Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2010 | Dez 2010

Programm November 2010

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.11. 21 Uhr Big Band Night

Trio ELF meets Würzburg Jazz Orchestra

Markus Geiselhart (Ltg.), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Gerwin Eisenhauer (dr), Johannes Geiß, Matthias Zippel, Dirk Rumig, Ralf Frohnhöfer, Dirk Orend (reeds), Tobias Reisacher, Jürgen Martl, Volker Deglmann, German Marstatt (tp), Clemens Hofer, Jochen Welsch, Mario Vavti (tb).

Bei dem Projekt "Trio Elf meets WJO" treffen zwei der kreativsten Jazzprojekte der letzten Jahre zusammen. Es wäre ein falscher Gedanke, wenn man glaubt es wird einfach die Rhythmusgruppe getauscht und Big Band bleibt Big Band. Die beiden Ensembles werden zu einem neuen verschmelzen. Auf das Trio Elf Konzept mit Grooves und Sounds zeitgenössicher Clubstile, wie etwa Drum’n’Bass, House oder Hip Hop aufbauend, werden von den WJO-Bläsern Riffs und Grooves darüber gelegt, als würden sie im Moment von einem DJ gesampelt. Aber auch die Integration von Effekten auf einzelnen Instrumenten und spontan generierte Loops, über welche die WJO-Bläser dann wieder neue Riffs legen, erweitern den klassischen Big Band Sound um eine neue Dimension.. Weitere Informationen

Di. 02.11. 21 Uhr special concert

Yolk en Cuisine

Alban Darche (sax), Matthieu Donarier (sax), Jean Louis Pommier (tb), Daniel Casimir (tb), Sebastien Boisseau (b)

Das französische Musikerkollektiv "Yolk" ist Freunden des zeitgenössischen Jazz in Frankreich längst ein Begriff. Die fünf Musiker haben mit Ihrem kleinen Label eine beachtliche Galerie von Kritikerpreisen (auch 2009 wieder zwei der insgesamt fünf französischen Jazzplatten die vom "Jazzmagazine" zu den CDs des Jahres gewählt wurden!). Jetzt haben sie sich entschlossen, auch gemeinsam im Quintett zu spielen, in einer kammermusikalischen Besetzung ohne Schlagzeug, die sich "Yolk en Cuisine" nennt. Für das Jahr 2010 haben sie ein neues Programm konzipiert, das von Daniel Casimir maßgeschneidert komponiert wurde. Zu seiner Intention befragt, beschreibt er die Musik als einen seiltänzerischen Versuch, mit komponierten Momenten verschiedene Arten von Improvisationsmöglichkeiten zu provozieren. Ein zeitgenössischer Jazz, der sowohl für freie Improvisation als auch für Improvisationen über Changes und andere Begleitsysteme Platz lässt. Das Ziel ist ein lebendiges kammermusikalisches Erlebnis, weit weg von Modetrends oder etikettierbaren Stilrichtungen mit viel Platz für den Moment und mit einer untypischen Relation zum Komponierten, das sowohl mit der Jazzgeschichte als auch mit klassischer Musik, zeitgenössischer Musik und Improvisation liebäugelt. Die Idee akustisch (oder in großen Sälen minimal verstärkt ) zu spielen, unterstreicht die Intimität des Klangerlebnisses. Manchmal soll der Hörer empfinden, etwas Geheimnisvolles liebevoll ins Ohr geflüstert zu bekommen, an lauteren Stellen soll er die körperliche Qualität eines gespielten Fortissimos spüren können. Kurz gesagt: "Yolk en Cuisine" wird Ihnen musikalische Speisen bereiten, die in Geschmack und Experimentierfreudigkeit der französischen Küche in nichts nachstehen. Weitere Informationen

Mi. 03.11. 20.30 Uhr ACT: Jazz Night

Siggi Loch präsentiert seine Autobiografie 'Plattenboss aus Leidenschaft' & Yaron Hermann Trio

20.30 Uhr: Siggi Loch im Gespräch mit Dr. Manfred Eichel, 21.45 Uhr Yaron Hermann Trio: Yaron Hermann (p), Simon Tailleu (b), Ziv Ravitz (dr)

um 20.30 Uhr: Siggi Loch präsentiert seine Autobiografie "Plattenboss aus Leidenschaft" Im Gespräch mit Prof. Manfred Eichel erzählt der Inhaber des Münchner Labels ACT von seinen Anfängen in der Musikindustrie, den Zeiten als Majorchef und seiner Liebe zum Jazz. "Den Beruf des Schallplattenkaufmanns konnte man nicht erlernen, die Branche war ein Sammelbecken für Glücksritter wie mich, angetrieben von ihrer Leidenschaft für Musik. Und Buchhalter waren schon damals die Totengräber aller Träume." ab 21.45 Uhr: Yaron Hermann Trio. ACT Labelchef Siggi Loch wurde auf den jungen Shooting Star aufmerksam. Er erinnert sich: "Seitdem ich zum ersten Mal diesen unglaublich talentierten Pianisten als Gast von Lars Danielsson hörte, träumte ich davon, ihn für mein Label zu gewinnen. Ich bin unheimlich froh und stolz, dass Yaron Herman jetzt Teil unserer ACT-Familie ist." Yaron Hermans ACT-Debüt "Follow the white Rabbit" dürfte der bisherige Höhepunkt einer eindrucksvollen Karriere sein. Der Albumtitel ist eine Anspielung an Lewis Carrolls Erzählung "Alice im Wunderland", in der ein kleiner, verschmitzter Hase die gelangweilte Alice auf eine aufregende Reise in seine schillernde, dramatische Wunderwelt lockt. Yaron Hermans Wunderwelt ist eine Musik jenseits aller Genregrenzen. Mit großer Abenteuerlust verwischt er die Trennlinien zwischen Jazz, Pop und klassischem Kontrapunkt und lockt Hörer unabhängig von Alter und musikalischer Sozialisation in ein Reich voller Innovation, Spielfreude und scheinbar unerschöpflicher Energie. Weitere Informationen

Do. 04.11. 21 Uhr Rising Star Award for Best Composition -- Festival Int'l de Jazz de Montreal

Darren Sigesmund Sextet

Darren Sigesmund (tb), Eliana Cuevas (voc), Luis Deniz (as), Reg Schwager (git), Jim Vivian (b), Ethan Ardelli (dr).

Mit der Veröffentlichung seiner Scheibe "Strands" etablierte sich Kanadas Top-Posaunist Darren Sigesmund nicht nur in seinem Heimatland Kanada, sondern weltweit in der ersten Liga der Jazzposaunisten. Ähnlich wie der Saxophonist Donny McCaslin glänzt er mit einer feinen Mischung aus Jazz, Latin und klassischer Musik. Das Quintett weiß, wie man Stimme, akustische Gitarre und Klarinette zu neuen frischen Kompositionen vereint. Wir begrüßen diesen herausragenden Posaunisten erstmals in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Fr. 05.11. 21 Uhr BR-Mitschnitt - vocal highlight

MOSS

Theo Bleckmann, Peter Eldridge, Kate McGarry, Lauren Kinhan (voices), Keith Ganz (git), Kermit Driscoll (b), John Hollenbeck (dr).

Amerikanische Kritiker schwärmen längst von dieser in New York beheimateten "Supergruppe des Jazzgesangs" und ihrer großartigen Mischung aus Jazz, Rock und Folk, Electronic, Weltmusik und Poesie, und in der Tat haben sich hier vier ganz große Stimmen gefunden. Der experimentierfreudige Grammy-Nominee sowie Jazz Echo Gewinner 2010 Theo Bleckmann und die beiden "New York Voices" Peter Eldridge und Lauren Kinhan werden durch das vokale Universalgenie Kate McGarry zum vierblättrigen Kleeblatt komplettiert. Es ist eine wahre Freude, diesen vom Ansatz her so unterschiedlichen, einzigartigen SängerInnen zu lauschen, die dank ihrer musikalischen Offenheit zu einem überwältigenden Gruppensound finden. Dieser Gruppensound findet Unterstützung von Keith Ganz an der Gitarre, Kermit Driscoll am Bass und John Hollenbeck am Schlagzeug Weitere Informationen

Sa. 06.11. 21 Uhr soul for your soul

TroubleShooters

Sven Pohl, Sabine Trinker, Anita Stare (voc), Markus Frey , Esmeralda Geis (tp), Christian Leibhard (ts), Sabine Bürger (bs), Helmut Berger (tb), Markus Negraszus (dr), Karsten Fabian (git), Christoph Schneider (b), Andy Wimmer (keys), Christian Eibel (perc).

Alles über Soul: Wer auf Wilson Pickett steht, Tower of Power mag oder zu den Blues Brothers abtanzt, ist bei den Troubleshooters richtig aufgehoben. Knackige Bläsersätze, eine groovende Rhythm-Section und zartschmelzender bis funkiger Soulgesang zeichnen die neue Formation aus München aus. Was ist Soul? Wenn Funk-Rhythmen auf Blues-Skalen treffen, wenn sich scharfe Bläser-Riffs gegen den Druck der Rhythmus-Gruppe stemmen, wenn die Wände wackeln und die Tische tanzen: Das ist Soul. Das Programm der Troubleshooters entführt in die sechziger Jahre, führt in einem Bogen über die Siebziger und die Achtziger bis hinein in die Neuzeit. Soul macht Spaß, dem Dutzend oben auf der Bühne, den Hunderten unten im Saal. Weitere Informationen

So. 07.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 08.11. 21 Uhr Big Band Night

Munich Big Band – Ltg.: Dusko Goykovich (tp)

Dusko Goykovich gehört zu den "lebenden Legenden" des Jazz. Die Liste der Kollegen, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who’s who" der Jazzgeschichte: Chet Baker, Gary Burton, Miles Davis, Stan Getz, Johnny Griffin, Mal Waldron, Phil Woods... und viele mehr. Von seiner „home base“ München aus ist Dusko Goykovich noch immer mit kleinen und großen Besetzungen und auch als Gastsolist viel unterwegs – quer durch Europa, aber auch in Japan und Korea. Freuen wir uns heute auf seine größte Besetzung: die Munich Big Band mit den etabliertesten Musikern der Jazz Szene. Weitere Informationen

Di. 09.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 29

Karl Seglem Quintet

Karl Seglem (ts, goat horns), Håkon Høgemo (hardanger fiddles), Olav Torget (git, konting, mbira), Stefan Bergman (b), Harald Skullerud (dr, perc).

Das Karl Seglem Quintet präsentiert ein neues Konzertprogramm. Für die Aufnahmen des mittlerweile 27. Albums unter eigenen Namen "Ossicles" quartierte sich Karl Seglem mit seiner Band in das idyllisch gelegene Herrenhaus-Hotel in Salderatzen im holzgetäfelten Tanzsaal ein. Im Vergleich zu dem Vorgänger „NORSKjazz.no“, bewegt sich das u.a. von den Rhythmen des ehemaligen Madrugada-Drummers Erland Dahlen angetriebene "Ossicles" ganz klar wieder in Richtung seiner Wurzeln. Das Ergebnis verbindet afrikanische Einflüsse, Reggae-Rhythmen und pakistanische Metren zu einem stimmigen Stil voller verborgener Botschaften, die keiner wortreichen Erklärungen bedürfen, sondern ganz auf Intuition und Gefühl setzen. So vielfältig kann nur der Jazz aus Norwegen sein! Der norwegische Tenorsaxofonist Karl Seglem gehört seit vielen Jahren zu den führenden Stimmen des norwegischen Folkjazz. In seiner Musik kombiniert Karl Seglem Tradition mit heutigem Zeitgeist und den Visionen eines Jazz von morgen. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Mi. 10.11. 21 Uhr 10 Konzertabende um den tragenden Bass und das poetische Cello

GEZUPFT & GESTRICHEN - Plugged & Bowed

Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock 'n' Roll und Rockabilly. Sowohl E-Bass als auch Jazz-Kontrabass nehmen schon seit Jahrzehnten eine zentrale Stellung in der Entwicklungsgeschichte des Jazz und der populären Musik ein. Quer durch alle modernen Stilrichtungen gibt es kein Ensemble, das auf das harmonische und rhythmische Fundament dieser Instrumente verzichten kann. Das Violoncello, kurz Cello genannt, ist ein aus verschiedenen Holzarten gefertigtes Streichinstrument aus der Viola-da-braccio-Familie. Das Cello ist seit einigen Jahrhunderten in der Klassik zu Hause. Heute spielt das Cello wegen der Vielfalt seiner klanglichen Möglichkeiten auch außerhalb der klassischen Orchestermusik eine Rolle. So z.B. im Tango, im Jazz und auch im Rock. GEZUPFT & GESTRICHEN - Plugged & Bowed stellt erstklassige, namenhafte Bassisten und Cellisten der verschiedensten Genre vom 10. bis 20. November in den Mittelpunkt des Konzertgeschehens im Jazzclub Unterfahrt - Musik "von ganz tief unten bis ganz hoch oben". Das Unterfahrt Club Festival "GEZUPFT & GESTRICHEN - Plugged & Bowed" findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

Mi. 10.11. 21 Uhr allein und zu zweit / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Bänz Oester Solo & Frau Contra Bass

Bänz Oester - Solo Bass, Frau Contra Bass: Katharina Debus (vocal), Hanns Höhn (bass).

Bänz Oester: Als Emanzipation wird die Befreiung aus einem Zustand der Abhängigkeit, Entrechtung oder Unterdrückung bezeichnet. Der Kontrabass in der Jazzmusik hat eine Geschichte der Emanzipation vom formalisierten,"reinen", harmonisch fundierten Taktgeber zum gleichberechtigten Soloinstrument innerhalb des Ensemblesounds hinter sich. Befreit und individuell ist auch der vielschichtige und farbenreiche Bassklang von Bänz Oester. Sein ureigener Weg durch das tieffrequente Material entwickelt sich zur Entdeckungsreise jenseits jeglicher Jazz-Raster. Als Grenzgänger entwickelt er sein Spiel in weltumspannendem Ausmaß von den alpenländischen Melodien seiner Heimat bis zu den musikalischen Weltwundern der Erde. So klingt der Bass auch schon mal wie eine Oud mit arabischer; eine Kora mit afrikanischer; eine Koto mit pentatonischer und eine Berimbau mit brasilianischer Konnotation. Perkussive Miniaturen bauen sich durch klanglichen Einfallsreichtum, rhythmische Geste, die Energie der Phrasierung und das Volumen der schwingenden Saiten zu orchestralen Monumenten auf. Ohne elektronische Hilfsmittel, mit neuen Spieltechniken demonstriert Bänz Oester auf intelligente Art einen innovativen Bassstil, der durch Klarheit und emotionalen Reichtum besticht. In diesem Sinne: Bass, Besser, Bänzsolo. Besetzung Bänz Oester...Bassgeige und anderes Spielzeug. Frau Contra Bass: Das Duo findet die Stärke und Schönheit seiner bewegenden musikalischen Adaptionen in der Einfachheit der Besetzung: weibliche Stimme und Kontrabass. Reduziert auf das Maximum – zelebrieren Katharina Debus und Hanns Höhn Songs von Britney Spears über Jamiroquai und Elvis Presley bis Frank Sinatra auf so außergewöhnliche und gewitzte Weise, dass der Begriff „Cover“ keinesfalls die Dimension dieser musikalischen Welt erfasst. Mit ihrer faszinierend beweglichen, klaren, warmen und fordernden Jazzstimme haucht Debus den Songs nicht nur neues Leben ein, sondern gibt ihnen auch noch einen frischen faszinierenden Charakter und Höhn fordert ebenso virtuos seinen Bass, dass man meinen könnte, er hätte eine ganze Rhythmus Gruppe in ihm versteckt. Die beiden verstehen es, sich meisterlich die klangliche Eigenheit ihrer minimalistischen Besetzung zunutze zu machen und Musik feinfühlig und doch voller Dynamik zu interpretieren. Bei ihren Live-Auftritten beweisen sie, dass sie nicht nur nur untereinander, sondern auch mit dem Publikum harmonisieren. Weitere Informationen

Do. 11.11. 21 Uhr Happy Birthday, Wolfgang! Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Wolfgang Schmid & The Latest Kick

Wolfgang Schmid (b), Steffen Dix (ts, fl), Heiko Giering (bs), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (fender rhodes), Luis Baltes (beatbox, raps), Matteo Scrimali (dr)

Man kann Wolfgang Schmid mit Fug und Recht als "Urgestein" der deutschen Jazz- Fusion-Szene bezeichnen, denn seine Karriere hat vor mehr als 40 Jahren begonnen. Doch irgendwie passt die Vokabel nicht so recht zur so gar nicht verknöcherten, jugendlichen Ausstrahlung des Bassisten, Bandleaders und Teilzeit-Sängers, der pure Energie und Spiellust verströmt, wenn er auf der Bühne steht und den Jazz grooven lässt - funky, rockig und seelenvoll. Der Musiker, der auch als Produzent, Komponist und Musical Director auf bislang 400 Alben mitwirkte, hat sich den "Spirit" erhalten, der ihn dazu prädestinierte, der Mann am Bass in der legendären ARD Reihe "Superdrumming" zu werden, sowie Wunschpartner des Schlagzeugers Billy Cobham, mit dem er 1996 die Band "Paradox" gründete, und von Dave und Don Grusin, mit deren Sextett "The Hang All Stars" er 2009 auf Tour war. Denselben Spirit brachte Wolfgang Schmid in den 70er Jahren auch schon in Klaus Doldingers Passport ein, wo er fünf Jahre lang Bass spielte, bevor er begann, seine eigenen, erfolgreichen Bands zu gründen: "Head, Heart & Hands", "Wolfhound" und seine seit 1987 bestehende Formation "Kick", mit der er schon sechs CDs veröffentlicht hat. In ihrer aktuellen Besetzung hat er neben seinem Lieblingsgitarristen und langjährigem Mitstreiter Peter Wölpl eine Crew von hochtalentierten und inspiriert spielenden jungen Musikern um sich geschart, die zur U 25 Generation gehören. Mit ihnen zelebriert Wolfgang Schmid druckvoll und differenziert komplexe Musik mit entspannender Wirkung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Informationen

Fr. 12.11. 21 Uhr Argentinische Frischluft für europäischen Jazz. / Gezupft & Gestrichen - Plugged

Heiri Känzig 'Buenos Aires'

Heiri Känzig (b), Matthieu Michel (flh), Michael Zisman (bandonéon), Urs Bollhalder (p), Lionel Friedli (dr).

Der Bassist Heiri Känzig, Preisträger des Kompositionspreises des Kantons Zürich, spannt mit der Musik dieses Projekts Fäden zwischen Europa und Argentinien. Känzig ist ein ausgesprochener Kosmopolit. Als Sohn einer gebürtigen Argentinierin kam er in New York zur Welt. Später lebte er jahrelang in Wien, München und Paris und spielte mit den internationalen Stars der Jazzszenen im Land. In Wien startete er seine Karriere bei Art Farmer und war Gründungsmitglied des legendären Vienna Art Orchestra. Während seiner Pariser Jahre war er der erste ausländische Musiker, der in das renommierte Orchestre Nationale de Jazz (ONJ) aufgenommen wurde. Nebenbei spielte er mit Daniel Humair, Didier Lockwood und Dominique Pifarely. Seit seiner Rückkehr in die Schweiz ist Heiri Känzig neben verschiedenen anderen Projekten Bassist des Thierry Lang Trios und hat mit diesem fünf CDs für Blue Note aufgenommen. Känzig ist bekannt als kraftvoller, rhythmisch versierter und virtuoser Kontrabassist, der es versteht in jeder Formation seinen unverwechselbaren Klang am Instrument einzubringen. Vor zwei Jahren hat Känzig über den Trompeter Franco Ambrosetti (spielt bei uns am 16.11.!) den jungen argentinischen Bandonéonisten Michael Zisman kennengelernt. Zisman gilt als der Nachwuchsstar am Bandonéon. Geschult von den Meistern in Argentinien hat sich der junge Musiker sowohl im Nueovo Tango als auch im Jazz einen Namen gemacht. Känzig war fasziniert von der Virtuosität und Reife des jungen Musikers und beschloss, mit ihm ein neues Projekt zu starten. Wer würde besser zu Zisman passen als der Flügelhornist Matthieu Michel mit seinem einzigartigen und vollen Klang! Mit dem Weltklasse Trompeter spielt Känzig seit Jahren in unterschiedlichen Formationen. Zisman, Matthieu Michel und der junge hochtalentierte Pianist Urs Bollhalder mäandern um die liedhaften Melodien der Kompositionen des Bassisten. Bandonéon, Piano und Flügelhorn weben ihre musikalischen Linien inspirierend ineinander. Dabei entsteht ein musikalisches Netz, geprägt von sehnsüchtig-kraftvollen Melodiebögen , welches die Komplexität der Rhythmen beispielsweise in "quand on aime on ne compte pas" oder in "beyond the time" vergessen lässt. Die Harmonik der Kompositionen bewegt sich abseits gängiger Jazz-Normen und orientiert sich an einem impressionistischen Klangideal. Die erdig-warmen Töne des stimmgewaltigen Bassisten und das groovig-rhythmische Spiel des Schlagzeugers Lionel Friedli lassen die Musik stets brodeln, dadurch entsteht ein interaktives energiegeladenes Zusammenspiel, das europäischem Jazz argentinische musikalische Frischluft zuführt. Weitere Informationen

Sa. 13.11. 21 Uhr highlight / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Henri Texier Nord-Sud Quintet

Henri Texier (b), Sébastien Texier (sax, cl), Francesco Bearzatti (sax, cl), Manu Codjia (git), Christophe Marguet (dr)

Wie sein Kontrabass ist Henri Texier eine Säule, ein Wahrzeichen in der europäischen Jazzszene. Nachdem er sich seine Meriten in Sachen Bebop und Free Jazz (Zusammenarbeit u.a. mit Don Cherry) erworben hatte, kam für den französischen Bassisten Henri Texier (Jahrgang 1945) der große Moment – ein Auftritt mit Phil Woods beim berühmten Newport Jazz Festival. Es sollte eine wichtige, aber zwiespältige Erfahrung werden: "Mir wurde bewusst, dass ich weder schwarz war noch in Amerika geboren, obwohl ich mir das vorher irgendwie eingebildet hatte. Von da an begann ich auch andere Musikformen zu hören und in mein Spiel zu integrieren." In der Folge hörte Texier in Richtung Nordafrika, Asien, interessierte sich auch für diverse europäische Folkloren und wurde zu ein-em der wichtigsten, international gefragtesten Musiker der französischen Szene. Das Quintett Nord-Sud spielt Texiers Vision dieser grenzenlosen Musik, verwebt gekonnt unterschiedlichste musikalische Genres zu einem großen Ganzen. Wir freuen uns, Henri Texier erstmals im Jazzclub Unterfahrt begrüßen zu dürfen! Bienvenue! Mit freundlicher Unterstützung des bureau export. Weitere Informationen

So. 14.11. 21 Uhr Deutschlandfunk Mitschnitt

Donny McCaslin Quartet

Donny McCaslin (ts), Uri Caine (p), Scott Colley (b), Antonio Sanchez (dr)

Mit dem von „Downbeat“ gekürten Rising Star-Tenorsaxophonisten Donny McCaslin, dem Pianisten und dreifachen Echo-Preisträger Uri Caine, Top-Bassist Scott Colley und dem zweifachen Grammy-Gewinner Antonio Sanchez sind herausragende Vertreter der New Yorker Avantgarde zu Gast in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 15.11. 21 Uhr Big Band Night / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Bluestrings

20 Streicher mit Harfe und Percussion unter der Leitung von Frank Wunderer

Bluestrings mit Klangfarben! Nach ihrem ausverkauften Debüt 2008 ist die Streicher-Bigband "Bluestrings" mit ihrem aktuellen Programm "Klangfarben" zu hören. In neuer Besetzung spielen die 20 jungen Jazzstreicher ausschließlich eigene Arrangements und Eigenkompositionen. Sie präsentieren wieder ihre kreative und verspielte Auffassung von Jazzstandards und Stücken aus Blues und Funk, interpretieren Tangos und Rockklassiker frech und innovativ und ziehen mit ihrer Spielfreude und ihren Solos das Publikum in den Bann. An diesem Abend werden sie ergänzt durch Akkordeon, Perkussion und Harfe. Weitere Informationen

Di. 16.11. 21 Uhr Stargastspiel / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Miroslav Vitous & Franco Ambrosetti Duo

Miroslav Vitous (b), Franco Ambrosetti (tp)

Der tschechische Bassist Miroslav Vitous zählt zu den Gründungsmitgliedern der legendären Fusion-Formation "Weather Report" und war Anfang der 70er Jahre an den legendären Alben "Weather Report", "I Sing the Body Electric" und "Sweetnighter" maßgeblich beteiligt. Mit seinem kraftvollen und innovativen Spiel steuerte er Wegweisendes für die Emanzipation seines Instrumentes bei. Wir freuen uns, Miroslav Vitous erstmals in der Unterfahrt begrüßen zu dürfen! Immer wieder mal wurde Franco Ambrosetti mit Miles Davis verglichen. Wie Miles hat sich Franco für die Trompete entschieden. Wie Miles kommt Franco aus einer wohlhabenden Familie. Wie Miles hat er eine gewisse Vorliebe für schnelle Flitzer aus Italien. Und es war Miles selbst, der dem Kollegen aus der italienischen Schweiz bescheinigte, er sei "der einzige weiße Trompeter, der wie ein Schwarzer klingt". Wie auch immer: Im Gegensatz zu Miles ist Franco über die Jahre hinweg immer seiner persönlichen Hardbop-Philosophie treu geblieben. Eine führende deutsche Tageszeitung nannte ihn den "elegantesten Hardbop-Trompeter, den Europa je hatte". Das intime Setting im Duo verspricht ein erstklassiges Konzerterlebnis, wahrlich virtuos dieser Vitous, atemberaubend der Ambrosetti! Weitere Informationen

Mi. 17.11. 21 Uhr The Norway of Jazz N° 30 / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Motif

Ole Morten Vågan (b), Atle Nymo (sax, cl), Eivind Lønning (tp), Håvard Wiik (p). Håkon Mjåset Johansen (dr, perc),

Shooting stars und Preisträger der aktuellen Jazzszene Norwegens. Die Band MOTIF, gegründet 1999, arbeitet kontinuierlich an der Entstehung ihres eigenen Gruppensound, der von John Kelman von Allaboutjazz so beschrieben wird: "a remarkable combination of powerful writing, simpatico free play, and stylistic cross-pollination." Die einzelnen Bandmitglieder sind durch ihre Zusammenarbeit mit Bugge Wesseltoft’s NCOJ, Atomic, Free Fall, Christian Wallumrød Ensemble und dem Trondheim Jazzorchestra auf der europäischen Jazzszene bestens bekannt. Demnächst erscheint eine 3-CD-Box auf dem norwegischen Label Jazzlandrec (Bugge´s Label) mit live Aufnahmen aus Oslo, einem Konzert beim Kongsberg Jazzfestival, vom Umeå Jazz Festival und dem Pit Inn Club in Tokyo. "The Norway of Jazz" findet mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin, dem Königlich Norwegischen Konsulat München und Bayerngas statt. Weitere Informationen

Do. 18.11. 21 Uhr Munich Bass Star / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Henning Sieverts Trio feat. Achim Kaufmann & Matthias Gmelin

Henning Sieverts (b), Achim Kaufmann (p), Matthias Gmelin (dr).

Der Bassist und Cellist Henning Sieverts ist einer der produktivsten Musiker der Szene, derzeit präsent mit seinem Quartett “Blauer Reiter“, seinem Quintett “Symmetry“ (ausgezeichnet mit dem “Echo Jazz 2010“) oder seinem Septett “Four Tenors“. Heute hat er sich für das klassische Klaviertrio-Format entschieden. Mit dabei sind der Berliner Pianist Achim Kaufmann, einer der spannendsten Tastenkünstler Europas und der feinfühlige Münchner Schlagzeuger Matthias Gmelin. Gespielt werden brandneue Stücke, aber auch einige Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach. Weitere Informationen

Fr. 19.11. 21 Uhr Jazz aus der Kammer / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

DuoDezim & CelloLand

DuoDezim: Diethard Krause (cello), Stefan Jaenicke (git). CelloLand: Burkhard Maria Weber (cello), Aleander Lützke (git), Michael Heise (b).

21 Uhr DuoDezim: Der Ursprung ihrer Musik liegt in verschiedensten Musikstilen: Lateinamerikanische, arabische, klassische sowie Jazzmusik dient als Ideenreservat, aus dem das Duo seine eigene Sprache formt. Zuweilen liefert die freie Improvisation zufällige Klangbilder, deren spannende Momente die Musiker einfangen, um sie wiederholbar zu machen, zu variieren und zu bearbeiten. Ein wesentliches Anliegen ist hierbei die Suche nach skurrilen Klängen, die sie auf unübliche Art ihren Instrumenten zu entlocken versuchen. Sie pflegen eine unkonventionelle Klangsprache, die gleichwohl für viele Ohren ein Genuß sein soll. Zwei Musiker, zehn Saiten - das "DuoDezim" setzt sich zusammen aus Stefan Jaenicke an der Gitarre und Diethard Krause am Violoncello. 22.30 Uhr Celloland Burkhard: Maria Weber trifft direkt ins Herz. Die Musik des Grenzgängers ist experimentierfreudig, modern und geprägt von ansteckender Lebendigkeit. Er präsentiert mit seinem 250 Jahre alten italienischen Meisterinstrument einen eigenen Musikstil, der systematisch zwischen die gängigen Schubladen vorgestoßen ist, eine musikalische Mischung aus Jazz, Folk, Klassik und Avantgarde. Musik von J.S. Bach, Pablo Casals, Erik Satie, Anton Webern, Olivier Messiaen, Burkhard Weber und nicht zuletzt Jimi Hendrix verschmelzen zu einem pulsierendem Klangerlebnis. Weitere Informationen

Sa. 20.11. 21 Uhr fresh sound from Spain / Gezupft & Gestrichen - Plugged & Bowed

Giulia Valle Group

Giulia Valle (b, lead), Martí Serra (ts, ss), Gorka Benitez (ts), Marco Mezquida (p, tp), David Xirgu (dr).

Nach ihrem Studium in Barcelona ermöglichten ihr Stipendien Studien bei Furio di Castri in Italien, Scott Colley in New York und dem französischen Guru des klassischen Kontrabass, Francois Rabbath. Unter anderem durch ihre Arbeit für verschiedene Theater hat sich Giulia Valle in Katalonien auch als Komponistin einen Namen gemacht und mit ihrem ersten Album “Colorista“ sogleich den Kompositionspreis der Katalanischen Musikervereinigung gewonnen. Sie experimentiert viel mit asymmetrischen Metren und lässt auf unkonventionelle Weise Anklänge katalanischer Musik einfließen. Einfallsreich und unvorhersehbar sind die auf kraftvolle Rhythmik und markante Melodik gestützten Kompositionen, mit der die vier Musiker um die Kontrabassistin und Komponistin Giulia Valle zu den kreativsten Ensembles der aktuellen Jazzszene in Spanien zählen, von der auch die neue CD “Berenice“ Zeugnis ablegt. Dieses Konzert findet mit der freundlichen Unterstützung durch das Instituto Cervantes München und Catalan Music! statt. Weitere Informationen

So. 21.11. 15:00 Uhr

Der kleine Erdbär – ein Jazzkonzert für Kinder

Sabine Bohlmann - Erzählerin, Paulina Rühmelein - Erdbär (12 Jahre), Carla Heigl - Babyvogel (12 Jahre), Marina Trost (Gesang), Stefan Erz (Gesang), Moses Wolff (rap), Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (tb), Christ-ian Elsässer (p), Ernst Techel (b), Stefan Eppinger (dr).

Das gemeinsame Projekt der Saxophonistin Carolyn Breuer und der Autorin Sabine Bohlmann verzaubert kleine und große Zuhörer gleichermaßen. Carolyn Breuer komponierte zehn wunderschöne Songs und Sabine Bohlmann entwickelte um die Songs die Geschichte vom kleinen Erdbär. Da rappt ein Grashüpfer, da weint eine Regenwolke einen Blues, da singen Tag und Nacht ein Duett, da erzählen Schleierwolken von einer Schäfchenwolke, da haucht der Wind, da hüpft der Bär, und frisch geschlüpfte Vögel begrüßen die Welt. Da wird gehüpft, gelacht, getanzt und geträumt. Für kleine und grosse Kinder ab 4 Jahren. Mamas und Papas zahlen 14,--€ und alle Kinder 8,--€ Eintritt. Reservierung empfohlen. Einlass ist ab 13:30 Uhr. Konzertbeginn 15 Uhr. Reservierte Karten müssen bis 14:30 Uhr abgeholt werden. Die Prijak Clubgastronomie verwöhnt alle kleinen und großen Leuten mit leckeren Schmankerln für den kleinen und den großen Hunger. Weitere Informationen

So. 21.11. 21:00 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 22.11. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Prof. Joe Viera

Wieder ein Abend voll swingender Musik mit der Uni Big Band München und ihrem in allen Stilen des Jazz erfahrenden Leiter Joe Viera. Zum aktuellen Programm gehören u.a. Titel von Bryan Kidd, Doug Beach, Allan Horney, Sammy Nestico, Duke Ellington, Lennie Niehaus, John Berry, Dominik Spera, Lenny Stack, Jimmy van Heusen, Dizzy Gillespie, Bill Liston und Horace Silver. Weitere Informationen

Di. 23.11. 18.30 Uhr

18.30 Uhr Pecorinos - Präsentation eines Krimi-Mäusicals & ab 20.30 Uhr Chill Out Jazzparty mit dem Franz-David Baumann

18.30 Uhr Pecorinos - Präsentation eines Krimi-Mäusicals. ab 20.30 Uhr Chill Out Jazzparty mit dem Franz-David Baumann Quintet feat. Anja Lange (voc). "Wenn irgendwo Käse gestohlen wird, auf wen fällt der Verdacht? Klar, auf Mäuse! Aber manchmal sind sie unschuldig - genau wie die Pecorinos. Über Liverpool bis nach Paris führt die abenteuerliche Reise der fünf Mäuse-Musiker, auf Schritt und Tritt gejagt vom schrulligen Kommissar K. … " Witzige Charaktere und allerfeinster Mäuse-Jazz für kleine und große Zuhörer: Das Krimi-Mäusical Die Pecorinos von Franz-David Baumann und Henk Flemming ist jetzt neu im Münchner Terzio Verlag erschienen. In der Unterfahrt präsentieren sich die Pecorinos live mit einer mäusestarken Release-Party für die ganze Familie! Im Anschluss daran gibt es eine extra Portion Chillout-Jazz mit dem Franz-David Baumann Quintett featuring Anja Lange (voc). Eintritt „Pecorino“ Erwachsene € 10.00, Kinder € 5.00. Eintritt „Pecorino“ & Chill Out Jazzparty € 15.00/ Mitglieder € 7.50 Weitere Informationen

Mi. 24.11. 21 Uhr ad hoc music

Omni Sound

Sabir Mateen (ts, as, cl), Matt Lavelle (tp, flh, bcl, Hill Greene (b), Warren Smith (dr)

Mit OmniSound kommen vier zentrale Musiker der New Yorker Impro-Szene nach Deutschland, die in Europa bisher eher als Sidemen denn als Bandleader in Erscheinung getreten sind. Dabei traten sie nicht nur in im strengeren Sinne Jazz-Projekten in Erscheinung. Z.B. Sabir Mateen war lange Zeit Mitglied von “Parliament / Funkadelic“ und arbeitet auch mit Thurston Moore (“Sonic Youth“) im Projekt TEST, Warren Smith hat u.a. durch seine Zusammenarbeit mit Aretha Franklin, Janis Joplin, oder Marvin Gaye Rock- und Soulgeschichte mitge-schrieben. Mit OmniSound konzentrieren sich die vier Musiker auf die sogenannte 'improvised music', wobei ihr Hauptaugenmerk auf der schwarzen Jazztradition liegt. Weitere Informationen

Do. 25.11. 21 Uhr CD Release - The Tide Has Changed

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble

Gilad Atzmon (as, ss, cl, fl, electronics), Frank Harrison (p, keys), Yaron Stavi (b), Eddie Hick (dr).

Seit über 10 Jahren ist das Orient House Ensemble im internationalen Jazzgeschehen präsent und überaus aktiv. Zum 10jährigen Jubliläum erscheint das Album "The Tide Has Changed" (in Deutschland noch nicht veröffentlicht) und ab Januar 2011 befindet sich das Orient House Ensemble auf Welttournee. Dies ist also die Release Präsentation vor der großen Release-Tour 2011. Gilad Atzmons Musik hat sich zu einer ganz eigenen Mischung von Kulturen und Traditionen entwickelt. Als Bandleader und Multi-Instrumentalist (Sopran-, Alt-, Tenor-, Baritonsax, Klarinette, Sol, Zurna, Flöten) verblüfft Atzmon mit einem kraftvollen Personalstil, in dem virtuoser Bebop und nahöstliche Wurzeln auf raffinierte und oft ironische Weise zusammenfinden. Atzmon gilt in England als "lokaler Jazz-Gigant", als ein "unabhängiger und unbändiger Geist in turbulenter Entwicklung" und als "Offenbarung". Weitere Informationen

Fr. 26.11. 21 Uhr In Loving Memory Of America - tribute to Charlie Parker's 'With Strings'

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble plus Strings

Gilad Atzmon (as, ss, cl, fl, electronics), Frank Harrison (p, keys), Yaron Stavi (b), Eddie Hick (dr) und Streichquartett

Gilad Atzmons Programm "In Loving Memory Of America" ist eine Widmung an das Heimatland des Jazz. "Viele Jahre lang war Amerika mein Gelobtes Land", sagt Atzmon. "Als junger Jazzmusiker war ich ziemlich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bevor ich nach New York ziehen würde. Mein Mekka hieß Downtown Manhattan, mein Gral hieß Village Vanguard und meine Heiligen Schriften waren die alten Blue-Note- und Prestige-Platten. Meine Priester hießen Coltrane, Bird, Cannonball, Miles, Duke, Dizzy, Bill Evans und so weiter." Auf eine teils nostalgische, teils satirische, teils futuristische Weise grüßt Atzmon Amerikas Jazz mit einem Tribut an Charlie Parkers legendäres Album "With Strings" (1949). Begleitet vom OHE und einem Streichquartett interpretiert er auf neue Art Stücke aus Parkers berühmter Aufnahme und ergänzt das Programm mit eigenen Werken. "Gilad Atzmons wunderbare Beschwörung macht Birds quecksilbriges Genie lebendig", war im “Independent on Sunday“ über das Projekt zu lesen. "Wie Parker ist Atzmon ein wandelndes Pulverfass: eine überlebensgroße Figur mit einer fast überwältigenden musikalischen Persönlichkeit." Weitere Informationen

Sa. 27.11. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Céline Bonacina Trio

Céline Bonacina (sax), Nicolas Garnier (b), Hary Ratsimbazafy (dr).

Studiert hat Céline Bonacina in Belfort, Besançon und Paris. Schon früh gewann sie zahlreiche Preise für klassisches Saxofon. In Pariser Big Bands sammelte sie erste, wichtige Erfahrungen im Jazz. Sie spielte mit Künstlern wie dem kubanischen Pianisten Omar Sosa und dem Saxofonisten Andy Sheppard. Ihr Debütalbum “Vue d’en Haut“ wurde von der französischen Jazzpresse begeistert aufgenommen. So schrieb das “Jazz Magazine“: "Céline Bonacinas Spiel weckt Assoziationen zu Musikern wie Steve Lacy oder Wayne Shorter." Mit enormer Komplexität zu spielen, aber gleichzeitig stets die "Erdung" in einem starken Groove mit packenden, fast tanzbaren Rhythmen zu behalten – das macht die Anziehungskraft und Emotionalität der Musik auf "Way of Life" aus. Diese musikalische Fähigkeit erlangte Bonacina besonders während ihres siebenjährigen Aufenthalts auf dem zu Frankreich gehörenden, im Indischen Ozean liegenden Réunion Island, im Kontakt mit der Musik dieser Region. Treibender Funk, Afrobeat-Anklänge und federnder Dub und Reggae geben die Gangart dieser Musik vor. Starke musikalische Charaktere komplementieren Céline Bonacinas Trio: Der aus Madagaskar stammende Schlagzeuger Hary Ratsimbazafy liefert einen unwiderstehlichen Puls, mal elegant, mal kraftvoll. Dieser verbindet sich nahtlos mit dem E-Bass von Nicolas Garnier, der der Musik einen Touch von klassischem Rock und Fusion verleiht. Weitere Informationen

So. 28.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 29.11. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein Highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 30.11. 21 Uhr Memorial Concert – Rudi Fuesers

Conexion Latina – All Stars

Franz Weyerer, Claus Reichstaller, Nemanja Jovanovich (tp), guest: Peter Tuscher (tp), Hermann Breuer, Johannes Herrlich (tb), Mauricio Diaz (p), Tomas Perez (b), Cesar Granados, Ramon Plaza (perc), David Lenin (voc).

Ehemalige Mitglieder der Formation "Conexion Latina" gedenken an diesem Abend des Posaunisten, Komponisten und Bandleaders Rudi Fuesers, geboren am 16. Juli 1928 in Mönchengladbach, gestorben am 29. April 2010 in Heidelberg, der lange Zeit in München beheimatet war. Fuesers spielte zuerst Gitarre, wechselte 1954 zur Posaune, arbeitete zu Beginn seiner Karriere in Tanzkapellen und studierte von 1958 bis 1960 Posaune und Musiktheorie an der Musikhochschule Mannheim. Von da an ging es steil bergauf, u.a. spielte er mit Donald Byrd, Carmen McRae und im Orchester von Max Greger, außerdem mit Don Menza und dem Jazz-Ensemble des Bayerischen Rundfunks. Neben seinem eigenen Quintett gründete er in den frühen 80iger Jahren die international besetzte Salsajazz-Formation “Conexion Latina“. Wir freuen uns auf einen Abend mit groovigem Latin-Jazz und den Kompositionen von Rudi Fuesers, dargeboten von einer erstklassig besetzten Band. Weitere Informationen

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