Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Aug 2006 | Okt 2006

Programm September 2006

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Fr. 01.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Groove Connection

Matthias Bublath ( hamond B3 organ, moogbass, keys), Takuya Kuroda ( tp), Martin Scales (git), Ulrich Wangenheim (sax), Peter Kraus (dr).

Die Erweiterung des traditionellen Orgeltrios- mit Moogbass und Keyboards eröffnet neue Klangwelten! Das Programm, ausschließlich Eigenkompositionen des in New York lebenden Pianisten und Keyboarders Matthias Blubath, ist extrem funky und tanzbar. Einflüsse aus Funk, Drum & Bass und lateinamerikanischen Rhythmen werden gekonnt miteinander verwoben. Die Tradition wird dabei allerdings nicht vergessen: Alles entspringt letztendlich dem Blues den man an den nächsten 3 Abenden sicher auch hören wird. Und im Mittelpunkt steht wieder der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 jahren regelmässig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

Sa. 02.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Groove Connection

Matthias Bublath ( hamond B3 organ, moogbass, keys), Takuya Kuroda ( tp), Martin Scales (git), Ulrich Wangenheim (sax), Andi Haberl (dr).

Die Erweiterung des traditionellen Orgeltrios- mit Moogbass und Keyboards eröffnet neue Klangwelten! Das Programm, ausschließlich Eigenkompositionen des in New York lebenden Pianisten und Keyboarders Matthias Blubath, ist extrem funky und tanzbar. Einflüsse aus Funk, Drum & Bass und lateinamerikanischen Rhythmen werden gekonnt miteinander verwoben. Die Tradition wird dabei allerdings nicht vergessen: Alles entspringt letztendlich dem Blues den man an den nächsten 3 Abenden sicher auch hören wird. Und im Mittelpunkt steht wieder der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 jahren regelmässig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

So. 03.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

Wenn es eine Tradition im Jazzclub Unterfahrt gibt, dann ist es diese. Seit 28 Jahren heißt es an (fast) jedem Sonntag: "Jam Session" im Jazzclub Unterfahrt. Es handelt sich hierbei aber keineswegs um eine verstaubte, langweilige Angelegenheit. Nein, die Session, die offene Bühne bietet für Hörer wie für "Einsteiger" Überraschungen, Spass und jede Menge kreative Musik. Für die musikalische Leitung hat sich im September der Münchner Saxophonist Florian Helming verpflichtet. Weitere Informationen

Mo. 04.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 05.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - enja CD-Release

Trio Elf

Walter Lang (p), Sven Faller (b, laptop), Gerwin Eisenhauer (dr, electronics).

Angeregt von den jüngsten Entwicklungen in der elektronischen Musik, hat TRIO ELF ein neues Konzept des Piano-Trios entwickelt, das man "Drum'n'Bass'n'Piano" nennen könnte. Die drei deutschen Musiker Eisenhauer-Lang-Faller (ELF) übersetzen dafür vertraute Jazz- und Bossa-Titel (von Monk, Desmond, Barron, Nascimento u.a.) und selbst ein traditionelles Lied aus Korea in die Formsprache der Electro-Clubszene, in Grooves, Basslines und einen lounge-tauglichen Flow, und geben damit dem populärsten Standardformat des Jazz eine ganz neue, heutige Qualität. Im elektronisch inspirierten Trio-Kontext präsentiert TRIO ELF ebenso zwei Stücke der britischen Elektronik-Ikone Aphex Twin (Richard D. James), des "Mozart des Techno". Und alle drei Mitglieder des Trios tragen eigene Kompositionen zum akustisch-elektronischen Crossover bei. Weitere Informationen

Mi. 06.09. 21 Uhr

Trio Elf

Do. 07.09. 21 Uhr

Trio Elf

Fr. 08.09. 21 Uhr

Trio Elf

Sa. 09.09. 21 Uhr

Trio Elf

So. 10.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

siehe 03.09.. Weitere Informationen

Mo. 11.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 12.09. 21 Uhr

Tango Lyrico

Evelyn Huber (harfe), Mulo Francel (sax).

Mulo Francel von Quadro Nuevo und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber begeben sich auf eine märchenhafte Abenteuerreise. Saxofon und Harfe - zwei Instrumente, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen ihnen liegt die Spannung ewiger Dualismen: Neu und alt, laut und leise, Hölle und Himmel, Teufel und Engel, Mann und Frau, hart und weich, nah und fern. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit jeher eine wichtige Rolle im Musikgeschehen fast aller Kulturen, so fand das Saxofon erst im Jazz als Inbegriff individueller Ausdruckskraft seine Bedeutung. Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung gerührte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen. Zwei scheinbar gegensätzliche Charaktere, das Saxophon und die Harfe, verschmelzen in ungeahnten Klangwelten: Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa. Weitere Informationen

Mi. 13.09. 21 Uhr

Evan Tate’s Hittin' Hard

Evan Tate (as, ss), Christian Elsässer (p), Andi Kurz (b), Guido May (dr).

"Hittin’ Hard" ist eine Formation um den in München lebenden New Yorker Saxophonisten Evan Tate. In der klassischen Jazzquartett Besetzung findet Evan Tate ein höchst anspruchsvolles Medium für Jazz und Moderne Musik. In Anlehnung an "Altmeister" wie Ornette Coleman und Sonny Rollins, oder an "zeitgenössische Meister" wie Steve Coleman und Greg Osby löst sich die Band von festen Strukturen, setzt auf flexible Gestaltung der Soli und gibt dem Programm so einen eigenen, offenen Charakter. Evan Tate, u.a. bekannt durch die Munich Saxophone Family, Legacy oder seine Gruppe UNIT, spiet mit viel Energie, Temperament und Humor. Das aufeinander Eingehen der Musiker, das spontane Aufbauen von Spannungsbögen und die musikalische Bandbreite der Solisten dokumentieren nicht nur einen moderen Anspruch an Jazz-Improvisation, sondern unterstreichen auch die außergewöhnliche Musikalität und künstlerische Ausgereiftheit des Quartetts. Weitere Informationen

Do. 14.09. 21 Uhr

Glatzel/Gschlössl/Koch/Lillinger's heile Welt

Christian Lillinger (dr, perc), Richard Koch (tp), Gerhard Gschlössl (tb, sousaphon) Daniel Glatzel (ts, cl, bcl).

Dies ist die heile Welt vier junger Herren aus Berlin: Sie dreht sich einzig und allein um das Improvisieren und wird somit bei jedem Konzert neu erfunden! Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an in den kreativen Prozess eingebunden - denn es gibt keine fertigen Stücke, nur das Hier und Jetzt! Richard Koch ist vielen durch seine anspruchsvollen Freestyle-Projekte mit Aktions- und Grafikkünstlern wie 'Zast' ein Begriff. Daniel Glatzel arbeitet vorallem mit kompositorischen Mitteln, die er in seinem eigenen Kammerorchester und dem Oktett "Das Rote Gras" allerdings in Schwarz-und-Weiss verwirklicht. Gerhard Gschlössl konnte man dank seines originellen Posaunenstils neulich mit Aki Takase und Sam Rivers hören und natürlich in seiner eigenen Band "Vierergruppe", in der auch Christian Lillinger spielt. Der ist schon mit 22 Jahren einer der gefragtesten Schlagzeuger in der Berliner Szene und sorgt mit seinem breiten Klang- und Energiespektrum permanent für Aufruhr. Weitere Informationen

Fr. 15.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

[em] Wollny/Kruse/Schaefer

Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr).

„[em] machen völlig eigenständigen Jazz – irgendwas nervös Schönes zwischen neuer Musik, Keith Jarrett, Cecil Taylor und Björk-Pop.“ So schrieb die Süddeutsche Zeitung im März 2005. Michael Wollny (p), Eva Kruse (b) und Eric Schaefer (dr) bewiesen mit ihrer Debüt – CD call it [em] (ACT), dass sie das Zeug dazu haben, selbstbewusst und eigenständig auf nationalem, sowie internationalem Parkett, u.a. North Sea Jazzfestival, Jazzfestival Montréal und Nattjazz Bergen, aufzutreten. Mit dem Nachfolger [em] II (ACT) halten sie nicht nur, was ihr Debüt versprach, sondern überzeugen durch die konsequente Weiterentwicklung ihrer musikalischen Sprache. Da die Chemie zwischen den drei Musikern von Anfang an stimmte und das Trio in den vergangenen anderthalb Jahren mehr Konzerte gespielt hat als je zuvor in seiner vierjährigen Geschichte, haben sie zu einer ausgeprägten, unverwechselbaren Band-Identität gefunden. Sie kennen einander genau, verstehen es intuitiv, die musikalischen Steilpässe aufzunehmen und weiterzugeben. Interaktion ist wichtig, aufeinander Hören, akute Reaktion in Mikrosekunden, so dass bei aller Freiheit die Richtung stimmt. Denn „am Geländer lang kann jeder, aber eigentlich gilt nur freihändig“ (SZ). Weitere Informationen

Sa. 16.09. 21 Uhr

geschlossene Gesellschaft

So. 17.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

siehe 03.09.. Weitere Informationen

Mo. 18.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 19.09. 21 Uhr y 'Ritmo Afro Cubano'

Antonio Koudele Grupo

Antonio Koudele (git, voc) Austria, Matthias Preißinger (p, kexs) Germany, Imre Bajka (bass) Hungary, Omar Belmonte (dr) Argentina, César Granados (perc) Panama.

Bei Antonio Koudeles Musik können Sie sich getrost zurücklehnen und entspannen oder aufspringen und tanzen. Der gefragte Solist und Orchestermusiker, der bereits mit zahlreichen Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater und Lalo Shiffrin (Mission Impossible) zusammengearbeitet hat, bringt Latin, Jazz und Groove mit. Sein unverkennbarer Stil – starke gesangliche Begabung und virtuoses Gitarrenspiel lassen Stimme und Instrument zu einer Einheit verschmelzen. Ob als Solist oder in Begleitung seiner Band, das Repertoire des Gitarristen und Sängers besteht aus bekannten Songs der internationalen Musikszene, aus wunderschönen Eigenkompositionen und überrascht mit feurigen lateinamerikanischen Rhythmen, Salsa, Bossa Nova, Samba, ebenso wie mit verträumten Gitarrenmelodien aus Klassik, Pop oder Jazz. Nicht zu überhören ist der Afro-Cubanische Einfluss - Son, Salsa, Bollero und Rumba - seit seiner regelmäßigen Aufenthalte auf Kuba, wo im Sommer 2006 die neue CD im Kreise kubanischer Musiker, der bunten Musikszene Havannas, entstanden ist. Weitere Informationen

Mi. 20.09. 21 Uhr

Occhio Quartet

Zoro Babel (dr), Limpe Fuchs (perc), Elmar Heinz-Guantes (b), Hans Wolf (p).

Kammermusikalisch ohne Dirigat treffen vier Solisten mit Klavier, Kontrabass, Percussion und Schlagzeug aufeinander. Mit den ihnen jeweils eigentümlichen musikalischen Möglichkeiten steht ihnen eine unerschöpfliche Vielfalt an Ideen zur Verfügung, die sie ins Kollektiv einbringen und in ungeahnten Metamorphosen zu gemeinsamen Stücken verweben. Der assoziative und versierte Umgang mit Spielweisen aus verschiedenen Musikgenres ergibt sich aus dem Spieltrieb den die Musiker jeweils mitbringen. Hans Wolf, bekannt aus verschiedenen experimentellen Ensembles arbeitet mit Hochgeschwindigkeit in und um das Klavier und entlockt ihm Klangbilder, Zerrungen und Schlagattacken. Setzt sich wieder, lässt bekannte Klänge auftauchen, die sich sogleich wieder entziehen. Elmar Heinz-Guantes mit seiner klassischen Kontrabass Ausbildung entwickelt sich in Improvisationen - nicht nur im Jazz - eigene Spieltechniken, die in Kombination von akustisch und elektronisch gespieltem Bass zu subtil unerhörten Klangqualitäten führen. Limpe Fuchs als eine der Percussionistinnen in Deutschland, die ihren minimalistisch puren und von anderen Musikgenres unabhängigen Improvisationsstil bis heute verfolgt und Zoro Babel am Schlagzeug der mit unerwarteten Beats und Klangkaskaden den Raum entzerrt oder verdichtet und ungebremst für neues öffnet. Weitere Informationen

Do. 21.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Alboran Trio

Paolo Paliaga (p), Dino Contenti (b), Gigi Biolc (dr).

Alboran ist die Pforte zum Mittelmeer, die Wasserstraße, die den afrikanischen mit dem europäischen Kontinent verbindet, ist das Meer, auf das man, aus allen Richtungen kommend, als erstes stößt. Afrika und Spanien liegen an der Alboran-See und lassen ihr Wesen und ihre Traditionen in sie hineinströmen. Das Mittelmeer vereint, vermengt und verwandelt Kulturen, Klänge, Völker, Religionen und Überlieferungen. Es war und ist ein faszinierender Ort, eine Geburtsstätte, eine Art okkulter Quelle. Das Alboran Trio ist aus der Begegnung dreier Individuen entstanden, die jeder eine eigene Vorstellung von improvisierter Musik haben, dreier Musiker, für die Rhythmus Leben bedeutet, dreier Künstler, die auf der Suche nach einem neuen Klang und einem neuen Umgang mit dem Piano Trio, der traditionellsten aller Formationen, sind. Das Programm besteht aus Originalkompositionen des Pianisten Paolo Paliaga, die anschließend von dem Trio arrangiert wurden. Das Konzept ist rein akustisch, die Suche gilt dem Sound, der beim Vibrieren von Fellen, Saiten und Holz entsteht, gilt der Kunst der Melodieführung, der Interaktion und der spontanen Kreation außerhalb der hergebrachten Formen und des Swing-Mainstreams. Das Resultat ist eine Musik, die frisch, komplex und nuancenreich ist, eine Musik, die sich vor dem Hintergrund des afro-amerikanischen Jazz frei zwischen europäischer Musiktradition und afrikanischen Rhythmen bewegt. Weitere Informationen

Fr. 22.09. 21 Uhr

Flute Flash - Monika Olszak Quartet

Monika Olszak (fl), Davide Roberts (p), Benjamin Schäfer (b), Alex Sanguinetti (dr).

Die Münchner Querflötistin und Altsaxophonistin gehört zu den wenigen Jazzmusikern, die sich intensiv der Flöte und ihren vielseitigen Sounds widmen. Sie zählt die Flötisten Herbie Mann und Eric Dolphy zu ihren Einflüssen. Ihr Quartett Flute Flash wird bereichert durch den Anglo-Italiener Davide Roberts am Piano, durch Benjamin Schäfer am Kontrabass und durch den in Buenos Aires geborenen Alex Sanguinetti am Schlagzeug. Alle Musiker waren schon in verschiedenen Bands in der Unterfahrt zu Gast.. Das Repertoire zeichnet sich aus durch lateinamerikanischen Drive, durch feinfühlige lyrische Kompositionen und durch moderne groovende Nummern. Gespielt werden Stücke von E. Gismonti, B. Evans und K. Garrett sowie Eigenkompositionen von Monika Olszak. „Ein stimmiges Quartett...schwebend, mitreißend, wunderbar.“SZ. Weitere Informationen

Sa. 23.09. 21 Uhr The Bitter and the Sweet

Cécile Verny Quartet

Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Torsten Krill (dr)

Gegensätze ziehen uns an? Bitter und süß, heiß und kalt, melancholisch und hoffnungsfroh, energisch und elegisch, afrikanisch und europäisch, extravagant und intim. All das und außerdem frisch verliebt und angriffslustig klingt das Cécile Verny Quartett. Das Programm "The Bitter and the Sweet" (aktuelle CD bei minor music) vereint dabei nicht nur unterschiedliche Emotionen und Musiken zu genau dem Jazz, für den dieses Ensemble seit Jahren in ganz Europa bewundert und ausgezeichnet wird, sondern führt sie auch zu einem wünschenswert wunderbaren Ganzen zusammen. Cécile Verny besingt in ihren Liedern schöne, sinnlich und besinnliche Geschichten. So hinreißend, so wegweisend, so bitter und so süß klingt Jazz selten bis nie. Aber das erwartet man mittlerweile beinahe von einer so einnehmenden Ausnahmefrau wie der von Herbie Hancock und Jacky Terrasson gleichermaßen geschätzten Cécile Verny. "The Bitter and the Sweet" ist nicht nur das äußerst persönliche Statement einer ungemein originellen Persönlichkeit, sondern auch die bestmögliche und bittersüßeste Jazzmusik für alle menschenmöglichen Lebenslagen. Weitere Informationen

So. 24.09. 19:00 Uhr Ausstellungseröffnung

Anna Maria Neubert

Ich sehe was, was Du nicht hörst. Arbeiten auf Papier. Sept.-Nov.2006

In Anlehnung an Hörbares zeigt die junge Münchner Künstlerin Improvisationsstücke: Im Gegensatz zum vergänglichen Klang bleibt die bildnerische Improvisation auf dem Papier zeitlich unbegrenzt. Töne werden zu Form, Geräusch zu Struktur. Seit der Studienzeit an den Kunsthochschulen in Münster, Hamburg und München steht für Anna Maria Neubert die Zeichnung als zentrale Ausdrucksform im Mittelpunkt. Scheinbar alltägliche menschliche Erlebnisse verwandeln sich in den Zeichnungen zu grotesken Begebenheiten. In unterschiedlichen Techniken – von Grafitzeichnung bis Papiercollage – werden verhaltene wie drängende Rhythmen visualisiert. Die Leuchtkästen im Eingangsbereich stimmen dabei schon auf ein Konzert im Jazzclub ein. Wir laden ein, mit offenen Augen zu lauschen. Weitere Informationen

So. 24.09. 21 Uhr

Ausstellungseröffnung und Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

nach der Vernissage beginnt die Jam Session um 21 Uhr. Weitere Informationen

Mo. 25.09. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Endlich wieder Big Band Night am Montag! Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra eröffnet die Herbst/Winter Saison mit einem "Best of Programm". Bandleader Harald Rüschenbaum, der mit dem heutigen Gig aus Anlaß seines 50. Geburtstages eine Reihe von Jubiläumskonzerten eintrommelt, schöpft dabei aus dem breitgefächerten Repertoire, das sein Orchestra seit der Gründung vor 24 Jahren mit Stücken aus der großen Big Band Literatur, besonders aber mit Eigenkompositionen und - arrangements der Band Musiker bestreitet. Weitere Informationen

Di. 26.09. 21 Uhr MOZART SPECIAL: Don Giovanni

Christian Elsässer Trio

Christian Elsässer (p), Rocky Knauer (b), Guido May (dr).

So schreibt die auswärtige Presse über die Entdeckung am Klavier aus München: „Mit 14 Jahren im bayerischen Landes-Jugend-Jazzorchester, mit 16 Bach mutiger verjazzt als Jacques Loussier, mit 17 die erste kollektiv gefeierte CD "Future Days", mit 19 und dem Nachfolgewerk "Venice" bereits in einem Atemzug mit Bill Evans oder Keith Jarrett genannt - so sehen die Karrierestationen eines Wunderkindes aus; genauer: eines ehemaligen "wonder-boys". Denn der Münchner Tastenvirtuose Christian Elsässer hat den großen Sprung vom Talent in die Riege der auch international Etablierten längst geschafft. Mit jetzt gerade einmal 22 Lenzen. Dynamisch, elegant, souverän, technisch versiert - die Kritiker-Hymnen auf den Newcomer, der schon für Doldingers "Passport" und Saxofon-Ikone Pee Wee Ellis in die Tasten gegriffen hat, kreisen denn auch immer wieder um die verblüffende musikalische Reife, die er schon in jungen Jahren ausstrahlt. Keine Note zuviel, keine akdemisch-selbstverliebten Fingerübungen, und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, jede Menge Raffinesse und unaufgeregte Gelassenheit, die niemals ins Routinierte abdriftet. So klingt Jazz zum Träumen, wahlweise Jazz zum Staunen.“ Peter Müller, Wiesbadener Tagblatt, April 2006, Kritik zum Konzert des Christian Elsässer Trios beim Rheingau Musik Festival. Zum Mozartjahr wird sich das Trio an diesem Abend auf sehr persönliche Weise mit Themen aus der Oper „Don Giovanni“ auseinandersetzen. Weitere Informationen

Mi. 27.09. 21 Uhr Quiet Motion

Rue de Paris

Ack van Rooyen (tp), Thomas Rückert (p), Rue Protzer (git).

Der Titel ist Programm: "Quiet Motion" gegen "eine Welt, die immer schneller wird – wir alle sehnen uns nach Momenten der Ruhe", sagt Rue Protzer, Jazzgitarrist und Initiator des Projekts "Rue de Paris". Die meist sanften, manchmal aber auch im gemäßigten Up-Tempo swingende Kompositionen, einige davon aus der Feder des Gitarristen, reflektieren Momentaufnahmen auf eine übersehene, fast vergessene Welt nah an der Stille, voller schier unwiderstehlich schöner Poesie, Tiefe, bewundernswerter Sensibilität und Intensität des Ausdrucks. Flinkfingereien, handwerklicher Exhibitionismus, Effekthascherei – Fehlanzeige. Gedeckte Klangfarben statt greller Blitze oder grober Striche und der bewundernswerte Rapport zwischen den vorzüglichen Musikern machen jedes Konzert zu einer außergewöhnlich geschmackvollen Hommage an die Ruhe, in der bekanntlich die Kraft liegt. Die neue CD "Quiet Motion" (Sony/BMG) ist ein mutiges meditatives Meisterwerk. Come and listen. Weitere Informationen

Do. 28.09. 21 Uhr highlight

Herb Robertson Quintet 'NY Downtown All Stars'

Herb Robertson (tp), Tim Berne (sax), Sylvie Courvoisier (p), Mark Dresser (b), Tom Rainey (dr).

Diese Band hat es in sich! Wahrlich ein "All Star" besetztes Quintet aus NYC Downtown! Hier versammelt sich die Creme de la Creme der zeitgenössischen Jazzszene New Yorks, hier versammeln sie die Bandleader, die seit den späten 80iger Jahren massgeblich an der Erneuerung des Jazz beteiligt waren und immer noch beteiligt sind! Zwischen halsbrecherrischen Improvisationskünsten und exakt ausgeklügelten Kompositionen, zwischen Spontanität und Berechnung, zwischen Virtuosität und musikalische Clownerie, diese Band bewegt sich zwischen allen Polen, spielt alles, will alles, jetzt und immer! Wir sparen uns an dieser Stelle die "Wer-mit-wem-wann-und-wo" Liste, dafür gibt es schließlich Jazzlexika! Weitere Informationen

Fr. 29.09. - Sa. 30.09. 21 Uhr 50 Years Drumming - 30 Years International Jazz Power

Charly Antolini International Jazz Power

Charly Antolini (dr), Cora Brunner (as, tp), Olav Polziehn (p), Andreas Kurz (b), special guest Andrei Lobanov (tp) Russia.

Charly Antolini feiert sein Bühnen Jubiläum gleich zweifach, nach dem Motto: Love to play !! and Still going strong !! Fast 50 Jahre wirbelt Charly Antolini als professioneller Schlagzeuger über die Jazz-Bühnen dieser Welt! Bereits 1956 startete er in Paris seine Profikarriere als Schlagzeuger und spielte dort als bald mit so berühmten amerikanischen Jazz Musikern wie Sidney Bichet , Albert Nickolas , Bill Coleman und verschiedenen Musikern aus der Pariser Jazz Szene . Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Auftritte bei Festivals in Paris, Biarritz, Barcelona, Mailand, Brüssel machten ihn schnell bekannt und verschiedene führende Jazz-Formationen in Europa sicherten sich die Künste des swingenden Trommel -Tausendsassas. Bereits 1976 gründete Charly Antolini seine eigene Formation – "Jazz Power“ und gastierte mit dieser Band auf allen bedeutenden Bühnen und in Jazz Clubs in Europa. Wie der Name "Jazz Power" schon verrät: diese Band spielt mit enormer Power und totaler Freude am Jazz und sorgt an den nächsten zwei Abenden mit Swing, Mainstream, Latin und Blues für gute Stimmung! Congratulations, Charly! Keep going strong! Weitere Informationen

Sa. 30.09. 21 Uhr 50 Years Drumming - 30 Years international Jazzpower

Charly Antolini International Jazzpower

Charly Antolini (dr), Cora Brunner (as, tp), Olav Polziehn (p), Andreas Kurz (b), special guest Andrei Lobanov (tp) Russia.

siehe 29.09.2006. Weitere Informationen

Seitenanfang