Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

Okt 2004 | Dez 2004

Programm November 2004

01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |
Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Mo. 01.11. 21 Uhr Big Band Night

Uptown Orchestra feat. Scat Max

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Roberto Mandruzzato (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), Klaus Koch (ts), Uli Wangenheim (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Stephan Eppinger (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 02.11. 21 Uhr Fat Tuesday

Curtis Stigers & Band

Curtis Stigers (voc, sax), Matthew Fries (p), Phil Palombi (b), Keith Hall (dr)

Als 1991 ein New Yorker Jazz-Saxophonist und Sänger mit einem raffinierten Popsong namens "I Wonder Why" genau den Nerv der Zeit traf und mit der Nummer einen veritablen Single-Hit landete, war das der Startschuss für eine Karriere, die bis heute anhält. Curtis Stigers' smoother, balladenlastiger Mix aus Jazz, Soul und Rock kam beim Publikum an, und bald folgten weitere Hits wie "You're All That Matters To Me", "Keep Me From The Cold". Seitdem ist viel Zeit vergangen. Curtis Stigers hat sich voll und ganz dem Jazz zugewandt, fühlt sich pudelwohl in swingenden Jazzstandards, markant und voller Inbrunst singt er dieses Material, scattet rasant zum harten Swing seines kompakten Trios und taucht tief in Balladen ein. Die Konzertreihe "Fat Tuesday" wird von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München unterstützt. Weitere Informationen

Mi. 03.11. 21 Uhr Happy Birthday, Klaus!

Roditi-Ignatzek-Rassinfosse Trio

Claudio Roditi (tp, flh), Klaus Ignatzek (p), Jean-Louis Rassinfosse (b)

Der weltbekannte brasilianische Trompeter Claudio Roditi, der zur europäischen Spitze der Jazzpianisten zählende Deutsche Klaus Ignatzek und der international renommierte belgische Bassist Jean-Louis Rassinfosse spielen seit mehr als 16 Jahren kontinuierlich zusammen, 14 gemeinsame CDs dokumentieren diese Arbeit. Sie bilden eine Einheit, in der blindes Verstehen und musikalische Gleichberechtigung selbstverständlich sind. Atemberaubende Improvisationen, gewagte Tempi, energiegeladen und mitreißend vorgetragen, entführen den Zuhörer in ungeahnte Klangwelten und machen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis. Das Trio spielt heute in einen "Runden Geburtstag" von Klaus Ignatzek hinein, in welchen wird nicht verraten! Raten Sie selbst! Weitere Informationen

Do. 04.11. 21 Uhr ACT Night

Joel Harrison 'So Long 2nd Street'

Joel Harrison (voc, git), David Binney (sax), Gary Versace (organ, p), Dan Weiss (dr).

Für seine ACT-Debüt-CD "Free Country" erhielt der amerikanische Gitarrist Joel Harrison euphorische Kritiken. Sein früheres Konzept, Einflüsse zwischen Miles Davis und Johnny Cash und damit viele Stile der amerikanischen Musik zusammenzuführen, um zeitlose, einfache (Gesangs-)Melodien mit explosiven Instrumental-Eskapaden zu verbinden, setzt Harrison hier fort. Eine Musik, auf die kein Etikett passt, ist das Ergebnis. Und so sehr Joel Harrison zugleich von Country und von Jazz ausgeht, so sehr lehnt er dennoch eine Schublade wie "Country-Jazz" ab. Flirrende Rasanz und die Schönheit eines lyrischen Solos auf der National Steel Guitar, hymnischer Gospel-Duktus und Country-Lakonie, klassisch-moderner Jazzklavier-Sound und kontrolliert-ekstatische Saxophon-Linien: All das verbindet sich in seiner Musik und der neuen CD 'So Long 2nd Street' bruchlos. Nicht Stil-Purismus schwebte denn auch Harrison laut seinen eigenen Worten vor, sondern eine Geschlossenheit der Intention und des Gefühlsausdrucks. Weitere Informationen

Fr. 05.11. 21 Uhr CD Release 'Triotope - City Of Pray'

Triotope feat. Billy Hart

Johannes Enders (sax), Martin Zenker (b), Billy Hart (dr)

Der frisch gebackene SWR Jazzpreisträger Johannes Enders gehört laut Fachmagazin 'Jazzthing' zu einem der 10 wichtigsten Nachwuchs-Saxophonisten weltweit. Lang ist die Liste derer mit denen er schon spielte: u.a. Lee Konitz, Brad Mehldau, Roy Hargrove, der RIAS Big Band Berlin, The Notwist, Marsmobil, Faunaflash und in Nana Mouskouris Jazz Projekt. Seine neue Band Triotope präsentiert die Jazzlegende Billy Hart. Billy Hart spielte lange in den Bands von Herbie Hancock, Stan Getz, Little Richards (an der Seite von Jimi Hendrix)und ist auf über 400 Platten zu hören. Abgegrundet wird das Trio durch den weitgereisten Münchner Bassisten und gefragten Sideman Martin Zenker. "Akkordinstrumentloses" Triospiel in der Tradition von Sonny Rollins oder Joe Henderson, das erwartet Sie an diesem Abend. Weitere Informationen

Sa. 06.11. 21 Uhr 'music in a mirror' - songs and other stories

Sabina Hank Quintet feat. Bob Mintzer

Sabina Hank (voc, p, fender, comp), Bob Mintzer (ts, bcl), Martin Scales (git), Christian Diener (b), Stephan Eppinger (dr).

Vocal Jazz? Acoustic Pop? Intellectual Blues? Modern Mainstream? "who cares? i'm a singer songwriter. it´s all about music." "music in a mirror" bedeutet die kontinuierliche Weiterentwicklung des musikalischen Weges von Sabina Hank. Experimentierte sie noch vor 2 Jahren mit Kompositionen des "great american songbook", so entwickelte sich daraus sowohl ihr Wunsch nach größerer Eigenständigkeit, als auch das Begreifen von Musik als "ein Spiegel, ausserhalb der Zeit und doch gleichzeitig am Puls der Gegenwart". "Warum Standards arrangieren, wenn meine Ideen eine Eigendynamik entwickeln und daraus neue Stücke entstehen? Die Symbiose aus selbstgeschriebenen Texten und eigener Musik entführt mich in ein Land, in dem meine Phantasie als Sängerin auf meine Pianistenseele und meine Lust nach Texten, auf meine Sehnsucht nach dem Sichtbarmachen von Tönen, trifft." "music in a mirror" - inspiriert durch ein Gedicht von Rainer Maria Rilke: "Ach, sähe ich Musik in einem Spiegel, ich sähe Dich und wüsste wie Du heißt." Die Themen ihrer Songs sind so einfach wie unvermeidbar: Liebe, Sehnsucht, Nähe, Einsamkeit. Nach den letzten Jahren der intensiven und kontinuierlichen Zusammenarbeit des Sabina Hank Trios gesellte sich der Wunsch nach neuen Klangfarben hinzu: Saxophon, Bassklarinette mit Bob Mintzer und Gitarre mit Martin Scales. Weitere Informationen

So. 07.11. 21 Uhr CD-Präsentation

The Mahavishnu Project

Gregg Bendian (dr), Pete McCann (git), Steve Hunt (keys), Rob Thomas (violin), Chris Tarry (b).

1971 gründete der Gitarren-Meister John McLaughlin das bahnbrechende Mahavishnu Orchestra und kombinierte als erster das Feuer von Hendrix-durchdrungenem Rock mit dem Groove von Coltranes Modal Jazz und den himmlischen indischen Ragas von Ravi Shankar. Die Kritiker nannten es "Jazz Rock" und das Mahavishnu Orchestra wurde seitdem als wichtigster Einfluss von King Crimson bis Phish zitiert. Das Mahavishnu Project begann genau dort, wo die originale Band abrupt aufhörte. 2001 begann diese anstachelnde Gruppe aus New York City ihre einzigartigen Interpretationen der Musik von klassischen Mahavishnu-Platten wie "Birds of Fire" oder "Inner Mounting Flame" etc. und blieben dabei sowohl den Grenzen sprengenden Improvisationen der originalen Band als auch McLaughlins beeindruckenden Kompositionen treu. Inzwischen erweitert die Band sogar das Mahavishnu-Vermächtnis in die Zukunft, indem sie Mahavishnu-inspirierte eigene Kompositionen in ihre Shows aufgenommen hat. Das Mahavishnu Project präsentiert eine elektrisierende Live-Show, die den Geist der beschwingten originalen Mahavishnu-Melodien, knifflige Grooves und spontanes totales Jamming wiederbelebt und wiedererweckt, und sie sind von ihrem Meister – John McLaughlin persönlich – abgesegnet! Weitere Informationen

Mo. 08.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Pianist und Big-Band-Leader Stan Kenton feierte besonders in den 50er Jahren mit seiner lebendigen und swingenden Musik grosse Erfolge. Es waren u.a. die interessanten und ausgeklügelten Arrangements des Saxofonisten Bill Holman, einem Meister des mehrstimmigen Tonsatzes, die mit zum Ruhm des Orchesters beitrugen. Die 16 Musiker des HRJO lassen diese Zeit wieder lebendig werden im Satzspiel und in den damals wie heute so wichtigen solistischen Improvisationen. Weitere Informationen

Di. 09.11. 21 Uhr Fat Tuesday

David Murray & The Gwo-Ka Masters

David Murray (tenor sax), Jaribu Shahid (bass), Rasul Siddik (tp), Pheeroan Aklaff (dr), Klod Kiavue (ka drums, voc), François Ladrezeau (ka drums, voc), Hervé Sambe (git).

David Murray & The Gwo-Ka Masters, das bedeutet vom ersten Ton an eine große Party: treibende Ka-Perkussion aus Guadeloupe, ein hart-rhythmischer Bass, peitschende E-Gitarre, eine meisterhafte Trompete und der gewaltige Sound von David Murray's Saxophon. Diese Formation kreiert einen heissen Sound, der Geist und Körper mitreisst. Die Konzertreihe "Fat Tuesday" wird von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München unterstützt. Weitere Informationen

Mi. 10.11. 21 Uhr jazz from finland

Platypus Ensemble

Sid Hille (p), Manuel Dunkel (sax), Ape-Pekka Anttila (b), Teppo Mäkynen (dr).

In Finnland weht ein frischer Jazzwind. Eine der von Publikum und Kritik am meisten geschätzten Gruppen ist das in Helsinki ansässige 'Platypus Ensemble'. Der ursprünglich aus Deutschland stammende Pianist und musikalische Leiter des Quartetts, Sid Hille, hat drei der renommiertesten finnischen Jazzmusiker um sich geschart: Saxophonist Manuel Dunkel und Schlagzeuger Teppo Mäkynen sind vielfach mit Preisen ausgezeichnete junge Meister ihres Fachs, der Kontrabassist Ari-Pekka Anttila gehört seinerseits zu den meistgesuchten Bassisten Skandinaviens. Der Name ist Programm: 'Platypus' ist das australische Schnabeltier, eine Mischung aus Säugetier und Reptil, das zur Zeit seiner Entdeckung von Seiten der Naturwissenschaft als eine biologische Unmöglichkeit betrachtet wurde. Musikalisch vereinen Sid Hilles Kompositionen Blues- und Jazztradition mit Kontrapunkt einerseits und freier Improvisation andererseits; dabei bewahrt die Musik ihren persönlichen Charakter, ohne sich in eine Schablone pressen zu lassen. Moderner europäischer Jazz mit deutlicher skandinavischer Prägung; hier und da mag der eine oder andere das besondere Licht des weiten nordischen Himmels heraushören, die taghellen Mittsommernächte oder aber die glasklaren Nächte Lapplands bei 35 Grad minus. Auch ohne bildhafte Assoziationen steht die Musik des 'Platypus Ensembles' für sich selbst, während Spielfreude und Intensität von den Gesichtern der vier Musiker strahlt. Weitere Informationen

Do. 11.11. 19:00 Uhr

"About Jazz"

Jazzfilme im KIM-Kino von und für Jazz-Fans

Do. 11.11. 21 Uhr CD Präsentation 'Daddy's Bones'

Nils Wogram's Nostalgia

Nils Wogram (tb, melodica), Florian Ross (hammond organ), Dejan Terzic (dr)

'Mit Nostalgia betritt Wogram Neuland, nicht nur für sich selbst, sondern für den gesamten Jazz. Mit einer Kombination von Instrumenten, die es so noch nie gab, verfolgt er ein Stück imaginärer Jazz-Historie der Vierziger und Fünfziger. Zugleich setzt er mit seinem Trio einen Kontrapunkt zu den zahllosen Trios mit Gitarre-Orgel-Schlagzeug, die in den letzten Jahren von sich reden machten. „Ich habe im Vorfeld nach Platten mit einem Bläser, Hammondorgel und Schlagzeug gesucht und nichts gefunden. In neueren Zeiten bin ich bei Sam Yahel und Joshua Redman fündig geworden. Das hat jedoch seinen Grund. Im traditionellen Jazz spielt man den Bass nicht mit dem Fuß, sondern mit der linken Hand. Das hat einfach mehr Attack. Wenn der Organist sein Solo hat, kann er aber nicht gleichzeitig Linien und Harmonien spielen. Diese Position wird im klassischen Hammond-Trio von der Gitarre übernommen. Ich habe die Musik aber so angelegt, dass sich kein Problem daraus ergibt.“ Der Wogram-Kenner mag von diesem Bekenntnis zur Tradition überrascht sein, für den Posaunisten selbst ist es nur folgerichtig, denn er spielt seit Anbeginn in Jam-Sessions Standards. Diese Erfahrung hat nur noch keinen Weg auf eine seiner bisherigen Platten gefunden. Wogram spielt einfach drauf los, verzichtet auf Effekte, fühlt sich dadurch aber nicht eingeschränkt. Seine Spiel auf der Posaune muss er dazu ebenso wenig neu definieren wie seine Musikauffassung im Ganzen. „Ausgangspunkt ist immer das Stück, an dem wir zu dritt arbeiten. Zunächst erkläre ich den Anderen, wohin ich mit dem jeweiligen Stück will, aber dann nehmen alle Drei an dem kreativen Prozess teil. Die Magie setzt ein, wenn es anfängt zu fliegen.“' Wolf Kampmann Weitere Informationen

Fr. 12.11. 21 Uhr special concert

Trio del Sol

Freddie Bryant (guitars, 12-string), Misha Piatigorsky (piano), Gilad (perc).

„Mit das Beste, was man derzeit in New York an Musik hören kann". Das war im Frühjahr 03 über Bryants Band in New Yorker Zeitungen zu lesen. Bryant spielte mit Giora Feidman, Salif Keita, Dee Dee Bridgewater. Gilad war zwei Jahre mit Al Di Meola auf Welttournee. Piatigorskys Bandbreite reicht von der Klassik über Gospel bis zum Rap. Gemeinsam spielen sie ihre eigene Musik: einen vitaminreichen, frischen Cocktail mit Zutaten aus Brasilien, Afrika, Kuba, dem Flamenco, der Klassik - packenden, akustischen Jazz auf der Höhe der Zeit, wie er wohl nur in New York entstehen kann. Weitere Informationen

Sa. 13.11. 21 Uhr ACT Night

Johan Norberg & Jonas Knutsson 'Norrland'

Johan Norberg (acc-git), Jonas Knutsson (sax).

Die Kunst der tieferen Harmonie zwischen zwei Musikern: so könnte man "Norrland" auch nennen. Jonas Knutsson und Johan Norberg kultivieren die feinen Zwischentöne, die sensiblen Dialoge. Verhangene, auf unaufdringliche Weise eingängige Klänge entstehen: zarte, aber nirgends harmlose musikalische Landschaftsbilder, die den Zuhörer mit ungemein präsenter Atmosphäre fesseln und einen seltenen Farbenreichtum entwickeln. Und die ein Publikum weit über die Jazz- und die Folk-Gemeinde hinaus erreichen dürften. Knutssons feiner, weicher, aber nie softer Saxophon-Ton und seine organische, immer intensitätsgeladene Phrasierung gehen hier bezaubernde Verbindungen ein mit Johan Norbergs satt klangvollem und ruhige, geschmeidige Linien zeichnenden Gitarrenspiel. Gitarrist Johan Norberg gilt als der derzeit beste und interessanteste Akustikgitarren-Spieler der skandinavischen Folk- und Weltmusik-Szene. Mit dem Posaunenstar Nils Landgren bildete er 17 Jahre lang das in Schweden ungemein populäre Duo "Chapter two". Jonas Knutsson arbeitete unter anderem mit der Folk-Ikone Lena Willemark zusammen, mit der er in der Folkjazz-Pioniergruppe "Enteli" und später in dem von Europa bis Amerika bewunderten "Nordan"-Projekt mitwirkte. Weitere Informationen

So. 14.11. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im November alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 15.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Heute zeigt sich das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra von einer anderen Seite, nämlich von seiner "funky side". Musik von Pat Metheny, Jyle Mays, Bob Mintzer, Peter Herbolzheimer etc. entführt mit swingender Kraft in eine Welt der melodiösen, poetischen, warmen, sinnlichen und auch prallen elektronischen Klangfarben. Weitere Informationen

Di. 16.11. 21 Uhr Fat Tuesday

Lee Konitz Trio

Lee Konitz (sax), Ed Schuller (b), George Schuller (dr).

"Indem er ein aller Klischees entkleidetes Solo nach dem anderen geblasen hat, hat er Schritt für Schritt alle überflüssigen Schnörkel aus seinem Stil verbannt und damit dem Jazz eine Lektion erteilt, die man dort sonst nur selten findet: nämlich, dass man mit einer wohlüberlegten Note tausendmal mehr sagen kann als mit aller noch so überbordenden Virtuosität. Mit seiner charakteristischen Ruhe, Offenheit und Beharrlichkeit hat er seine Improvisationen kontinuierlich in Richtung einer selten gewordenen 'Quintessenz des Jazz' fortentwickelt." Neil Tesser, Down Beat. Die Konzertreihe "Fat Tuesday" wird von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München unterstützt. Weitere Informationen

Mi. 17.11. 21 Uhr highlight

Aladar Pege Quartet

Aladar Pege (b), Laszlo Mako (ts), Alex Horanyi (git), Imre Köszegi (dr).

Aladár Pege wurde 1939 in Budapest geboren und gehört seit langem zu den vielseitigsten Persönlichkeiten des ungarischen Musiklebens. Vater, Großvater und Urgroßvater - alle spielten sie Bass, er spielt ihn seit dem sechzehnten Lebensjahr. Er studierte klassische Musik am Béla Bartók Konservatorium und an der Franz Liszt Akademie in Budapest. Seit 1963 hat er sich dem Jazz verschrieben, hat auf nahezu allen großen internationalen Festivals gespielt, war mit Größen wie Dexter Gordon, Albert Mangelsdorff oder Herbie Hancock im Studio. Als einer der größten lebenden Jazzbassisten hatte er sowohl eine Professur für klassischen Bass als auch für Jazzbass inne und es ist schwerlich ein zweiter Bassist vorstellbar, der so selbstverständlich einen Bogen spannt von Bach zum Bop. Mit phänomenaler Technik, die allerdings nie zur seelenlosen Virtuosität verkommt und unerschöpflichem Ideenfluss führt er den Bass an die Grenzen seiner Möglichkeiten; er ist ein Meister des Arco-Spiels, kombiniert schnelle Läufe mit mehrstimmigen Passagen und durchklingenden Flageoletts. Mit seinen Bandkollegen (Saxofon, Piano und Schlagzeug) spielt der "Paganini des Kontrabasses" einen Mix aus Swing, Bebop, Jazzrock, Latin und Blues. Weitere Informationen

Do. 18.11. 21 Uhr pirouet presents

Thomas Rückert Trio

Thomas Rückert (p), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr)

Das Trio stellt sich die Aufgabe in Form und Struktur neue Wege zu gehen, ohne die Tradition zu verneinen und gleichzeitig mit dem Zeitgeist in Verbindung zu bleiben. "Es macht immer wieder Spaß, wenn man von echten Entdeckungen reden, vielleicht sogar schwärmen kann. Und wenn das auf dem eigentlich voll besetzten Sektor modernen tonalen Jazzpianos passiert, ist die Überraschung um so größer. Bemerkenswert ist zudem Rückert's stets immanentes, umfassendes Verständnis für die Tradition im Jazz und deren mögliche Erweiterung." Jazz'n more, Schweiz. Entdecken auch Sie dieses Trio, dann können auch Sie schwärmen! Weitere Informationen

Fr. 19.11. 21 Uhr Galileo Music presents

Joel Xavier Duo 'Lisboa'

Joel Xavier (git) und Thomas Stabenow (b).

Joel Xavier zählt zu den aussergewöhnlichen Musikern der Musikszene Portugals. Im Alter von 25 Jahren hatte er bereits zwei Alben unter seinem Namen veröffentlicht, den NAMM-Show Gitarrenwettbewerb gewonnen und mit einigen der wichtigsten Latin-Jazz-Musikern gespielt. Joel Xavier wechselte von der elektrischen zur akkustischen Gitarre. Seitdem spielt er auf einer Nylonsaiten-Gitarre und fand darauf seinen wirklich eigenen unnachahmlichen Stil. Neben dem Klang der Gitarre war auch Richard Galliano mit seiner New Musette ein wichtiger Einfluss beim Finden seiner musikalischen Sprache, die perfekt zwischen dem Jazz, dem Fado und der traditionellen portugiesischen Musik vermittelt. Er selbst nennt sein Spiel „eine andere Art die portugiesische Musik zu spielen .... Wenn ich vom Fado spreche, meine ich diese Traurigkeit und Nostalgie, die der Musik innewohnt. Eine gewisse Intimität“. „Mein Interesse ist, in der Linie des Fado etwas neues und anderes zu schaffen, was die Leute aber immer noch als portugiesisch identifizieren“. Für Joel Xavier ist „die Bedeutung der Nationalität sehr stark“. Joel Xavier, der in seiner Jugend mit keinem geringeren als Portugals Fussball-Ikone Luis Figo bei Sporting Lissabon spielte, spielt heute Abend mit dem Bassisten Sava Medan, nein, nicht Fussball, sondern Stücke seiner aktuellen, großartigen CD "Lisboa"! Weitere Informationen

Sa. 20.11. 21 Uhr Galileo Music presents

Formación Alcántara

Rafael Alcántara (as,ss,voc), Victor Alcántara (p), Melanie Kemser (voc), Miguel Villar (ts), Hector Rojo (b), Sebastian Merk (dr).

Die Gruppe Formación Alcántara um die Musiker Victor (p) und Rafael Alcántara (saxes, voc) verbindet in einem internationalem Projekt deutsche und spanische Jazzmusiker. Die Kompositionen der Brüder reflektieren facettenreich ihre zum Teil langjährigen Aufenthalte in Spanien und die daraus gewonnenen tiefen Eindrücke. Mit eigenen spanischen Songtexten nehmen sie kritisch Bezug auf aktuelle Themen und betten diese im fließenden Wechsel mit instrumentalen Improvisationen in ihre lyrischen wie kraftvollen Stücke ein. Als special guests haben sie den madrilenischen Bassisten Hector Rojo und den Tenorsaxophonisten Miguel Villar, Barcelona, eingeladen, beide starke Stimmen der neuen Jazzszene Spaniens. Weitere Informationen

So. 21.11. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Ausstellung Oskar Henn

Ausstellung vom 21.11.04 - 15.01.05

"Die Münchner Jazzszene" fotografiert von Oskar Henn Eröffnung mit Tanz-Performance Einführung: Ralf Dombrowski Oskar Henn ging für die Bilder seiner Ausstellung im Jazzclub Unterfahrt neue Wege: Im Gegensatz zu herkömmlicher Jazzfotografie zeigt er Farb- statt Schwarz/Weiss-Fotos, die live ohne Blitzeinsatz digital fotografiert worden sind. Die Nachbearbeitung erfolgte am PC statt in der Dunkelkammer. Die Musiker äußern sich begeistert über die Porträts: "Du zeigst mit Deinen Bildern die Seele des Musikers". Oskar Henn fokussiert in dieser Ausstellung bewusst auf München, d.h. alle Fotos wurden in der Münchner Jazzszene aufgenommen, vor allem in der Unterfahrt, beim J.I.M. Jazzfest und beim Münchner Klaviersommer. Die Ausstellung wird unterstützt von ENJA RECORDS. Weitere Informationen

So. 21.11. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

siehe 14.11.. Weitere Informationen

Mo. 22.11. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

„BigBand-Bash“

Auf dem Programm stehen heute abend Kompositionen und Bearbeitungen aus den eigenen Reihen, sowie einige herrausragende Klassiker der grossen Meister! Wir versprechen einen außergewöhnlichen Big Band-Abend! Weitere Informationen

Di. 23.11. 21 Uhr Fat Tuesday

Kyle Eastwood 'Paris Blue'

Kyle Eastwood (basses), David O'Higgins (saxes), Grame Flowers (tp), Gwilym Simcock (p), Mark Mondesir (dr), Mike Stevens (keys, git).

Kyle Eastwood kam sehr früh zum Jazz. Aufgewachsen in der Peninsula von Monterey in Kalifornien, erinnert sich der Sohn absoluter Musikliebhaber, schon als Kind Miles Davis, Dave Brubeck und die Stan Kenton Big Band gehört zu haben. Sein Vater, Clint Eastwood, mag für seine Westernfilme berühmt sein, aber er liebt Jazz und hat vor einigen Jahren den Film "Bird", über das Leben der BeBop-Legende Charlie Parker, produziert. "Dad hat darauf geachtet, dass ich Jazz hörte", sagt Eastwood. "Jedes Jahr ging er mit uns auf das Monterey Jazz Festival. Das Gute daran, Clint Eastwood zum Vater zu haben ist, dass du in den Backstage-Bereich gehen darfst. Er hat mich mit Sarah Vaughan, Miles Davis und anderen Jazzlegenden bekannt gemacht. Und zu Hause gab es ständig Musik." Mit seiner eigener Familie wohnt Kyle Eastwood seit einigen Jahren in New York, dem Zentrum des Jazz in den Vereinigten Staaten. Auf dieser ausgedehnten Europatornee präsentiert er sein neues Album "Paris Blue" und stellt sein fabelhaft spielendes Sextet vor. Die Konzertreihe "Fat Tuesday" wird von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München unterstützt. Weitere Informationen

Mi. 24.11. 21 Uhr

etna

Andrea Hermenau (p), Vlado Grizelj (git), Yvo Fischer (b) und Manuel da Coll (dr).

Die Band etna, im Herbst vor 2 Jahren gegründet und mit vielen Nachwuchspreisen gekürt, ist wiederholt zu Gast in der Unterfahrt. Bedingt durch Auslandsaufenthalte der Bandmitglieder legte etna eine Pause ein und präsentiert heute ein frisches, neues Programm mit Eigenkompositionen. etna verspricht einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend - ein Muss für alle, die etna noch nicht kennen, ein Geheimtipp für die, denen diese Band noch kein Begriff ist. Weitere Informationen

Do. 25.11. 21 Uhr Berlin zu Besuch

Yakou Tribe 'Red & Blue Days'

Jan von Klewitz (as), Kai Brückner (git, dobro), Johannes Gunkel (b), Rainer Winch (dr).

„Schon das Debüt „Road Works“ lies aufhorchen: Da kamen sirrende und schwirrende Wüstensounds ausgerechnet aus Berlin. Genau an der Stelle machen Yakou Tribe jetzt weiter – mit einem Unterschied: Sie sind noch besser geworden. Während „Road Works“ von Skizzenhaftigkeit geprägt war, was sicher auch seinen Reiz hat, dominieren auf „Red & Blue Days“ die kompakt und schnittig formulierten Songs. Und doch atmet diese Musik eine spektakuläre Weite und Gelassenheit, die ihr unglaublich gut zu Gesicht steht. Kai Brückners Gitarren kratzen und schaben, Jan von Klewitz ist ein gediegener Erzähler am Saxofon, Johannes Gunkels Bass macht sich auch im Vordergrund gut und der schleppende Stil von Rainer Winch am Schlagzeug bleibt auch in den schnellen Stücken unaufdringlich. Da ist etwas entstanden, was manchmal nach Calexico oder den Country-Exkursionen eines Bill Frisell klingt und was im Jazz doch so selten ist: eine richtige Band nämlich. Halten wir sie in Ehren!“ Rolf Thomas, Jazzthing, Juni 2004. Weitere Informationen

Fr. 26.11. 21 Uhr Berlin zu Besuch

Carsten Daerr Trio

Carsten Daerr (p), Oliver Potratz (b), Eric Schaefer (dr)

'PurpleCoolCarSleep' so heißt die neue CD des Trios um den Pianisten Carsten Daerr, der hier nicht nur als Pianist sondern auch als Komponist in Erscheinung tritt. Seine Handschrift ist extrem eigen und subtil, sie prägt nicht nur seine Kompositionen sondern auch die seiner Bandkollegen. Entgegen postmodernem Zeitgeist, der sich bedient, plündert und collagiert, verarbeitet Carsten Daerr Traditionen und Strukturen zu einer eigenen, neuen musikalischen Sprache. Sein Klavierspiel ist gleichermassen gelassen und prägnant. Seine Improvisationen entwickeln Feuer im Gezügeltsein. Klassische Eleganz und Strenge verschmelzen mit verspielten Kapriolen und dynamischen Ausbrüchen zu einem lebendig kraftvollen Momentbewusstsein. Purple Cool Car Sleep - Magnetic Poetry. Weitere Informationen

Sa. 27.11. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Gerd Bickl (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr)

Die englische Jazzsängerin feiert mit ihrer neuen CD Nuages, laut FonoForum "eine der besten Gesangsplatten des Jahres", große Erfolge. Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen oder Titel mit orientalischen Einflüssen, oder Originals mit eigenen Texten, Jenny Evans' persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein beachtliches Spektrum vokaler Dynamik. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung."Ladylike statt girlish, eher an der Klassik als am Pop orientiert - und doch kein braver Mainstream." Rolling Stone, Sept. 04 Weitere Informationen

So. 28.11. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

siehe 14.11.. Weitere Informationen

Mo. 29.11. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

An diesem Montagabend gastiert der Münchner Ausnahme-Trompeter Dusko Goykovic mit seiner BigBand in der Unterfahrt und wird aus seinem eigenen Songbook wieder Bekanntes und Neues vorstellen! BigBand-Sound vom allerfeinsten! Weitere Informationen

Di. 30.11. 21 Uhr Fat Tuesday

TubaTuba!

Dave Bargeron (tb), Michel Godard (tb), Luciano Biondini (acc), Kenwood Dennard (dr)

TubaTuba! virtuos, witzig, wunderbar! Michel Godard (tuba) und Dave Bargeron (tuba) zeigen auf absolut höchstem musikalischem und technischem Niveau, dass ihr Instrument weit über das allgemeine Hump-tata hinausgeht. In ihrem Programm verschmelzen sie nicht nur ihre musikalisch unterschiedlichen Wurzeln, sondern auch, dass zum Beispiel musikalische Bezüge zum Barock durchaus auch heute noch grosse Bedeutung haben können. Begleitet werden die beiden von Meister-Akkordeonist Luciano Biondini (Rabih Abou-Khalil) und Schlagzeuger und Berklee-Professor Kenwood Dennard. Die Konzertreihe "Fat Tuesday" wird von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München unterstützt. Weitere Informationen

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