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Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2010 | Okt 2010

Programm September 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mi. 01.09. - Sa. 04.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Daniel Erdmann - Samuel Rohrer Quartet

Vincent Courtois (cello), Frank Möbus (gitarre), Daniel Erdmann (tenorsaxophon), Samuel Rohrer (schlagzeug)

Wer mit Pfeilen eine Wolke erlegen will, wird vergeblich seine Pfeile verschießen. Einer Wolke muß man auf einer Trommel etwas vorgeigen oder auf einer Geige etwas vortrommeln. Dann wird es nicht lange dauern, bis sich die Wolke niederläßt, sich vor Glück am Boden wälzt und schließlich entgegenkommend versteinert. (Hans Arp).Ein aufregendes neues europäisches Jazz-Projekt feiert im Jazzclub Unterfahrt Premiere. Gegründet von Samuel Rohrer und Daniel Erdmann, die seit einigen Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammenarbeiten. So erschien 2008 die CD "Sleeping with the enemy" im Trio mit dem Bassisten Jonas Westergaard, und im gleichen Jahr gründete sich die Band "Aroma". Die Achse Erdmann-Möbus, die schon seit 10 Jahren in der Band Erdmann 3000 existiert, sorgt für vielfältige Klangfarben und zusammen mit Samuel Rohrer, der mit seinem agilen und feinfühligen Schlagzeugspiel weitere Farbakzente setzt, entsteht ein Sound der den solistischen Aspekt in den Hintergrund rückt, um dem kollektiven Gesamtsound viel Raum und Freiheit zu geben. Der Cellist Vincent Courtois, der mit nahezu allen großartigen französischen Improvisatoren gearbeitet hat (u.a. Martial Solal, Henri Texier, Louis Sclavis) bringt dazu eine expressive Frische in die Musik, die fern von Klischees im Jetzt entsteht. Diese vier Musiker der aktuellen europäischen Szene, haben die Fähigkeit musikalische Ideen sowohl improvisatorisch als auch kompositorisch auf eine spielerische Weise um zu setzen und somit eine spannende, eigenwillige und neue Musik im Moment zu erschaffen. Weitere Informationen

Do. 02.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Daniel Erdmann - Samuel Rohrer Quartet

Vincent Courtois (cello), Frank Möbus (gitarre), Daniel Erdmann (tenorsaxophon), Samuel Rohrer (schlagzeug)

Wer mit Pfeilen eine Wolke erlegen will, wird vergeblich seine Pfeile verschießen. Einer Wolke muß man auf einer Trommel etwas vorgeigen oder auf einer Geige etwas vortrommeln. Dann wird es nicht lange dauern, bis sich die Wolke niederläßt, sich vor Glück am Boden wälzt und schließlich entgegenkommend versteinert. (Hans Arp).Ein aufregendes neues europäisches Jazz-Projekt feiert im Jazzclub Unterfahrt Premiere. Gegründet von Samuel Rohrer und Daniel Erdmann, die seit einigen Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammenarbeiten. So erschien 2008 die CD "Sleeping with the enemy" im Trio mit dem Bassisten Jonas Westergaard, und im gleichen Jahr gründete sich die Band "Aroma". Die Achse Erdmann-Möbus, die schon seit 10 Jahren in der Band Erdmann 3000 existiert, sorgt für vielfältige Klangfarben und zusammen mit Samuel Rohrer, der mit seinem agilen und feinfühligen Schlagzeugspiel weitere Farbakzente setzt, entsteht ein Sound der den solistischen Aspekt in den Hintergrund rückt, um dem kollektiven Gesamtsound viel Raum und Freiheit zu geben. Der Cellist Vincent Courtois, der mit nahezu allen großartigen französischen Improvisatoren gearbeitet hat (u.a. Martial Solal, Henri Texier, Louis Sclavis) bringt dazu eine expressive Frische in die Musik, die fern von Klischees im Jetzt entsteht. Diese vier Musiker der aktuellen europäischen Szene, haben die Fähigkeit musikalische Ideen sowohl improvisatorisch als auch kompositorisch auf eine spielerische Weise um zu setzen und somit eine spannende, eigenwillige und neue Musik im Moment zu erschaffen. Weitere Informationen

Fr. 03.09. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Munich Summer Jazz Week

Daniel Erdmann - Samuel Rohrer Quartet

Vincent Courtois (cello), Frank Möbus (gitarre), Daniel Erdmann (tenorsaxophon), Samuel Rohrer (schlagzeug)

Wer mit Pfeilen eine Wolke erlegen will, wird vergeblich seine Pfeile verschießen. Einer Wolke muß man auf einer Trommel etwas vorgeigen oder auf einer Geige etwas vortrommeln. Dann wird es nicht lange dauern, bis sich die Wolke niederläßt, sich vor Glück am Boden wälzt und schließlich entgegenkommend versteinert. (Hans Arp).Ein aufregendes neues europäisches Jazz-Projekt feiert im Jazzclub Unterfahrt Premiere. Gegründet von Samuel Rohrer und Daniel Erdmann, die seit einigen Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammenarbeiten. So erschien 2008 die CD "Sleeping with the enemy" im Trio mit dem Bassisten Jonas Westergaard, und im gleichen Jahr gründete sich die Band "Aroma". Die Achse Erdmann-Möbus, die schon seit 10 Jahren in der Band Erdmann 3000 existiert, sorgt für vielfältige Klangfarben und zusammen mit Samuel Rohrer, der mit seinem agilen und feinfühligen Schlagzeugspiel weitere Farbakzente setzt, entsteht ein Sound der den solistischen Aspekt in den Hintergrund rückt, um dem kollektiven Gesamtsound viel Raum und Freiheit zu geben. Der Cellist Vincent Courtois, der mit nahezu allen großartigen französischen Improvisatoren gearbeitet hat (u.a. Martial Solal, Henri Texier, Louis Sclavis) bringt dazu eine expressive Frische in die Musik, die fern von Klischees im Jetzt entsteht. Diese vier Musiker der aktuellen europäischen Szene, haben die Fähigkeit musikalische Ideen sowohl improvisatorisch als auch kompositorisch auf eine spielerische Weise um zu setzen und somit eine spannende, eigenwillige und neue Musik im Moment zu erschaffen. Weitere Informationen

Sa. 04.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Daniel Erdmann - Samuel Rohrer Quartet

Vincent Courtois (cello), Frank Möbus (gitarre), Daniel Erdmann (tenorsaxophon), Samuel Rohrer (schlagzeug)

Wer mit Pfeilen eine Wolke erlegen will, wird vergeblich seine Pfeile verschießen. Einer Wolke muß man auf einer Trommel etwas vorgeigen oder auf einer Geige etwas vortrommeln. Dann wird es nicht lange dauern, bis sich die Wolke niederläßt, sich vor Glück am Boden wälzt und schließlich entgegenkommend versteinert. (Hans Arp).Ein aufregendes neues europäisches Jazz-Projekt feiert im Jazzclub Unterfahrt Premiere. Gegründet von Samuel Rohrer und Daniel Erdmann, die seit einigen Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammenarbeiten. So erschien 2008 die CD "Sleeping with the enemy" im Trio mit dem Bassisten Jonas Westergaard, und im gleichen Jahr gründete sich die Band "Aroma". Die Achse Erdmann-Möbus, die schon seit 10 Jahren in der Band Erdmann 3000 existiert, sorgt für vielfältige Klangfarben und zusammen mit Samuel Rohrer, der mit seinem agilen und feinfühligen Schlagzeugspiel weitere Farbakzente setzt, entsteht ein Sound der den solistischen Aspekt in den Hintergrund rückt, um dem kollektiven Gesamtsound viel Raum und Freiheit zu geben. Der Cellist Vincent Courtois, der mit nahezu allen großartigen französischen Improvisatoren gearbeitet hat (u.a. Martial Solal, Henri Texier, Louis Sclavis) bringt dazu eine expressive Frische in die Musik, die fern von Klischees im Jetzt entsteht. Diese vier Musiker der aktuellen europäischen Szene, haben die Fähigkeit musikalische Ideen sowohl improvisatorisch als auch kompositorisch auf eine spielerische Weise um zu setzen und somit eine spannende, eigenwillige und neue Musik im Moment zu erschaffen. Weitere Informationen

So. 05.09. 21 Uhr

Jam Session

Alex Jung (git)

Der 1982 geborene Alex Jung, der sich zu Vorbildern wie Jim Hall und Kenny Burrell bekennt und 2007 sein Studium am Richard-Strauß- Konservatorium München mit Auszeichnung abschloss, leitet die Jam Session im September. Mit den Wurzeln im Bebop, Hardbop und West-Coast-Jazz, schlägt er einen samtweichen Gitarrenton an, der melodische Flüssigkeit mit harmonischer Eleganz verbindet. Alex Jung freut sich auf viele Einsteiger zu den sonntäglichen Sessions. Weitere Informationen

Mo. 06.09. 21 Uhr

geschlossen

So. 12.09. 21 Uhr

Jam Session

Alex Jung (git)

Der 1982 geborene Alex Jung, der sich zu Vorbildern wie Jim Hall und Kenny Burrell bekennt und 2007 sein Studium am Richard-Strauß- Konservatorium München mit Auszeichnung abschloss, leitet die Jam Session im September. Mit den Wurzeln im Bebop, Hardbop und West-Coast-Jazz, schlägt er einen samtweichen Gitarrenton an, der melodische Flüssigkeit mit harmonischer Eleganz verbindet. Alex Jung freut sich auf viele Einsteiger zu den sonntäglichen Sessions. Weitere Informationen

Mo. 13.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 14.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Chris Gall Trio feat. Enik

Chris Gall (p), Enik (voc), Axel Kühn (b), Jörg Miluka (dr)

Sie sind das odd couple der deutschen Jazz-Szene: Pianist Chris Gall und Sänger Enik. Stil-Piraten, Musik-Freibeuter und Genre-Brecher. "Wir sind zwei Typen, unterschiedlich wie Tag und Nacht, die irgendwann aufeinander geknallt sind", sagt Chris Gall. Der eine kommt vom Jazz, der andere vom Indie-Pop. Schon in 2008 schreibt das größte englische Jazzmagazin Jazzwise über ihr Debutalbum Climbing Up: "Chris Gall's Trio provides evidence that jazz is alive and kicking in Germany". Und kaum zwei Jahre später ist aus der lockeren Krawall-Fraktion eine feste Formation geworden, die in aller Munde ist. Mit Hello Stranger ist im April diesen Jahres das zweite Album des eigenwilligen Wort-und-Sound-Duos bei ACT Music erschienen. Der renommierte Jazzkritiker Wolf Kampmann feiert den Release als "neue Sozialisation von Jazz und Pop" und bescheinigt der Musik, dass sie "ohne Popjazz-Plattitüden und Jazzrock-Klischees auskommt und mit nonchalanter Leidenschaft ein eigenes Wertesystem etabliert." Kategorien und Schubladen sind beim Chris Gall Trio eben tabu. Und Enik, der schon mit Thomas D tourte und als Komponist beim aktuellen Album der Fantastischen Vier bereits Gold-Status erreicht hat, provoziert mit Chris Gall einen musikalischen Spagat, der einfach nur Spaß macht: Moderner, akustischer Jazz als der große umarmende Stil, der anderen Einflüssen den Raum gibt, entbunden vom kommerziellen Korsett aufzuatmen. Weitere Informationen

Mi. 15.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night - ECHO Jazz Preisträger 2010 - The Norway of Jazz N° 28

Helge Sunde Ensemble Denada

Helge Sunde (comp, tb, musical director), Frode Nymo (ss), Børge Are Halvorsen (as, fl), Atle Nymo (ts, bcl), Nils Jansen (bs, tubax, contra-acl), Frank Brodahl, Marius Haltli ,Anders Eriksson (tp, flh), Even Skatrud Kruse, Erik Johannessen (tb), Olga Konkova (p), Jens Thoresen (git), Per Mathisen (b), Peter Baden (elec, perc), Håkon Mjåset Johansen (dr), Marilyn Mazur (perc)

Verglichen mit den Umwälzungen bei kleinen Bandbesetzungen hat sich bei großen Orchestern im Jazz seit dem Ende der Bigband-Ära erstaunlich wenig getan. Sucht man neue Ansätze, wird man automatisch im hohen Norden landen: Norwegen hat sich als Hochburg großer Ensembles etabliert, vorangetrieben von Leadern wie Trygve Seim, Geir Lynse - und natürlich Helge Sunde. Der 44-Jährige aus dem kleinen Ort Stryn ist gewissermaßen die Allzweckwaffe der norwegischen Orchesterszene: Er ist Lehrer an der staatlichen Musikakademie und an anderen Universitäten. Als Komponist für klassische Symphonieorchester und moderne Ensembles hat sich Sunde einen Namen gemacht. Auf der Bühne ist der Posaunist und Multiinstrumentalist in Formationen wie dem Norwegischen Radio Orchester, Geir Lysnes Listening Ensemble oder dem Ophelia Orchestra sowie als Leiter eigener Bands zu erleben. Bei Helge Sunde wird "Um-die-Ecke-Denken zum vitalen, leidenschaftlichen Spaß" Jazzthing. Er interessiert sich vor allem für rhythmische und dynamische Prozesse und für klassisches Jazz-Musizieren. Trotz eines völlig eigenständigen Soundgefüges bleibt sein Ensemble Denada also sehr nah an der Bigband-Tradition. Virtuose Gäste wie die Garbarek-Weggefährtin Marilyn Mazur an Perkussion oder Pianistin Olga Konkova, dazu der Stamm aus versierten norwegischen Orchestermusikern und einigen Bandmitglieder von Geir Lynse, setzen die mal federleichten, mal hintergründigen Ideen Sundes meisterlich um. Weitere Informationen

Do. 16.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night - ECHO Jazz Preisträger 2010

Vijay Iyer - Solo

Vijay Iyer (p)

Vijay Iyer ist das Gesicht des aktuellen Jazz. Kaum ein Musiker dieses Genres war zuletzt präsenter in den Medien als der 38-Jährige und hat mehr wichtige Preise erhalten: Iyer zierte den Titel zahlreicher führender Fachzeitschriften weltweit: Downbeat in den USA, Jazzthetik und Jazzpodium in Deutschland, Jazzwise in England, Concerto in Österreich, sowie Musica Jazz in Italien. Sein im Herbst 2009 erschienenes ACT-Debüt "Historicity" - Iyers erste Einspielung in der klassischen Klaviertrio-Besetzung und gleich eine profunde Neudefinition dieses Genres - wurde das "Jazz Album des Jahres" in den wichtigsten amerikanischen Tageszeitungen, in der New York Times, der Los Angeles Times, der Detroit Metro Times und der Chicago Tribune, aber auch die Nummer Eins des National Public Radios oder von PopMatters.com. Im Mai erhielt das Vijay Iyer Trio den wichtigsten deutschen Musikpreis, den ECHO Jazz für das "beste Ensemble international". Und soeben wurde der Pianist mit dem renommierten Jazz Journalists Association Jazz Award als bester Musiker 2010 ausgezeichnet. Das erstaunlichste an dieser konkurrenzlosen Erfolgsgeschichte aber ist, dass Iyer dafür keine Kompromisse einging. Der New Yorker Pianist und Komponist verzichtet auf jede modische Annäherung an Pop oder Weltmusik und konzentriert sich ganz auf die Auseinandersetzung mit seinem eigenen musikalischen Wertesystem. Dabei ist die Musik des musikalischen Autodidakten und promovierten Mathematikers und Physikers konkurrenzlos komplex und unverkennbar eigenständig. Sie verblüfft, verzaubert und verführt durch ihre zugleich hoch intellektuelle wie scheinbar mühelose Verschmelzung verschiedenster Einflüsse zu einer eigenen Klangwelt, die ihn als Universalgelehrten ausweist. "Solo", die neue CD auf ACT, ist der eindringliche Beweis: Mit das Spannendste, Wegweisenste und Intelligenteste, was derzeit im Jazz an Klaviertasten erklingt, ist mit dem Namen Vijay Iyer verbunden. Weitere Informationen

Fr. 17.09. 21 Uhr Vokale für die Birne, Konsonanten für die Füße

UMLAUT

Sebastian Fuchs (beatbox, vox), Simon Seidl (p), Sebastian Gieck (b), feat. Gabriel Hahn (dr)

Wer im Alltag über Wörter wie „Rohrohrzucker“ stolpert; wer als Kind Neologist werden wollte; wer sich freut, weil er das Wort „Dekan“ rückwärts gelesen hat; wer versucht 128 Reime auf Kichererbsen zu finden; wer sich fragt wie Quatsch mit Soße schmeckt: der ist schon jetzt ein Teil von UMLAUT. UMLAUT: Das sind vier muskalische Spinner in einem feinmaschigen Netz aus Beats, Sounds, Samples. Drei junge Jazzmusiker, die ihr Handwerk nicht nur verstehen, sondern leben, treffen auf einen Vokalisten der besonderen Art - einen zungengewandten Poeten, der Konsonanten und Vokale sammelt wie Andere Briefmarken. Laute und Töne zaubern eine vielstimmige Einheit aus Rap, Poetry, Jazz. Weitere Informationen

Sa. 18.09. 21 Uhr highlight

Marc Ducret Quartet

Marc Ducret: (git), Tim Berne (as), Dominique Pifarély (violine), Tom Rainey (dr)

Marc Ducret ist gegenwärtig wohl der interessanteste Gitarrist Frankreichs. In nahezu allen Genres zu Hause, bewegt er sich zwischen Jazz, Rock und anderen modernen Musikformen. Seine Kompositionen sind Klangreisen von enorm packender Intensität, sowohl auf der Elektro- als auch auf der zwölfsaitigen Akustikgitarre sorgt er für variable, originell-Spannungs geladene bis lyrisch-sanfte Sounds. Seine Virtuosität, seine individuelle musikalische Sprache und seine sympathische Persönlichkeit machen ihn zu einem gefragten Partner vieler renommierter Jazzgrößen. Und seine neues Quartet präsentiert wahrlich renommierte Jazzgrößen: Tim Berne am Saxophon, Dominique Pifarély auf der Violine und Tom Rainey am Schlagzeug. "Auch bei noch so zischenden, brüllenden und dampfenden Klangwalzen verzichtet er in seinen Kompositionen nie auf stringente Beats, was eine hörbare Schönheit hervorruft, von der man nicht genug bekommen kann." Weitere Informationen

So. 19.09. 21 Uhr

Jam Session

Alex Jung (git)

Der 1982 geborene Alex Jung, der sich zu Vorbildern wie Jim Hall und Kenny Burrell bekennt und 2007 sein Studium am Richard-Strauß- Konservatorium München mit Auszeichnung abschloss, leitet die Jam Session im September. Mit den Wurzeln im Bebop, Hardbop und West-Coast-Jazz, schlägt er einen samtweichen Gitarrenton an, der melodische Flüssigkeit mit harmonischer Eleganz verbindet. Alex Jung freut sich auf viele Einsteiger zu den sonntäglichen Sessions. Weitere Informationen

Mo. 20.09. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert der Munich Lounge Lizards enthält doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der "Hardest working Big Band in town" zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte - und ihre Balladen sind so schön gespielt, dass es fast illegal ist. Komplizin dieser kriminell beschwingten Vereinigung (Leitung: Michael Lutzeier) ist eine Sängerin, die beim Publikum ganz alleine für schwere Entzugserscheinungen am nächsten Tag sorgen wird. MLL: Come to where Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 21.09. 21 Uhr Enja CD Release - Elfland

Trio Elf

Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr), Mario Sütel (electronics).

Trio Elf hat das klassische Format des Jazz-Trios für sich neu erfunden, indem sie zeitgenössische Club-Stile wie Drum'n'Bass, House, Dubstep oder HipHop zum Ausgangspunkt für inspirierte Improvisation gemacht haben und wurden dafür von der Kritik sowohl in Europa als auch Japan gefeiert. Mit ihrem dritten Album "Elfland", auf dem der brasilianische Vocal-Star Milton Nascimento als Highlight zur Geltung kommt, setzen sie diesen Weg nun konsequent in neue Richtungen fort. Ein Trip in das abenteuerliche Universum der ELF, in der die unterschiedlichsten stilistischen Quellen, die die Leidenschaft der drei Musiker speisen ihren selbstverständlichen Platz finden. Der warme akustische Sound wird durch die sensible Integration von Effekten auf den einzelnen Instrumenten erweitert und das Interplay der drei Musiker durch überraschende Sounds bereichert. Ein organisches Ganzes, zusammengehalten durch das in zahllosen Konzerten gewachsene blinde Zusammenspiel, bei dem jede Stimme des Trios ihren gleichberechtigten Platz hat. Erweitert wird Trio Elf durch Klangtüftler Mario Sütel, der zuweilen spontan Loops aus dem Fluss der Improvisation zaubert und so die Elf ihrem gesampelten Doppelgänger gegenüberstellt. Weitere Informationen

Mi. 22.09. 21 Uhr worldmusicjazz from 'The Rainbow Suite'

Rainer Glas Universal Quartet

Rainer Glas (basses), Jörg Widmoser (violine), Bernhard Pichl (p, keys), Carola Grey (dr, voc)

Der Erlanger Jazzmusiker Rainer Glas ist seit über 30 Jahren als Bandleader, Bassist, künstlerischer Leiter der Erlanger Jazz , Bassdozent, Konzertmanager, Grafik-Designer und Maler (Jazz-Paintings) aktiv und war seit 1980 viele Male in der Unterfahrt zu Gast. Seine musikalische Vorliebe – neben dem amerikanischen Jazz – galt immer der ethnisch verwurzelten Weltmusik, die er in seinen Universal Ensembles als Basis für die Improvisationen der Gruppe verwendet. Improvisierte Musik gilt als die universellste Weltsprache überhaupt, kreative Musik verbindet über alle Grenzen hinweg. Im 20. Jahrhundert waren es Jazzmusiker wie John Coltrane, die über den Tellerrand der eigenen Kultur blickten und sich für die Musik anderer Völker interessierten. Seither lassen sie die vielfältigen Einflüsse in eine neue und universelle Weltmusik einfließen, bei der die Grenzen von Ethnomusiken, Jazz und Fusion überschritten werden und zu etwas Neuem verschmelzen: universal worldmusic. Das Rainer Glas Universal Quartet spielt heute Abend das Programm der "Rainbow Suite". Die Rhythmen und Melodien dieses Weltmusikjazz-Konzertes haben ihre Wurzeln in Irland und Spanien genauso wie im Orient, in Indien, Australien, Amerika und Afrika. Das Ensemble wird sein Publikum mit meditativen Klängen, powervollen Weltmusik-Grooves, kreativen Soli, Spontanität und viel Spielfreude begeistern. Weitere Informationen

Do. 23.09. 21 Uhr

Jessica Gall & Band

Jessica Gall (voc), Bene Aperdannier (p), Johannes Feige (git), Edward Maclean (b), Martell Beigang (dr).

Die Sängerin Jessica Gall hat mit viel Furore die Jazz Szene betreten. Ihr in 2008 erschienenes Erstlingswerk "Just Like You" (Sony Music) schlug eine eigene Tonalität an. Die Presse beschied ihr "ein starkes, selbstbewusstes, expressives Debütalbum, zwölf Songs mit Seele" (SZ) und hält sie für "zeitlos, elegant, individuell." Diese Eleganz bringt die knapp 30 jährige Sängerin auch mit umwerfender Sicherheit auf die Bühne. Getragen von ihrer erstklassigen Band rund um den kongenialen Pianisten Bene Aperdannier, beherrscht ihr warmes und tiefes Timbre die Live Auftritte. Selbstbewusst kommentiert die Musikerin: "ich bin das emotionale Zentrum unserer Band. Meine Musiker tragen mich mit ihren Rhythmen und Klangfarben durch die Songs. Und durch die vielen gemeinsamen Konzerte wissen sie wirklich meine Stimmungen zu lesen". Weitere Informationen

Fr. 24.09. 21 Uhr

Michael Hornsteins Summertime Opium

Michael Hornstein (ts), Walter Lang (keys), Walter Bittner (elec, dr)

Das Trio war im Sommer 2010 für Goethe-Institute auf Griechenland Tournee und präsentiert sich nun bestens eingespielt in der Unterfahrt. Michael Hornstein entführt mit seinem einzigartigen Saxophonsound in eine Welt tiefer Gefühle. Auf dem Programm stehen einerseits Groove orientierte eigene Stücke, die Jazz, Trip Hop und Lounge zu Geschichten erzählenden Klanglandschaften verbinden. Andererseits treffen bekannte Jazzstandards wie Take Five, Pink Panter oder Fly Me To The Moon in völlig unerwarteten Versionen auf Elemente der aktuellen Clubmusik. Durch den raffinierten Einsatz von Elektronik reichen die Arrangements vom intimen akustischen Jazz bis hin zu tanzbaren House Tracks. Die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Vertrautem und Neuland, Elektronik und Akustik verschwimmen und die emotionale Aussage der Musik geht mit der Beherrschung von Technik und Genres eine perfekte Symbiose ein. Intensiv, authentisch und unprätentiös. Hornstein ist mit dem Track "Carma" auf der renommierten Compilation "Cafe del Mar" vertreten und gehört durch diesen Titel zu den heute weltweit am meisten gehörten Saxophonisten. Die SZ schreibt: "... wahrscheinlich einer der größten zeitgenössischen Musiker unserer Zeit". Weitere Informationen

Sa. 25.09. 21 Uhr

GatnoTango

Ulrich Wangenheim (fl) München, Joachim Badenhorst (cl) NYC, Gertrud Schilde (violine) München, Mathis Mayr (cello) München,Marcos di Paolo (git) Buenos Aires, Santiago Cimadevilla (bandoneon) Buenos Aires, Brice Soniano (b) Paris, Gabriel Hahn (dr, electronics) Dresden.

Im September kommen in München acht Musiker aus Argentinien, Frankreich, Belgien und Deutschland zusammen, um einen neuen Kammermusikzyklus von Mathis Nitschke uraufzuführen. Die Musik seines Projekts beschäftigt sich mit zeitgenössischem Tango und lotet seine Grenzbereiche in Richtung Jazz, Klassik und Rock aus. Entsprechend heterogen ist das Ensemble zusammengestellt aus Tangomusikern, Jazzern und klassischen Musikern, die sich voller Neugier auf den anderen in dieses Projekt hineinbegeben. Die Einflüsse, die Astor Piazzolla den Tango Nuevo kreieren liessen, sind auch Nitschkes Einflüsse, wenn auch mit anderer Gewichtung. Während sich Piazzolla vom Tango kommend mit der europäischen Kunstmusik beschäftigte, blickt Nitschke von der europäischen Kunst- und Popmusik auf den argentinischen Tango. Inhaltlich zugrunde liegt diesem Zyklus das Gedicht "anthropogen gestörter Wuchsplatz" von Ulrike Draesner, das als Remix immer wieder durchscheint. Zusätzlich zum durchkomponierten Werk gibt es speziell für die Unterfahrt ein Set mit original-traditionellen Tangos und frei improvisierten Reflexionen. Weitere Informationen

So. 26.09. 21 Uhr

Jam Session

Alex Jung (git)

Der 1982 geborene Alex Jung, der sich zu Vorbildern wie Jim Hall und Kenny Burrell bekennt und 2007 sein Studium am Richard-Strauß- Konservatorium München mit Auszeichnung abschloss, leitet die Jam Session im September. Mit den Wurzeln im Bebop, Hardbop und West-Coast-Jazz, schlägt er einen samtweichen Gitarrenton an, der melodische Flüssigkeit mit harmonischer Eleganz verbindet. Alex Jung freut sich auf viele Einsteiger zu den sonntäglichen Sessions. Weitere Informationen

Mo. 27.09. 21 Uhr Big Band Night

Rich Laughlin Ensemble PLAYING IN COLOR

Rich Laughlin (arrang, conductor ) Evan Tate (ss, fl) Axel Kühn (ts, fl) Roger Janotta (basscl.fl) Nemanja Jovanovich (tp), Omar Kabir (tp) Mathias Götz (tb) Wolfgang Schönwetter (Waldhorn) Leo Gmelch (tuba) Bernd Hess (git) Chris Lachotta (b) Rick Hollander (dr)

Der Trompeter, Komponist und Wahl-Münchner Rich Laughlin stammt aus Minneapolis, Minnesota (USA). Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Neue Musik, in der er auch als Solist sehr aktiv ist, z.b. als Mitglied des London Jazz Composers Orchestra. (aktuelle CD: Radio Rondo, Intakt Records ). Rich spielte mit führenden Persönlichkeiten, u.a. George Lewis, Evan Parker, Paul Lytton oder Howard Riley. Seine eigene Formation 'Melting Point' mit dem KlangDuo 48 Nord und dem legendären Saxophonisten Bennie Maupin war ein Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens in der Münchner Allerheiligenhofkirche 2006. Als Arrangeur und Conductor ist die Zusammenarbeit mit dem Prager Epoch String Orchestra und damit die letzte Aufnahme mit der Trompeter-Legende Benny Bailey besonders zu erwähnen. Für sein neues Ensemble widmet Rich sich ausschließlich dem Schreiben, Arrangieren und Dirigieren um eine facettenreiche Farbpalette zu ermöglichen. Heute dreht sich die Palette in Richtung Impressionismus und wird ausschließlich amerikanischen Komponisten, nicht zuletzt Rich Laughlin selbst, gewidmet.. Spannendes, Transparentes und vor allem Farbliches in internationaler 11-Mann Besetzung. Weitere Informationen

Di. 28.09. 21 Uhr BR-Mitschnitt - pirouet records presents

Achim Kaufmann Trio Kyrill

Achim Kaufmann (p), Valdi Kolli (b), Jim Black (dr)

Die Musik dieses Trios ist das Gegenteil von harmlos: Sie ist von gespannter Intensität, von enormer Expressivität und schillernder Komplexität. Während Kaufmann in früheren Trios unter anderem ganz freie Improvisationen spielte und aufnahm, ist hier sehr Vieles festgelegt – nicht zuletzt auch, was den formalen Aufbau der Kompositionen betrifft. Und doch wirkt diese Musik nicht akademisch, sondern entfaltet bei aller hörbaren Komplexität die sinnliche und körperhafte Kraft einer Musik, die frei improvisiert sein könnte. Das liegt an der besonderen Magie der Kommunikation, die diese drei Musiker entfalten. Ihr Spiel hat stets eine enorme Innenspannung: jene Kraft, die dadurch entsteht, dass die Musiker mit ganz feinen Ohren und Nerven aufeinander reagieren. Die gespannte Wachsamkeit dieser drei Musiker in allen harmonischen und rhythmischen Details ist ständig hörbar. Weitere Informationen

Mi. 29.09. 21 Uhr The Naked Truth

Matthieu Bordenave Quintet

Matthieu Bordenave (sax), Mathias Götz (tb), Geoff Goodman (g), Henning Sieverts (b), Matthias Gmelin (dr)

Das Quintett schafft in eigenen Kompositionen eine reizvolle Verbindung von tief inhalierter Jazztradition und NuJazz Elementen. Starken Melodien erfahren skurrile Brechungen, atmosphärisches Schwelgen mündet in expressive Soli und verfeinerte Rhythmen entfalten hypnotische Wirkung. ".... Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen. Tieferer Gehalt ersetzt die Oberfläche, für eine Zuhörerschaft, die die Musik mehr mit den Ohren als mit den Augen wahrnimmt." Franck Bergerot in Jazzman. Weitere Informationen

Do. 30.09. 21 Uhr

Jenny Evans & The New Trio

Jenny Evans (voc), Paulo Morello (g), Sven Faller (b), Felix Sapotnik (cl, ts, fl)

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen, Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten: Jenny Evans sehr persönliche Song - Interpretationen und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein grandioses Spektrum vokaler Dynamik. 2010 präsentiert sie sich mit einem neuen Trio. Der Gitarrist Paulo Morello ist international bekannt durch sein Projekt "Bossa Nova Legends". Der Erfolg dieses Projekts zog weitere Produktionen und Tourneen nach sich und hat auch seinen Namen als erfindungsreicher Arrangeur gefestigt. Dem Bassisten, Sven Faller, der sich mit seinem eigenständigen Stil international einen Namen machte, gelingt es dem traditionellen Kontrabass-Sound neue Facetten abzugewinnen. Felix Sapotnik - vor allem wegen seines vollen und schönen Tons - ist einer der ungekrönten Könige des Saxofons, der Klarinette und der Querflöte. Don’t miss them! Weitere Informationen

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