Australia ausgezeichnet. Auf seiner neuen CD verbindet er seine marokkanischen Wurzeln mühelos mit Gitarren-Einflüssen von Wes Montgomery bis George Benson. Angereichert durch ansteckende Grooves, nutzt er auch Elemente von Blues und Pop. Albare ist sehr glücklich, das neue Quartett zusammengestellt zu haben. So hat der italienisch-australische Pianist Phil Turcio in den 90ern viel mit Albare zusammengespielt. Weiterhin ist dabei der in Kuba geborene Bassist Yunior Terry, der mit Jane Bunnett, Steve Coleman, Jeff „Tain“ Watts und Jerry Gonzalez’ Fort Apache Band zusammengearbeitet hat, sowie der Drummer Pablo Bencid, ein Berklee-Absolvent,der mit dem Bostoner Either/Orchestra zusammenspielt. Weitere Informationen

Do. 19.09. 21 Uhr GLM Release - Traveling birds

Lottchen

Eva Buchmann (voc), Sonja Huber (vib)

Das schweizerisch-belgische Duo Lottchen ist nicht nur ungewöhnlich instrumentiert, es macht auch aussergewöhnliche Musik: Da tragen das facettenreiche Vibraphon-Spiel von Sonja Huber, die auch Marimba spielt, und die charismatisch-gefühlvolle Stimme der Sängerin Eva Buchmann, die als «Vokal-Instrumentalistin» ebenso überzeugt wie als Song-Interpretin, in lichte Höhen... Die zwei Musikerinnen bezaubern mit faszinierend-mysteriösen Klangmalereien und melodischer Überschwänglichkeit. Manchmal kommt es einem so vor, als würden da zwei Engel musizieren. Das mag nun reichlich pathetisch klingen, doch Hand aufs Herz: Was wären wir Menschen für armselige Geschöpfe, wenn wir unsere Batterien nicht hin und wieder am Überschwang starker Emotionen aufladen könnten. Das Duo Lottchen hat solche Emotionen zu bieten, doch Achtung: Diese werden nicht ungefiltert auf die Zuhörerinnen und Zuhörer losgelassen, sondern erhalten durch die Einfühlsamkeit der zwei kongenialen und überaus vielseitigen Musikerinnen eine sublim-subtile Gestalt. Last but not least kann die Musik von Lottchen auch ganz schön verspielt daherkommen: Sie lädt wahrlich nicht nur zum Träumen ein, sondern fordert die Ohren zuweilen mit wunderbaren Überraschungen heraus. Weitere Informationen

Fr. 20.09. 21 Uhr new & upcoming - Pirouet release

Ben van Gelder Quintet

Ben van Gelder (as), Reinier Baas (git), Peter Schlamb (vib), Rick Rosato (b), Craig Weinrib (dr)

Das ist junger, frischer Jazz aus New York – getragen von Stilsicherheit und Spielfreude. Fünf Musiker, die sich in den letzten Jahren in der New Yorker Szene hervorgetan haben, spielen unter der Leitung des Altsaxophonisten Ben van Gelder. “Reprise“ heisst diese erste Pirouet-CD van Gelders. Stilistisch nehmen die Musiker Fäden aus der Mitte des Jazzgeschehens auf und spinnen sie weiter. Und das in unalltäglicher Besetzung: Klavier, Vibraphon, Bass und Schlagzeug. Vier der fünf Band-Mitglieder sind gerade mal Mitte zwanzig – und alle zusammen formen mit auffällig wachem Gehör füreinander hier einen kristallinen, ungemein transparenten Klang. Eine reizvolle Spannung entsteht aus dem ungewohnten Nebeneinander von Vibraphon und Klavier. Ben van Gelder, Saxophonist mit klarem Ton und feiner Linienführung, zeigt sich hier auch als kompetenter Komponist – nicht zuletzt mit besonders schönen lyrischen Stimmungen. Van Gelder wurde 1988 in Holland geboren und gewann schon als Teenager diverse Preise. Nach dem Studium in Amsterdam ging er nach New York und bildete sich bei den beiden großen Stilisten Lee Konitz und Mark Turner weiter. Weitere Informationen

Sa. 21.09. 21 Uhr

Pegelia Gold & Art Zentral

Pegelia Gold (voc), Dirk Rumig (bcl, sax, fl), Felix Franzke (git), Alexander Wienand (p), Constantin Herzog (b), Daniel Prätzlich (dr, perc)

"Was ich hörte, war radikal und anders: Eine klare Mädchenstimme ging völlig unbeeindruckt von der Jazzhistory Hand in Hand mit der großartigen, wuchtigen und unbehauenen Kraft der Punkrock-Ära..." (Nürnberger Nachrichten). Seit Jahren kreieren Pegelia Gold & Art Zentral ein bezwingend eigenständiges und persönliches Klanguniversum, dessen musikalische Wurzeln gleichermaßen im Jazz wie im Rock, in klassischen wie in avantgardistischen Spielformen liegen. Die träumerisch-pittoresken und bizarr-aufwühlenden Liedkompositionen der Sängerin, Textdichterin und Komponistin Pegelia Gold stehen dabei im Zentrum und verpflichten trotz formaler Strenge zum interaktiven, freien und individuellen Umgang. Seit der Gründung der Band 2005 in Würzburg entwickelte sich ein unverwechselbarer Sound, dessen auffälligstes Merkmal die schier unbegrenzt energetische und unkonventionelle Spielhaltung der sechs Musiker ist. Art Zentral verblüffen stets aufs Neue mit kreativen Grenzgängen und unvorhergesehenen Wendungen, radikal und beharrlich dem musikalischen Fluss hingegeben, sodass ein Livekonzert mitunter einem Trip gleichkommt. Das Debütalbum "Zeichenschleier" erschien 2010 bei AO-NRW Records. Das neue Studioalbum "Polaris", koproduziert vom Bayerischen Rundfunk unter Leitung von Ralf Weigand, wurde im März 2013 bei UNIT Records veröffentlicht. Weitere Informationen

So. 22.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Jazz Institut der Hochschule für Musik in München ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet am Hardbop orientierte Strukturen, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im September freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 23.09. 21 Uhr Big Band Night

Blinddate Bigband

Wolfgang Roth, Daniel Klingl, Ferdinand Settele, Gregor Bürger (sax), Felix Jechlinger, Florian Jechlinger, Mathias Engl, (tp), Roman Sladek, Erwin Gregg, Dirk Janoske, Lukas Jochner, (tb), Andy Lutter (p, fender rhodes), Barbara Jungfer (git), Gerd Boelicke (e-b), Elmar Schmidt (dr)

Anlässlich eines Konzertes beim letzten JIM-Jazzfest ganz spontan ins Leben gerufen, geht dieses brandneue Bandprojekt nun unter dem Namen Blinddate-Bigband in der Unterfahrt an den Start. Bekannte Szenemusiker treffen auf junge Nachwuchsleute aus der Talentschmiede des Jazz Instituts der Musikhochschule. Das Programm besteht ausschließlich aus aktuellen Kompositionen der Münchner Jazzer Julio Barbosa, Wolfgang Roth, Gregor Bürger und Leonhard Kuhn, stilistisch an Funk, Modern Jazz und Latin orientiert. Weitere Informationen

Di. 24.09. 21 Uhr Gewinner des Zürcher Jazzpreises 2013

Bounce

Jonathan Maag (ts), Julian Hesse (tp), Andrey Tatarinets (b), Domi Chansorn (d)

Dringlichkeit! Risikofreude! Energie! Konsequent und unaufgeregt befreien die Gewinner des Zürcher Jazzpreises 2013 den Jazz aus den Genrezwängen – dass dabei Grenzen ausgelotet werden, erkennt man spätestens an der internationalen Herkunft der vier Musiker. Reibungsflächen gibt es nicht wenige in der Musik von BOUNCE, verzichtet die Band doch bewusst auf ein Harmonieinstrument und lotet kompositorisch und spielerisch die dadurch gewonnene Freiheit aus. Improvisation, aber immer im Dienste des Kollektivs – so lässt sich am ehesten beschreiben, wie Saxophonist Jonathan Maag und Trompeter Julian Hesse sich in klassisch anmutenden Passagen ergänzen, gleichzeitig befeuert vom Moskauer Bassisten Andrey Tatarinets und Drummer Domi Chansorn. Richtig rund ist der Sound der vier Musiker aus der Schweizer Hauptstadt, flirtet mal mit Pop, mal mit Drum’n’Bass, aber bevor sich die Zuhörer in das Gehörte einnisten können ist BOUNCE schon wieder auf dem Weg in eine neue Richtung. „Eine über weite Strecken durchkomponierte Musik erklingt, abwechslungsreich und alles andere als geschwätzig. Und da ist nicht nur dieses Durchdachte und Stringente – herrlich wird die Musik dadurch, dass ein trashig-wuchtiges Schlagzeug dagegenhält, die Musik mit wilder Energie auflädt. Intelligenz und Ausgelassenheit finden bei BOUNCE so zusammen.“ (Christoph Merki, Tagesanzeiger Zürich) Weitere Informationen

Mi. 25.09. 21 Uhr Enja CD Release

Trio Elf

Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr)

Das aus München stammende Trio Elf gehört zu den international am meisten beachteten Jazzformationen Deutschlands. Sie sind die einzige deutsche Band der letzten Jahre, der das amerikanische Downbeat, das renommierteste Jazzmagazin der Welt, eine ganze Seite widmete. Trio Elf bezieht seine musikalische Leichtigkeit aus Melodien, die geradezu hymnisch anmuten, flirrenden Rhythmen mit überraschenden dynamischen Brüchen und dem gemeinsamen Atmen dreier gleichberechtigter Stimmen. Ihre inspirierten Improvisationen wurden von der Kritik weltweit gefeiert. Markenzeichen der Band ist die Erweiterung des warmen akustischen Sounds durch den kreativen Einsatz von Electronics und Elementen aus der Club Music. „Trio Elf gehört zu einer neuen deutschen Jazzgeneration. War der Jazz zuletzt zur Lounge-Musik degradiert, entdeckt sie das, was den Jazz einst groß machte: Risiko, neue Sounds und Energieausbrüche.“ (Hamburger Abendblatt) Weitere Informationen

Do. 26.09. 21 Uhr

Ignasi Terraza Trio

Ignasi Terraza (p), Martin Zenker (b), Esteve Pi (dr)

Der blinde spanische Pianist Ignasi Terazza gehört zu den herausragenden Musikern seines Landes. Wohnhaft in Barcelona ist er dort gefragter Sideman unter anderem von Jesse Davis oder Scott Hamilton oder Steve Grossman, leitet das Barcelona Jazz Orchestra und konzertiert weltweit. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt aber auf seinem eigenen Trio, dem seit einigen Jahren auch der deutsche Bassist Martin Zenker angehört. Ignasis Musik verspricht energiegeladenes, virtuoses Klavierspiel, jenseits aller Routine. Unterstützt werden die beiden von dem Spanier Esteve Pi, der ganz oben auf der Liste der europäischen Schlagzeuger zu finden ist. Weitere Informationen

Fr. 27.09. 21 Uhr

Tobias Meinhart Quintet

Tobias Meinhart (as,ss), Lou Lecaudey (tb), Lorenz Kellhuber (p), Tom Berkmann (b), Valentin Schuster (dr)

Das Tobias Meinhart Quintett spielt lupenreinen, intensiven Jazz. Mit seinen vier Mitstreitern hat der Saxophonist Tobias Meinhart eine Band formiert, bei der professionelles Handwerk auf sensible Kreativität trifft. Die meisten Kompositionen stammen aus der Feder des Leaders. Durch das homogene Spiel seiner Musiker entsteht ein Bandsound, der sich zwischen modernem New Yorker Klangideal, swingendem Hardbop-Jazz der 60er und freieren Passagen bewegt. „Die Musik des TMQ klingt alles andere als nervös – cool, gelassen, souverän. Sie haben den Bop studiert, die ganze Geschichte, und sind darüber zu einem kraftvollen Klangkörper gereift.“ (Jazzthing) Im Juli 2012 gewann die Band den renommierten Jazzpreis am Internationalen Jazzfestival in Getxo (Spanien). Zudem wurde Tobias Meinhart mit dem “Best Soloist”-Award ausgezeichnet, den vor ihm u.a. schon Rosario Giuliani und Rainer Böhm gewonnen haben. Am selben Festival spielte das Quintett ein Konzert als Opener von Wayne Shorter. Weitere Informationen

Sa. 28.09. 21 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

So. 29.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Brandl (tp)

Der am Jazz Institut der Hochschule für Musik in München ausgebildete Trompeter Florian Brandl verbindet am Hardbop orientierte Strukturen, groovige, funkige Beats und moderne Klangwelten aufs Beste. Im September freut er sich auf die Sessions in der Unterfahrt mit vielen Einsteigern. Weitere Informationen

Mo. 30.09. 21 Uhr Big Band Night

Sunday Night Orchestra

Besetzt mit den besten Jazz-Musikern, die in Deutschland zu finden sind, spielt das Orchester, das von Anfang an in Nürnberg zuhause ist, seit über zehn Jahren regelmäßig am letzten Sonntag eines Monats in Nürnberg in der Tafelhalle. Heute besucht es die Unterfahrt, am letzten Montag des Septembers. Präsentiert wird Big Band-Jazz der unterschiedlichsten Stilrichtungen auf höchstem Niveau. Weitere Informationen

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