Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2016 | Dez 2016

Programm November 2016

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 01.11. 21 Uhr The Norway of Jazz No° 91

Silje Nergaard Trio

Silje Nergaard (voc), Hallgrim Bratberg (g), Håvar Bendiksen (g)

Als Silje Nergaard das erste Mal von nur zwei Gitarristen flankiert auf Tournee ging, war manch einer von dieser Formation irritiert - was sich aber in pure Bewunderung ob solcher Musikalität und eines unglaublichen Drives wandelte. Beide hochkarätigen Gitarristen sind zusammen mit ihrer Frontfrau zu einem eigenständigen Markenzeichen geworden, das den Wunsch nach einer größeren Formation überhaupt nicht aufkommen lässt. Nergaard wurde als erste vieler darauffolgender norwegischer Sängerinnen zu einer Galionsfigur des modernen skandinavischen Pop-Jazz. Heute, nach 15 Plattenveröffentlichungen, ist sie eine der ganz Großen ihres Genres. Eine wundervolle Songschreiberin und Sängerin, der sanfte Balladen genauso liegen wie die großen Nummern des American Songbook. Zusammen mit ihren beiden musikalischen Partnern gelingt ihr eine Mischung aus Jazz, Funk, Pop, samtigen Balladen und skandinavischer Folklore. Weitere Informationen

Mi. 02.11. 21 Uhr

John Pizzarelli Trio

CD-Präsentation 'Midnight McCartney'

John Pizzarelli (voc, g), Konrad Paszkudzki (p), Michael Karn (b)

Heute gibt der amerikanische Sänger, Gitarrist und Songwriter John Pizzarelli sein Debüt in der Unterfahrt. Der Sohn des legendären Gitarristen Bucky Pizzarelli trat bereits als Teenager mit seinem Vater und dem Saxofonisten Zoot Sims auf und begreift sich als Entertainer im Sinne Nat King Coles. Die Idee für das Programm 'Midnight McCartney' hatte Paul McCartney selbst. Er schrieb Pizzarelli 2014: "Ich habe eine Idee in meinem Kopf. Könnte es für dich interessant sein, einige meiner weniger bekannten Lieder aufzunehmen? Ich weiß, dies ist ein wenig schamlos, wenn nicht gar aufdringlich. Ich könnte mir vorstellen, die Songs wären Post-Beatles-Melodien... Alles in einem soften Jazz-Stil, und vielleicht könnte das Album Midnight McCartney betitelt werden." Pizzarelli war von diesem Angebot mehr als angetan. Herausgekommen ist ein Album von einem der wenigen Jazzer, der das Prädikat Entertainer verdient - voller Gefühl, Charme und Anreiz, swingend und doch verträumt. Weitere Informationen

Do. 03.11. 21 Uhr

Jenny Evans

CD-Präsentation 'Be What You Want To'

Jenny Evans (voc), Matthias Bublath (wurlitzer, acc), John Paiva (g, voc), Otto Staniloi (ts, ss, bcl), Stephan Eppinger (b, voc), Manfred Mildenberger (dr)

Als Jenny Evans nach 30 Jahren erneut begann, sich mit Kompositionen britischer Rock- und Popmusiker der 60er, 70er und 80er Jahre zu beschäftigen, war sie erstaunt, welch Musikalität und Können diese Musiker an den Tag gelegt haben und wie 'jazzig' sie waren. Auf ihrer gerade erschienenen CD 'Be What You Want To' (GLM Edition Collage) interpretiert sie auf ihre ganz unvergleichliche, jazzige Art Kompositionen von den Beatles, Rolling Stones, Kinks, Jethro Tull, Sting und Eurythmics. Es sind ebenfalls Evans-Kompositionen zu hören, u.a. ihre eigens für dieses Projekt geschriebenen Lieder 'Be What You Want To' und 'Star Song'. Zusammen mit ihren hochkarätigen Musikern und ihrer neuen CD geht Jenny Evans ihren ganz eigenen 'Jazz-Weg', getreu dem Motto ihrer neuen CD 'Be What You Want To'. Weitere Informationen

Fr. 04.11. 21 Uhr

Oddarrang

CD-Präsentation 'Agartha'

Ilmari Pohjola (tb, synths, voc), Nicolas Rehn (g, voc), Osmo Ikonen (cello, synths, voc), Lasse Lindgren (b, synths, voc), Olavi Louhivuori (dr, synths, voc, comp)

Das Quintett um den Ausnahme-Drummer und Bandleader Olavi Louhivuori tourt bereits seit zehn Jahren mit einem eigensinnigen Mix aus Jazz, Elementen aus World- und Filmmusik sowie Einflüssen aus postmodernem Rock. Zuletzt war die finnische Band auf allen großen Bühnen Skandinaviens zu hören und gastierte u.a. bei den Jazzfestivals in London, Glasgow und Paris. Louhivuori selbst tourte bereits weltweit an der Seite von Jazzlegende Tomasz Stańko. Gekonnt mischen sich Lead Synths à la Snarky Puppy mit klassischen Elementen, verbunden mit einer unverkennbar wilden nordischen Attitüde und einer tragenden Posaune. All dies wird zusammengehalten und vorangetrieben von Louhivuoris selbstbewusstem Schlagzeugspiel und kulminiert in dem beeindruckend dynamischen Werk 'Agartha' (Edition Records). Die Songs von Oddarrang brodeln, winden sich, bäumen sich auf und entladen sich schließlich in einem kraftvollen Finale. Weitere Informationen

Sa. 05.11. 21 Uhr

Takuya Kuroda Quintet

CD-Präsentation 'Zigzagger'

Takuya Kuroda (tp), Craig Hill (ts), Takeshi Ohbayashi (p, keys), Rashaan Carter (b), Adam Jackson (dr)

Der seit über zehn Jahren in New York lebende japanische Trompeter Takuya Kuroda gehört zu den spannendsten Jazzmusikern seiner Generation. Vielen ist er als Sideman des Neo-Soul/Jazz-Sängers José James bereits seit Jahren ein Begriff. "Es gibt niemanden, der wie Takuya klingt", sagt José James. "Sein warmer Ton und die Art, wie er auf seiner Trompete Geschichten erzählt, inspirieren mich schon seit Jahren. Er schreibt eindringliche und moderne Songs, die unangestrengt die Lücke zwischen Jazz und Soul, zwischen Vergangenheit und Zukunft schließen." Wie ein roter Faden ziehen sich aber auch Afrobeat-Einflüsse durch seine Musik, und mit seinen Phrasierungen erinnert er mal an Lee Morgan, mal an Clifford Brown oder Miles Davis. In der Unterfahrt präsentiert er sein brandneues Album 'Zigzagger'. Weitere Informationen

So. 06.11. 21 Uhr

Jam Session mit Lorenz Heigenhuber (b)

Lorenz Heigenhuber hat sich in den letzten Jahren zu einem der gefragten Kontra- sowie E-Bassisten und einer zentralen Figur der Münchner Jazzszene entwickelt. Er wird für seine flexible Kommunikation sowie sein Improvisationstalent überaus geschätzt. Seine musikalische Bandbreite konnte er u.a. in der Zusammenarbeit mit Peter O’Mara, Claus Raible, Peter Tuscher, Jesse Boykins, Jamaram, Maria Rui, der Moonband, Christian Elsässer, Gregory Rifkin oder Takuya Kuroda unter Beweis stellen. Lorenz Heigenhuber freut sich bei der heutigen Session auf viele altbekannte aber auch neue Gesichter auf der Bühne sowie auf zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 07.11. 21 Uhr Big Band Night

Alessandro De Santis Big Band

Giacomo Di Benedetto (voc), Gabriel Keogh, Fabian Bögelsack, Florian Brandl, Max Rammler (tp), Mark Pusker, Philipp Pfefferkorn, Alessandro De Santis, Wolfgang Opitz, Matt Noack (sax), Christian Landsiedel, Steve Crane, Markus Krämer, Thomas zur Lage (tb), Cedric Bonnet, Markus Wagner, John Brunton, Tommy Froschmaier (rhythm section)

Der in Rom geborene Saxofonist Alessandro De Santis lebt seit 1987 in München und bereichert mit seinen abwechslungsreichen musikalischen Ideen und Projekten die Münchner Jazzszene. In der Unterfahrt ist er mit seiner Big Band zu hören, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Count Basie Orchestra-Sound der 50er Jahre wieder aufleben zu lassen. Als 'special guest on stage' begleitet ihn heute der aus Florenz stammende Sänger Giacomo Di Benedetto mit seiner außergewöhnlichen Stimme nach dem Motto: "Tonight we fly you to the Moon of Basie & Sinatra." Weitere Informationen

Di. 08.11. 21 Uhr

Brandee Younger

Tribute to Dorothy Ashby & Alice Coltrane

Brandee Younger (harp), Mats Sandahl (b), Marc Ayza (dr)

Die in Long Island aufgewachsene Brandee Younger gehört zu den seltenen Vertretern der Harfe im Jazz, ist aber auch im Pop und Hip-Hop vertreten. Younger studierte klassische Harfe, lernte an der Universität den Saxofonisten Jackie McLean kennen und besuchte auf seine Einladung hin seine Jazz-Master Classes - jedoch immer nur als Zuhörerin. Nur für sich allein näherte sie sich zunächst dem Jazz und begann zu improvisieren. Ravi Coltrane wurde auf sie aufmerksam und bat sie, die Beisetzung seiner Mutter zu begleiten. Dies war ihr erster öffentlicher Auftritt als Jazz-Harfenistin. Inzwischen zählt sie zu den herausragenden Vertretern dieses Instruments: "No harpist thus far has been more capable of combining all of the modern harp traditions - from Salzedo, through Dorothy Ashby, through Alice Coltrane - with such strength, grace and commitment." (Coltrane) Inzwischen arbeitete Younger u.a. bereits mit Jack DeJohnette, Charlie Haden, Lauryn Hill, John Legend oder Drake. Weitere Informationen

Mi. 09.11. 21 Uhr

Nils Wülker

Nils Wülker (tr, flgh), Julian Schmit (voc), Arne Jansen (g), Lars Duppler (p), Phil Steen (b), Benny Greb (dr)

Gerade erst wurde Nils Wülker mit seinem Album 'UP' (Warner Music) für den 'Echo Jazz' in der Kategorie 'Instrumentalist des Jahres national' nominiert. Bereits 2013 gewann er diesen Preis in derselben Kategorie für sein Vorgängeralbum. Der Durchbruch gelang Wülker 2002 mit seinem Debüt-Album 'High Spirits', welches er noch während seines Hochschulstudiums veröffentlichte. Die letzten 12 Monate waren für Wülker ereignisreich: er veröffentlichte sein achtes Album 'UP', mit dem er in die deutschen Album-Charts einstieg und Platz 2 der Jazz-Charts erreichte. Die Feuilletons überschlugen sich mit Lob und 'Der Spiegel' nannte ihn ein 'Deutsches Jazzwunder'. Ausgedehnte Tourneen in großen Sälen folgten, und endlich darf sich auch das Publikum der Unterfahrt auf ein Konzert des im letzten Jahr nach München gezogenen Ausnahmetrompeters freuen. Und ebenso auf seinen leidenschaftlichen und durch einen Hauch Pop verfeinerten Jazz, der ein Konzerterlebnis für jeden Musikliebhaber liefert. Weitere Informationen

Do. 10.11. 21 Uhr

Julian Lage Trio

CD-Präsentation 'Arclight'

Julian Lage (g), Jorge Roeder (b), Eric Doob (dr)

Der Amerikanische Gitarrist Julian Lage spielt in einer Liga mit Musikern, die sonst weitgehend gültige und apodiktische Genre-Grenzen nur mit äußerstem Unwillen akzeptieren und diese gekonnt, leichtfüßig, virtuos überschreiten oder gar sabotieren. Julian Lage lässt sich in einem Satz mit Chris Thile oder Nels Cline nennen. Bluegrass, Country, Jazz, klassische Musik und vieles mehr findet sich in seiner Musik aufs Friedlichste vereint. 'Crossover' kann man es nicht nennen, denn Lage bewegt sich auf seinem aktuellen Album 'Arclight' (Mack Avenue) nicht zwischen den Stühlen, sondern baut sich mit enormer Musikalität kurzerhand seinen eigenen Stuhl. Gelernt hat er u.a. in 'Gary Burton's Next Generation Quintet' und reiht sich damit in die Reihe der Weltklasse-Gitarristen ein, die von Burton "entdeckt" wurden: Pat Metheny, John Scofield und Larry Coryell. Jazzgrößen wie Herbie Hancock schwärmen "He plays with such heart, mind, and soul". Weitere Informationen

Fr. 11.11. 20:00 Uhr BR-Klassik Mitschnitt

Junger Münchner Jazzpreis 2016

1. Leo Betzl Trio: Leo Betzl (p), Maximilian Hirning (b), Bastian Jütte (dr) 2. Marc Doffey Quintett: ​Sabeth Pérez (voc), Marc Doffey (ts, cl, bcl), ​Bertram Burkert (g), Thomas Kolarczyk (b), Fabian Rösch (dr) 3. Trio.Diktion: Antonia Hausmann (tb), Matti Oehl (sax), Philip Frischkorn (p), Jakob Petzl (b)

Bereits zum vierten Mal wird der Junge Münchner Jazzpreis im Jazzclub Unterfahrt vergeben. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter und ausgewählt von einer hochkarätigen Fachjury stehen heute erneut drei vielversprechende Nachwuchsbands im Finale.
Leo Betzl Trio
Das Leo Betzl Trio besticht vorrangig durch Eigenkompositionen, aber auch durch moderne Standard-Arrangements und eine Mischung aus sphärischen, teils impressionistischen Klängen, tighten Grooves und filigranem Swing. Betzls Klavierspiel erklingt einfühlsam, kreativ und virtuos. Maximilian Hirnings Bassspiel erscheint flächig, schwebend und auf das Wesentliche reduziert. Und Sebastian Wolfgrubers Schlagzeugspiel glänzt durch schier unendlichen Ideenreichtum, gepaart mit einer unverkennbar einzigartigen rhythmischen Exaktheit. Vom traditionsbewussten Klaviertriosound bis zu teils freieren Formen und Klängen experimentieren die Musiker auf höchstem rhythmischen und harmonischen Niveau.
Marc Doffey Quintett
Sichtweisen und Denkstrukturen sind mindestens genauso zahlreich wie die Möglichkeiten, sich darüber auszudrücken – mit Worten und mit Klängen. Diesen Umstand macht sich das Marc Doffey Quintett zu Nutze und schöpft sowohl kompositorisch als auch in Interpretation und Improvisation aus dem musikalischen Reichtum, den jeder einzelne der fünf Künstler mitbringt. In virtuoser Form dieser Herangehensweise liefern sie damit fünf verschiedene Perspektiven. Zu Prosa aus der Feder der Sängerin Sabeth Pérez steuert jedes Bandmitglied eine Komposition bei, die sich alle im Idiom des modernen und lyrischen Jazz bewegen.
Trio.Diktion
Diese vier Leipziger Musiker finden eine einzigartige Musiksprache. Inspiriert von Kammermusik der klassischen Romantik, Broadway-Songs und aktueller Singer-Songwriter-Musik entwickeln sie verträumte Miniaturen. Ernste und melancholische Momente treffen auf Witz und Humor. Kurze bis ins Detail durchdachte Kompositionen wechseln sich mit langen und freien Improvisationen ab. Die so entstehende Musik klingt facettenreich, mal nach Kunstlied, mal nach Jazzsong und mal nach moderner Filmmusik. Die ungewöhnliche Besetzung lässt dabei verschiedene musikalische Welten vor den Ohren der Zuhörer entstehen.
Einlass ab 19 Uhr. Weitere Informationen

Sa. 12.11. 21 Uhr

Maria Baptist Orchestra

CD-Präsentation 'Here & Now'

Maria Baptist (p), David Beecroft, Jan von Klewitz, Max Hacker, Patrick Hamacher, Markus Busch (reeds), Greg Bowen, Ruben Giannotti, Fabian Engwicht, Alexander Gibson (tp), Alistaire Duncan, Nils Marquardt, Julius Hopf, Christopher Sauloff (tb), Ralph Grässler (b), Philip Dornbusch (dr)

Maria Baptist ist eine der virtuosesten Pianistinnen und vielschichtigsten Komponistinnen unserer Zeit. Ihre Kunst steckt an, verzaubert und inspiriert ihre Zuhörer weltweit durch ihre positive Kraft. "Ihre Musik ist ein Geschenk, durchdrungen von der Kreativität, Emotionen, Größe und Wärme, die sich in ihrem gesamten Leben widerspiegelt" bringt es Altmeisterin Maria Schneider auf den Punkt. Mit 'Here & Now' beweist Baptist einmal mehr ihren individuellen Stil: sie zeigt, wie fließend in der heutigen Zeit die Grenzen zwischen Jazz und klassischer Musik sein können und welch kraftvolles und zugleich fragiles Instrument ein Jazz-Orchester sein kann. Das 16-köpfige Ensemble kreiert einen organischen Sound, bei dem improvisatorische Freiheit und auskomponierte Strukturen wie selbstverständlich ineinander übergehen. Weitere Informationen

So. 13.11. 19:00 Uhr

ArtSession

Vernissage 'JAZZ - Live, Keys & Sticks' Fotografien von Thomas J. Krebs und Piano-Improvisationen von Cornelius Claudio Kreusch

Anschließende Jam Session unter der Leitung von Moritz Stahl (sax)

Vernissage mit Fotografien von Thomas J. Krebs, einer werkbegleitenden Einführung von Carsten Neff (Chefredakteur der News & Art Media Company) und Piano-Improvisationen von Cornelius Claudio Kreusch. TJ Krebs begann vor genau 50 Jahren zu fotografieren, ist seit 1974 mit seiner Kamera auf Rockkonzerten unterwegs und seit Ende der 70er Jahre kontinuierlich im Bereich Jazz. Der Respekt gegenüber den Künstlern steht bei ihm an erster Stelle und spiegelt sich auch in seinen Aufnahmen wider. Neben seinen eindrucksvollen Live-Fotos präsentiert er in der Unterfahrt zum ersten Mal Aufnahmen seines Projekts 'keys & sticks', bei dem er ausgewählte Pianisten mit einem Mini-Piano und Drummer mit Maxi-Drumsticks portraitiert. Im Vordergrund seiner fotografischen Arbeit steht immer der Musiker, eine für ihn typische Pose oder eben ein ganz bestimmter Augenblick, den TJ Krebs mit seiner Sucherkamera einfängt. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung lädt Saxofonist Moritz Stahl zur Jam Session auf die offene Bühne. Weitere Informationen

Mo. 14.11. 21 Uhr Big Band Night

The Uptown Jazz Orchestra

Duke Ellingtons 'Far East Suite'

Franz Weyerer, Albrecht Huber, Nemanja Jovanovic, Julian Hesse (tp), Roman Sladek, Lukas Jochner, Christian Landsiedel (tb), Christoph Hörmann, Evan Tate (as), Jurek Zimmermann, Matthieu Bordenave (ts), Wolfgang Roth (bs), Claus Raible (p), Ernst Techel (b), Matthias Gmelin (dr)

Im Jahr 1963 schickte das US-Außenministerium das Duke Ellington Orchestra auf eine längere Tournee, die es in Länder des Mittleren Ostens führte. 1964 folgte eine Japan-Tournee. Im Verlauf der folgenden drei Jahre verarbeiteten Duke Ellington und Billy Strayhorn die Reiseeindrücke in zeitlichem Abstand. Vom 19. bis zum 21. Dezember 1966 ging die Band ins Studio und nahm die neun Kompositionen der 'Far East Suite' auf. Es handelt sich um das letzte klassische Albumprojekt, an dem Ellington und Strayhorn gemeinsam arbeiteten. 1968 gewann das Album den 'Critics Poll' des 'Down Beat Magazines' als 'Record of the Year' sowie einen 'Grammy'. Das Munich Uptown Jazz Orchestra, eine der besten Großformationen im gesamten süddeutschen Raum, präsentiert mit seinen individuellen Solisten diese Musik live in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Di. 15.11. 21 Uhr

Christian Scott aTunde Adjuah presents Stretch Music

Christian Scott aTunde Adjuah (tp, reverse flgh, sirenette), Elena Pinderhughes (fl), Logan Richardson (sax), Lawrence Fields (p, keys), Luques Curtis (b), Corey Fonville (dr)

Nachdem er bei seinem Konzert im letzten Jahr Begeisterungsstürme im Publikum entfachte, kommt Christian Scott zurück auf die Bühne der Unterfahrt, um daran anzuknüpfen. Die internationale Presse erklärt den jungen Trompeter und Komponisten aus New Orleans zum Initiator einer "neuen Jazz-Ära" (NPR), die JazzTimes sieht ihn gar als "jungen Stilgott des Jazz". Scott erfand für sein Spiel die Whisper-Technik, mit der er menschliches Flüstern auf seinem Instrument simuliert. Seinem musikalischen Stil gab er auch gleich einen eigenen Namen: 'Stretch Music'. Musik, die im Jazz verwurzelt und zugleich so dehnbar ist, dass darin weitere Genres - von Hip Hop bis Indie Rock - und vor allem auch die musikalischen Einflüsse seiner multikulturellen Heimatstadt ihren Platz finden. Scotts genreübergreifender Stil wurde zudem geprägt durch die Zusammenarbeit mit Künstlern unterschiedlichster Musikrichtungen wie Mos Def, Thom Yorke, Prince und Solange Knowles. Weitere Informationen

Mi. 16.11. 21 Uhr

Lakatos-Margitza-Bolla 'The Gipsy Tenors'

Tony Lakatos (sax), Rick Margitza (sax), Gabor Bolla (sax), Vincent Bourgeyx (p), Darryl Hall (b), Bernd Reiter (dr)

Dieses Sextett bietet mitreißend energetischen und swingenden Jazz auf allerhöchstem Niveau, mit Professionalität und Enthusiasmus vorgetragen - kurzum 'Jazz at its Best'. Tony Lakatos, Rick Margitza und Gabor Bolla gehören zu den herausragenden Saxofonisten der internationalen Jazzszene, sowohl als Bandleader als auch als Sidemen. Die Rhythmusgruppe bilden ebenfalls drei der bedeutendsten Musiker des europäischen Jazz: Pianist Vincent Bourgeyx zählt zu den meistbeschäftigten Begleitern der Pariser Szene. Der amerikanische Bassist Darryl Hall lebt ebenfalls in Paris und wurde durch seine Virtuosität, seinen warmen Sound und unbestechlichen Beat zu einem der begehrtesten Begleiter Europas, oft ist er erste Wahl amerikanischer Solisten bei Ihren Europatourneen. Der österreichische Schlagzeuger Bernd Reiter, auch in Paris lebend, spielte bereits mit Jazz-Größen wie Charles Davis, Kirk Lightsey, Mundell Lowe, Steve Grossman, John Marshall oder Joe Haider. Weitere Informationen

Do. 17.11. 21 Uhr

Joey Calderazzo Trio

Joey Calderazzo (p), Eric Revis (b), Donald Edwards (dr)

Seine Energie, Technik und Improvisationsgabe machen Joey Calderazzo zu einem der aufregendsten Jazzpianisten unserer Zeit. 1987 wurde er mit erst 22 Jahren Teil des Michael Brecker Quintetts. 1990 nahm er sein erstes Album bei 'Blue Note' auf, bei dem Jerry Bergonzi und Branford Marsalis mitspielten. Als Komponist und Pianist bei Brecker's 'Tales from the Hudson' und beim Album 'Two Blocks from the Edge' wurde der Grundstein für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt. Als der Pianist Kenny Kirkland 1998 verstarb, trat Calderazzo dessen Nachfolge an und wurde Keyboarder in Branford Marsalis' Gruppe 'Buckshot Le Fonque'. Vor allem der Zusammenarbeit mit Marsalis ist es zu verdanken, dass Calderazzo seinen eigenen, unverfälschten und beeindruckenden Weg gehen konnte. Zwischen Klassik und Stride-Piano, zwischen Romantik und Ragtime findet Calderazzo immer wieder Platz für seine beeindruckenden Improvisationen. Weitere Informationen

Fr. 18.11. 21 Uhr

Giulia Valle Trio

CD-Präsentation 'Live in San Francisco'

Marco Mezquida (p), Giulia Valle (b, comp), David Xirgu (dr)

Im Giulia Valle Trio begegnen sich mit der Bassistin Giulia Valle - geboren in Italien und aufgewachsen in Barcelona -, dem Pianisten Marco Mezquida und dem Drummer David Xirgu drei der herausragendsten Musiker der Spanischen Jazzszene. Durch seinen einzigartigen Klang hat das Trio inzwischen auch in der internationalen Jazzszene Aufsehen erregt. So trat die Band in den letzten Monaten u.a. beim Vancouver Jazz Festival, dem Jazzfestival in Montreal und im legendären 'Blue Note' in New York auf. Valle arbeitete bereits mit Jazzgrößen wie Ben Monder, Dave Douglas, John Abercrombie, Vince Mendoza oder Mark Feldman. Die drei Musiker des Trios interagieren mit einer immensen Kreativität und Spielfreude. Ihre Musik bewegt sich traumwandlerisch sicher zwischen Bebop und zeitgenössischer Improvisation und bedient sich dabei südamerikanischer Folklore, Balkan-Sounds und andalusischer Rhythmen. Ein Jazz-Trio, das es unbedingt zu entdecken gilt. Weitere Informationen

Sa. 19.11. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt - ECM Artists in Concert

Jakob Bro Trio

CD-Präsentation 'Streams'

Jakob Bro (g), Thomas Morgan (b), Joey Baron (dr)

Der dänische Musiker Jakob Bro hat sich seinen Platz unter den führenden Gitarristen seiner Generation erspielt. An seiner Seite spielen der kreative Bassist Thomas Morgan und Schlagzeugvirtuose Joey Baron. Die elektrische Gitarre von Bro ist klanglich dominant, das Schlagzeugspiel Barons entdeckungsfreudig und Morgans Basslinien erfindungsreich - im Grunde aber führen sie ein demokratisches Trio-Spiel par excellence. Ihre Musik ist ein zartes Geflecht aus Melodien und Sphärenklängen. Die großen musikalischen Bögen, die das Trio spannt, lassen genügend Luft für die Gedanken der Hörer. Die Musik entzieht sich allen Kategorien, fällt aus gängigen Schemata und lässt sich auch von nicht geübten Jazz-Hörern erschließen. Heute präsentiert das Trio seine neue und zweite bei 'ECM' erschienene CD 'Streams'. Weitere Informationen

So. 20.11. 21 Uhr

Jam Session mit Lorenz Heigenhuber (b)

Lorenz Heigenhuber hat sich in den letzten Jahren zu einem der gefragten Kontra- sowie E-Bassisten und einer zentralen Figur der Münchner Jazzszene entwickelt. Er wird für seine flexible Kommunikation sowie sein Improvisationstalent überaus geschätzt. Seine musikalische Bandbreite konnte er u.a. in der Zusammenarbeit mit Peter O’Mara, Claus Raible, Peter Tuscher, Jesse Boykins, Jamaram, Maria Rui, der Moonband, Christian Elsässer, Gregory Rifkin oder Takuya Kuroda unter Beweis stellen. Lorenz Heigenhuber freut sich bei der heutigen Session auf viele altbekannte aber auch neue Gesichter auf der Bühne sowie auf zahlreiche interessierte Zuhörer. Weitere Informationen

Mo. 21.11. 21 Uhr Big Band Night

Christian Elsässer Jazz Orchestra

Veronika Zunhammer (voc), Ulrich Wangenheim, Ferdinand Settele, Till Martin, Matthieu Bordenave, Gregor Bürger (sax), Nemanja Jovanovic, Felix Jechlinger, Andreas Unterreiner, Matthias Lindermayr (tp), Jürgen Neudert, Lukas Jochner, Roman Sladek, Hans-Heiner Bettinger (tb), Paul Brändle (g), Chris Gall (p), Lorenz Heigenhuber (b), Julian Fau (dr), Christian Elsässer (comp,leader)

Für dieses Großprojekt hat der 'Echo'-prämierte Komponist und Pianist Christian Elsässer eine handverlesene Band zusammengestellt, die durch ihre herausragenden Solisten und ihr ausdrucksstarkes Ensemblespiel glänzt. In der Fachpresse wird sie zurecht beschrieben als "das Spannendste, was die Deutsche Big Band-Szene derzeit zu bieten hat". Angelehnt an klassische sinfonische Ästhetik schöpft Elsässer den Klangfarbenreichtum des Ensembles komplett aus und entführt den Zuhörer in eine Welt jenseits der Konventionen des herkömmlichen Big Band-Jazz. Elsässer stand mit internationalen Größen wie Kurt Elling, Vince Mendoza, Klaus Doldinger, Fred Wesley und John Abercrombie auf der Bühne. Seine regelmäßigen Auftraggeber sind renommierte Klangkörper wie die Rundfunk Big Bands des WDR und HR, das Metropole Orchestra, das Münchner Rundfunkorchester sowie die NDR Big Band, mit der er sein neues Album 'Flying in Circles' eingespielt hat. Weitere Informationen

Di. 22.11. 21 Uhr

Biondini / Giuliani Quartet

'Cinema Italia - The Music of Nino Rota and Ennio Morricone'

Luciano Biondini (acc), Rosario Giuliani (sax), Enzo Pietropaoli (b), Michele Rabbia (perc)

Akkordeonvirtuose Luciano Biondini und Altsaxofonist Rosario Giuliani zelebrieren die hohe Kunst des Duo-Spiels. Grundlage für ihre spannungsgeladenen Exkursionen sind die Werke zweier der berühmtesten Filmkomponisten des 'Cinema Italiana': Nino Rota und Ennio Morricone. Ihren Kompositionen hauchen sie neue Lebendigkeit ein. Giuliani gilt als einer der frischesten Saxofonisten der europäischen Jazzszene. Der vielfach preisgekrönte Künstler wurde u.a. im Frühjahr 2011 zu Italiens 'Musiker des Jahres' gewählt und beim 'BMW Welt Jazz Award' mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Als wahrer Meister seines Instruments versteht es Biondini stets, eine eigene, unverwechselbare Note in sein Spiel einzubringen. Verstärkung holen sich beide durch Enzo Pietropaoli am Kontrabass und Michele Rabbia an den Percussions. Ein italienischer Abend der ganz besonderen Art ist garantiert. Weitere Informationen

Mi. 23.11. 21 Uhr Doppelkonzert

Criss Cross Europe Band & Louis Sclavis-Vincent Courtois Duo

Louis Sclavis (cl, sax), Vincent Courtois (cello), Jan Daelman (fl), Maxime Bender (sax), Pavel Morochovič (p), Lorenz Heigenhuber (b), Neil Vanderdrift (dr)

Das Projekt 'Chriss Cross Europe' findet heute zum zweiten Mal in der Unterfahrt in Form eines spannenden Doppelkonzertes statt: Ein Duokonzert des französischen Weltklasse-Klarinettisten Louis Sclavis mit dem Cellisten Vincent Courtois, sowie ein Konzert der 'Criss Cross Europe Band'. Im Projekt 'Criss Cross Europe' wird der Austausch junger Jazzmusiker gefördert. Als einer der Projekt-Partner präsentiert der Jazzclub Unterfahrt den jungen Münchner Bassisten Lorenz Heigenhuber, der sich neben vier weiteren, aus unterschiedlichen europäischen Ländern entsandten Musiktalenten in einer Band zusammenfindet. Louis Sclavis fungiert als deren künstlerischer Supervisor und leitet und betreut die Band bei ihrem einwöchigen 'Artist in Residence'-Aufenthalt in Tilburg/Niederlanden sowie auf ihrer anschließenden Europa-Tournee. Sclavis zählt durch seine umwerfende Technik zu den wegweisenden Bassklarinettisten der Gegenwart, und als prominentester Vertreter der 'folklore imaginaire' hat er Jazzgeschichte geschrieben. Weitere Informationen

Do. 24.11. 21 Uhr

Malia

CD-Präsentation 'Malawi Blues/Njira'

Malia (voc), Alex Wilson (p), Dimitri Christopoulus (b), Edwin Sanz (dr)

Malia ist ein exzellentes Beispiel für eine grenz- und genreübergreifende Musikerin. Die Sängerin stammt aus dem ostafrikanischen Malawi, zog mit 14 nach London und lebte später in verschiedenen Metropolen Europas. Ihre neue, sechste Veröffentlichung 'Malawi Blues/Njira' ist mehr denn je geprägt durch ihre afrikanische Herkunft: "Ich wollte Songs, die mein Bewusstsein, meine Herkunft reflektieren." Dieses kulturelle Vermächtnis spiegelt sich in neuen Stücken wider, sehr eindringlich und sparsam instrumentiert, ganz im Vordergrund Malias klare, prägnante und warme Stimme. Sie klingt wie eine musikalische Weltbürgerin, die stolz auf ihre Wurzeln ist. Malia bewegt sich traumwandlerisch sicher zwischen Jazz, Blues und Soul - wahrlich eine Vorzeigekünstlerin unserer globalen Musikkultur. Weitere Informationen

Fr. 25.11. 21 Uhr

Bojan Z & Nils Wogram

CD-Präsentation 'Housewarming'

Bojan Z (p, fender rhodes), Nils Wogram (tb)

Rhythmus, Neugier, Tradition - diese drei Worte beschreiben die Musik und das Zusammenspiel von Bojan Z und Nils Wogram wohl am besten. Was als loses Projekt begann, hat sich mittlerweile zu einer langfristigen Kooperation entwickelt. Beide Musiker steuern ihre originellen und eingängigen Kompositionen bei. Hier treffen zwei außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten aufeinander, deren Wurzeln gleichermaßen in der improvisierten und der komponierten Musik liegen. Ihr weiter Background ermöglicht es ihnen, verschiedenste musikalische Stile aufzubrechen und zu einer einzigartigen Musik neu zusammenzuführen. Die Leichtigkeit und Gewitztheit, mit der dies geschieht, transportiert eine ansteckende Spielfreude. Im August erschien ihr erstes gemeinsames Album 'Housewarming' (nWog-Records). In diesem Duo findet sich ein neues Traumpaar des europäischen Jazz. Weitere Informationen

Sa. 26.11. 21 Uhr

Sophie Wegener & Zona Sul

Sophie Wegener (voc), Martin Scales (g), Tizian Jost (p), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr)

Die deutsch-französische Sängerin Sophie Wegener hat sich mit ihrer Band Zona Sul ganz dem Genre des Bossa Nova verschrieben. Ihre Konzerte sind eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, an dem sich sogar Françoise Hardy und die Beatles treffen. Das Magazin 'Jazzthing' schwärmt: "Der ganze Trip in die brasilianische Musik ist höchst hörenswert und wundervoll (…). Mit einer Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß”. Und auch wenn Wegener als Sängerin bei Zona Sul im Mittelpunkt steht, bleibt Raum für ihre virtuosen Begleiter am Klavier, Bass und Schlagzeug, welche die Zuhörer in zahlreichen Soli mit ihrem Können begeistern. Als 'special guest' des heutigen Abends steht HR Big Band-Gitarrist Martin Scales mit auf der Bühne. Weitere Informationen

So. 27.11. 21 Uhr

Angelika Niescier & Florian Weber NYC Five

Angelika Niescier (sax), Ralph Alessi (tp), Florian Weber (p), Chris Tordini (b), Gerald Cleaver (dr)

Altsaxofonistin und Bandleaderin Angelica Niescier und der Pianist und Komponist Florian Weber bewegen sich mit ihrem neuen Projekt mitten in die aktuelle New Yorker Jazzszene: 'NYC Five' ist ein deutsch-amerikanisches Quintett bestehend aus Nescier, ihrem langjährigen musikalischen Begleiter Weber, sowie drei der angesagtesten Musiker der New Yorker Szene. Das Quintett reflektiert die Kreativität dieser pulsierenden Metropole. Es spielt einen höchst aktuellen Jazz, der in seiner einzigartigen Verschachtelung eigenwilliger Themen, origineller Arrangements, vertrackter Rhythmen und ausdrucksstarker Soli fesselt und überrascht. Ihre Einspielung erhielt gerade erst den 'Preis der deutschen Schallplattenkritik'. "Mit diesem neuen dynamischen Quintett präsentiert Angelika eine einzigartige Aura, beeinflusst vom gegenwärtigen und zukünftigen Stand des Jazz New Yorks und darüber hinaus." (Laurence Donohue-Greene/The New York City Jazz Record) Weitere Informationen

Mo. 28.11. 21 Uhr Big Band Night

U.M.P.A. Jazz Orchestra Munich feat. Marc Godfroid (tb)

Big Band des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München. Künstlerische Leitung Prof. Claus Reichstaller

Groovende Sounds und feurige Rhythmen - das U.M.P.A. Jazz Orchestra hat sich mittlerweile zum Aushängeschild des 'Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München' entwickelt. In zahlreichen Konzerten der Jazzreihen 'Jazz in Concert' und der traditionellen 'Jazz Night' überzeugt das Orchestra mit groovendem Sound, feurigen Rhythmen und kompakten Bläsersätzen. Leiter des Jazz Instituts und Chefdirigent ist Prof. Claus Reichstaller. Der international renommierte Jazztrompeter, bekannt durch Formationen wie der 'Paris Reunion Band' und dem Benny Golson Tourprogramm 'We Remember Clifford' zusammen mit Randy Brecker, Al Foster und Buster Williams, kann außerdem auf einer langjährigen Big Band-Erfahrung aufbauen. Wechselnde Programme mit Gastdirigenten wie Joe Haider, Dusko Goykovich und Jiggs Whigham erhöhen zusätzlich die Attraktivität des U.M.P.A. Jazz Orchestra. Weitere Informationen

Di. 29.11. 21 Uhr

Chiara Pancaldi & Cyrus Chestnut Trio

Chiara Pancaldi (voc), Cyrus Chestnut (p), Darryl Hall (b), Bernd Reiter (dr)

Die junge italienische Sängerin Chiara Pancaldi stammt aus Bologna und arbeitet bereits seit Jahren mit dem New Yorker Pianisten Cyrus Chestnut. Daraus resultierte auch ihre gemeinsame CD-Veröffentlichung 'I Walk a Little Faster', eine brillante, swingende Aufnahme, die aus Standards und Original-Arrangements der beiden besteht und von Jeremy Pelt als musikalischem Leiter produziert wurde. Chestnut gehört zu den weltweit führenden Pianisten, geprägt von Blues, Gospel und Swing. Er arbeitete in seiner herausragenden Karriere u.a. mit Christian McBride, Joe Lovano, Ron Carter, Billy Higgins sowie dem Lincoln Center Jazz Orchestra. Auf dieser Tournee werden beide von zwei brillanten Musikern des europäischen Jazz begleitet: Dem amerikanischen Bassisten Darryl Hall - mit seiner Virtuosität, seinem warmen Sound und unbestechlichen Beats einer der begehrtesten Begleiter Europas. Sowie dem Schlagzeuger Bernd Reiter, der bereits mit Größen wie Charles Davis, Kirk Lightsey, Mundell Lowe, Steve Grossman, John Marshall oder Joe Haider arbeitete. Weitere Informationen

Mi. 30.11. 21 Uhr

Zhenya Strigalev's Never Group

Zhenya Strigalev (sax), Ambrose Akinmusire (tp), Alex Sipiagin (tp), Linley Marthe (b), Justin Faulkner (dr)

Bei seinem neuen Projekt 'Never Group' setzt der aus Russland stammende und in London lebende Altsaxofonist Zhenya Strigalev u.a. überraschend auf Elektronik. Seine in Berlin aufgenommene neue CD (Whirlwind) hat der österreichische Elektroakustiker Bruno Liberda entscheidend durch seine speziellen Sounds, aber auch durch so poetische Titel wie 'Plastiksackerl im Wind' und 'Bassgeigengeister' mitgeprägt. Die herrlich anarchischen Klänge grooven. Strigalev selbst zieht alle Register von scharfen Bebop-Linien bis hin zum vollen Risiko freier Sounds. Abgewogene Exzesse in Sachen Polyrhythmik, Psychedelic-Drone und Elektronikzauber sind ebenfalls zu hören. Es ist ein analytisches Spiel, in dem Extreme und die Lust am nicht nur musikalischen Sprachspiel schwerer wiegen als die Unversehrtheit des Gewohnten. Weitere Informationen

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